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Yoga und Meditation

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März Favoriten – Meine nachhaltigen Lieblingsprodukte des Monats

[Werbung] Die Produkte, die ich in diesem Beitrag empfehle, wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Es ist mal wieder Zeit, euch meine Favoriten vorzustellen. Ich habe in den letzten Monaten wirklich schöne Produkte gefunden oder bin von ihnen gefunden worden, die vor Nachhaltigkeit nur so strotzen. Seid gespannt!

Yogamode von Lotuscrafts

Yogamode von Lotuscrafts

Yogamode von Lotuscrafts

Lotuscrafts zählt schon seit längerem zu einem meiner absoluten Lieblingslabels für Yogautensilien. Umso mehr hat es mich gefreut, als sie letzten Sommer ihre erste Yoga-Kleidungskollektion gelauncht haben. Ich darf mich stolze Besitzerin ihrer Yoga Hose, der Yoga-Leggings und des Yoga Träger Tops nennen.

Die Yoga Hose ist sehr bequem und eignet sich auch echt gut als Haushose, während man z.B. neue Blogartikel schreibt. Sehr bequem! 🙂

Die Yoga Leggings ziehe ich sehr gerne während meiner inzwischen täglichen Yogapraxis an, durch ihren 5% Elasthan-Anteil passt sie sich wunderbar an meine Beine an und lässt mich den Sonnengruß wie mit einem Hauch von Nichts durchführen. 😉

Das Yoga Träger Top hat eine eingearbeitete Verstärkung des Brustbereichs, sodass man keinen zusätzlichen Sport-BH benötigt.

Die Yoga Hose gibt es in 4 verschiedenen Farben. Sie kostet 54,95€.

Die Yoga Leggings gibt es in 3 verschiedenen Farben. Sie kostet 44,95€.

Das Yoga Träger Top gibt es ebenfalls in 3 verschiedenen Farben und kostet 39,95€.

P.S. Die Yogamatte ist übrigens auch von Lotuscrafts.

Bambuszahnbürsten von baumfrei

Baumfrei Zahnbürste

Baumfrei Bambuszahnbürste

Seit einiger Zeit bin ich bereits komplett auf Bambuszahnbürsten umgestiegen, seit letztem Sommer nutze ich nur noch die Zahnbürsten von baumfrei. Sie sind sehr angenehm und schonen für mein Empfinden das Zahnfleisch. Du kannst sie online bestellen oder zum Teil auch im Einzelhandel erwerben. Die Bambuszahnbürsten sind vegan und BPA-frei.

Wenn du gleich mehrere Zahnbürsten bestellst, kannst du von den Vorteilspreisen profitieren.

Eine Zahnbürste kostet 4,97€, kaufst du sie im 12er-Pack zahlst du pro Zahnbürste 2,92€ – das ist doch ein guter Deal, oder? Du kannst sie z.B. im Online Shop von baumfrei bestellen.

Baumfrei Bambuszahnbürste

Baumfrei Bambuszahnbürste

Johnny Urban Rucksack aus recycelten Flaschen

Johnny Urban Rucksack

Johnny Urban Rucksack

Du kannst dir nicht vorstellen, wie lange ich nach einem schönen, erschwinglichen und gleichzeitig nachhaltigen Rucksack gesucht habe. Umso glücklicher war ich als ich „Liam“ entdeckt habe. Liam ist ein Unisex-Rucksack von Johnny Urban den es in den Farben grau-braun, rosa, rot und schwarz-braun gibt. Ich habe mich für grau-braun entschieden.

Der Rucksack besteht zu 100% aus recycelten PET-Flaschen, was ich megaa cool finde!! Schlimm genug, dass es immer noch so viele Produkte in Plastikflaschen zu kaufen gibt, umso cooler, dass es bereits so viele tolle Produkte gibt, die PET weiterverarbeiten. Das Material ist außerdem Wasserabweisend.

Der Rucksack ist am Rücken, Boden und Trägern gepolstert. Seine Maße sind 43x28x11 cm. Außerdem hat er ein extra Laptopfach, was ich sehr praktisch finde und ein weiteres Pro-Argument für diesen Rucksack ist.

