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Warum du auf Naturkosmetik umsteigen solltest [Naturkosmetik Monday]

Warum du auf Naturkosmetik umsteigen solltest

Foto Sharon McCutcheon auf Unsplash

Naturkosmetik liegt seit Jahren im Trend und das zurecht. Denn durch ihre guten Inhaltsstoffe ist sie nicht nur sanft zu deiner Haut, sondern auch zur Umwelt. Ihre schonenden Herstellungsprozesse sorgen außerdem für weniger Giftstoffe im Abwasser und damit auch in deinem Körper.

Lange Zeit hatte Naturkosmetik den Ruf weg, eher langweilig zu sein. Dabei ist sie genau das nicht. Sie ist farbenfroh, vielfältig, natürlich, gesund und vor allem inzwischen sehr einfach im Handel zu bekommen.

Die Haut ist dein größtes Organ – mit Naturkosmetik kannst du es schützen 

Warum du auf Naturkosmetik umsteigen solltest

Foto von Florencia Potter auf Unsplash

Deine Haut besteht aus zahlreichen Poren, die jede Sekunde in Kontakt mit ihrer Umwelt treten. Täglich nehmen diese unzählige (Gift)Stoffe aus ihrer Umwelt auf. Dabei kann es sich um Abgase handeln oder Dinge, die du berührst. Darauf hast du meist keinen Einfluss. Auf die Wahl deiner Kosmetik schon.

Herkömmliche Kosmetik wartet häufig mit schädlichen Inhaltsstoffen auf. So finden sich Mineralöle, Silikone, Parabene, Emulgatoren, künstliche Duftstoffe und Mikroplastik in Kosmetikprodukten. Einige davon sind sogar Abfallprodukte der Erdölindustrie. 

Naturkosmetik hingegen verzichtet auf synthetische und arbeitet vorwiegend mit pflanzlichen Inhaltsstoffen aus biologischem Anbau wie Arganöl, Olivenöl oder Sheabutter. Teilweise werden auch Produkte tierischen Ursprungs wie Bienenwachs benutzt. Lebst du vegan, solltest du also das Etikett genau studieren.

Naturkosmetik hat viele Vorteile für die Umwelt

Warum du auf Naturkosmetik umsteigen solltest

Foto von Priscilla Du Preez auf Unsplash

Die Unterschiede der Inhaltsstoffe von herkömmlicher versus Naturkosmetik sind nicht nur für dich und deinen Körper signifikant, sondern auch für die Umwelt. Sowohl durch Herstellung als auch Benutzung von Kosmetik gelangen die Inhaltsstoffe ins Abwasser. Je mehr Menschen auf natürliche Kosmetik setzen, desto geringer wird die Belastung des Abwassers mit schädlichen Stoffen.

Naturkosmetik setzt außerdem vorwiegend auf Stoffe aus erneuerbaren Ressourcen, wohingegen herkömmliche Kosmetik vor allem mit Erdöl – einem fossilen Material – arbeitet.

Auch in Sachen Verpackung punktet die Naturkosmetik, denn die Verpackungsmaterialien dieser sind meist nachhaltig und bestehen aus Recyclingmaterialien oder erneuerbaren Stoffen.

Die Wahl des richtigen Herstellers

Warum du auf Naturkosmetik umsteigen solltest

Foto auf Unsplash

Naturkosmetik hat viele Vorteile, aber auch den Nachteil, dass der Begriff (noch) nicht rechtlich geschützt ist. Auch gibt es keine offizielle Definition des Begriffes, sondern nur Annäherungen. Das machen sich Trittbrettfahrer häufig zu Nutze.

Damit du stets die richtige Wahl triffst, empfehle ich dir, dich an folgenden Siegeln zu orientieren. 

BDIH Siegel

 

BDIH – Das BDIH-Siegel zählt zu den größten Naturkosmetik-Siegeln in Deutschland. Es wurde im Jahr 2001 vom Verband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel und kosmetische Mittel gegründet. Alle mit BDIH-Siegel ausgezeichneten Produkte müssen z.B. auf pflanzliche Rohstoffe aus ökologischem Anbau zurückgreifen, dürfen keine tierischen Rohstoffe beinhalten und dürfen zur Konservierung nur naturidentischen Verfahren unterzogen werden. Der gesamte Standard des Verbands kann online nachgelesen werden. 

 

ECOCERT Siegel

 

ECOCERT – Ecocert zeichnet sich durch einen transparenten internationalen Standard für Naturkosmetik aus. Als Inhaltsstoffe zieht das Siegel Produkte aus ökologischem Anbau und erneuerbaren Ressourcen vor. Dabei sollen Verabeitungsprozesse die Umwelt so wenig wie möglich belasten. Das Siegel wird in Frankreich herausgegeben. Quelle: https://utopia.de/siegel/ecocert/

 

NATRUE Siegel

 

NATRUE – Von NATRUE erlaubte Inhaltsstoffe werden in drei Gruppen unterteilt: Natürliche Inhaltsstoffe, welche unverändert sind, naturnahe Inhaltsstoffe, welche das Ergebnis von chemischen Reaktionsverfahren sind sowie naturidentische Inhaltsstoffe, also Pigmente, Mineralien oder Konservierungsstoffe. Es ist nichts Künstliches zugelassen. Es gibt drei Zertifizierungsstufen: Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bio-Anteil und Biokosmetik. Der gesamte Standard kann auf der Webseite des Labels nachgelesen werden.

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