Du kannst „Liam“ für 59,95€ im Johnny Urban Online Shop bestellen.

Johnny Urban Rucksack

Johnny Urban Rucksack

Johnny Urban Rucksack

Johnny Urban Rucksack

Johnny Urban Rucksack

Johnny Urban Rucksack

Glutenfreies Brot – Buch

Glutenfreies Brot Buch

Glutenfreies Brot Buch

Als Buchempfehlung gibt es diesmal ein Backbuch für glutenfreies Brot von mir. Das Buch ist ein Traum, weil es einfach unglaublich viele verschiedene Brotrezepte in sich trägt und manchmal kann das mit dem glutenfreien Brot ja schon in eine kleine Qual ausarten. Das Buch besteht auch aus vegetarischen Rezepten.

Das Buch gibt es für 20€ als Hardcover oder für 15,99€ als E-Book zu kaufen.

Lieblingspullover von ThokkThokk

ThokkThokk Pullover

ThokkThokk Pullover

Für den Übergang zum Frühling ist es wichtig, nicht sofort mit zu dünnen Sachen zu übertreiben, sonst hat man schnell mal einen Schnupfen. (Ich klinge schon wie meine Mutti. ;)) Eine meiner Lieblingsmarken was bequeme, nachhaltige Klamotten angeht ist ThokkThokk. Meine ganze Strumpfschublade ist voll mit Socken von ThokkThokk, aber auch was Oberteile angeht, habe ich einige Modelle von ThokkThokk im Schrank hängen. Mein Favorit aus ihrer aktuellen Kollektion ist der Sweater „Colourblocking Batwing Hoodie“. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schön weich er von innen ist. Die Kapuze setzt ein farbliches Highlight und lässt sich auch ganz leicht zu einem schwarzen Kragen einwickeln. Das habe ich vor ein paar Tagen beim Karneval für mich genutzt, weil es abends etwas zu kalt wurde, es aber mein Outfit gut ergänzt hat.

Du kannst den Pullover für 59,90€ im ThokkThokk Online Shop bestellen.

Barbecue Sauce von Byodo

Barbecue Sauce byodo

Barbecue Sauce byodo

Byodo ist eines meiner Lieblingsunternehmen, wenn es um Bio-Produkte geht. Das liegt vor allem daran, dass sie auch sehr viele glutenfreie Produkte im Angebot haben, die mir das Leben sehr erleichtern. Sie bieten auch einige Fertigsaucen an, die sich hervorragend eigenen um meinen Liebling, die Jackfruit von Jacky F. zu marinieren. Mit der Barbecue-Sauce von Byodo ist das nämlich ruckzuck gemacht.

Lieblingsread des Monats

Vor ein paar Wochen habe ich mir eine astrologische Persönlichkeitsanalyse bei Luisa Carla Hartmann gegönnt – ich kann euch die wärmste Weiterempfehlung dafür aussprechen. Luisa ist sehr sympathisch und bringt Sachen auf den Punkt. Auch cool ist, dass sie Diplom-Psychologin ist und somit astrologisches und psychologisches Wissen miteinander kombiniert. Meine Intuition gab mir ein großes „Ja!“ und so ließ ich mich gern von ihr beraten. Luisa schreibt jeden Monat den Astrocast auf Fuck Lucky Go Happy. Ein monatliches Muss für alle Astrologiefans und diejenigen, die wissen wollen, wie sie sich mit Hilfe von Astrologie persönlich weiterentwickeln und Potentiale entdecken können.

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Der Grund warum ich so glücklich grinse? Der seid IHR!!! ❤️❤️❤️ Ich wollte mich einfach mal von ganzem tiefsten Herzen bei Euch bedanken: für Eure so lieben, ehrlichen Kommentare, für jede einzelne Session die ich bereits mit Euch hatte oder noch mit Euch haben werde – das ist für mich das größte Geschenk (ich darf mit Euch die Liebe und tiefe Erkenntnisse der Astrologie teilen) Für Euer Vertrauen, das für mich eine Ehre ist! Danke Danke Danke! Vielleicht ist es eine wichtige Info, dass ich (ich kann es kaum fassen) bereits bis April ausgebucht bin. Eine liebe Klientin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass das nirgends steht…Ich werde versuchen irgendwie noch mehr Termine möglich zu machen, aber es kann gut sein, dass es gerade längere Wartezeiten gibt. Ich tue hier auch mein Bestes und hoffe auf Euer Verständnis. Astrologisch betrachtet kann man eine Jahresvorschau auch jederzeit machen (ich empfehle sehr gerne auch den Geburtstag als Start) – Es ist nicht nötig sie zum tatsächlichen Jahreswechsel zu beginnen. Alles alles Liebe für Euch & bis zum nächsten Post 💫 Eure Luisa ⭐️

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Habt ihr selbst schon Erfahrung mit dem einen oder anderen dieser Produkte machen können? Wart ihr zufrieden?

Ich freue mich über eure Kommentare. 🙂

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greenyogashop – Die Adresse für deine nachhaltige Yogapraxis

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Meditation am Strand - greenyogashop

Diesen Beitrag hat Julia für dich geschrieben. Die Fotos hat Raphaël erstellt.

Beim Yoga gehen wir in uns, verbinden uns mit unserem Atem und sind eins mit der Welt um uns herum. In der Yogalehre beschäftigen wir uns auch mit „Ahimsa“ – der Gewaltlosigkeit gegenüber allen Lebewesen, weshalb Yoga, Nachhaltigkeit und Veganismus für mich wunderbar zusammenpassen.

Yoga ist noch nicht so lange ein fester Bestandteil meines Lebens, zwar mache ich schon mehrere Jahre Yoga, doch so richtig erst seit dem letzen Jahr. Daher beschränkten sich meine Yogautensilien auf das Geringste. So nutzte ich eine Gymnastikmatte, die durch einen wirklich rutschfähigen Boden gekennzeichnet ist, eher weniger sportliche und nicht-atmungsaktive Kleidungsstücke und sonst nichts für meine Yogapraxis.

Nun habe ich einen Online-Shop gefunden, der meine Vorstellungen einer ganzheitlich nachhaltigen Yogapraxis vollständig erfüllt: Der greenyogashop.

Greenyogashop – Was dich erwartet

Der greenyogashop hält alles bereit, was man für seine Yogapraxis benötigt:

  • Yogamatten
  • Yogakleidung für Männer und Frauen
  • Yogazubehör wie Blöcke, Gurte, Rollen, Mattenauflagen etc.
  • Meditiationszubehör wie z.B. Meditationskissen
  • Verschiedene Accessoires und sonstiges Zubehör

Dabei kann man auf Produkte von starken nachhaltigen Marken aus der Branche wie z.B. Manduka, Jade und Mandala Fashion zurückgreifen.

Yogaoutfit - greenyogashop

greenyogashop – Meine persönliche Auswahl

Für meine persönliche Yogapraxis konnte ich mir eine Matte, ein Oberteil, eine Leggings und einen Yogablock im greenyogashop aussuchen, die ich dir gern nun im Detail vorstellen möchte.

Manduka PRO – eine Yogamatte mit lebenslanger Garantie

Manduka Yogamatte - greenyogashop

Die Yogamatte war für mich der Hauptgrund, mich auf die Suche nach nachhaltigen Yogautensilien zu begeben. Wie weiter oben schon beschrieben, verfügte ich über eine Gymnastikmatte eines großen deutschen Sportherstellers, die nicht nur durch ihre unglaublich gute Rutschfähigkeit „besticht“, sondern auch durch ihren starken Geruch nach Plastik oder anderen künstlichen Stoffen. Beides waren sehr gute Gründe für mich, mich nach einem neuen Modell umzusehen. Ich habe lange recherchiert und mich mit verschiedenen Materialien für Yogamatten auseinandergesetzt und mich schließlich für die Manduka PRO Matte in der Farbe Transcend entschieden.

Die Manduka PRO Matte ist recht groß (180 cm x 66 cm x 0,6 cm) und wiegt satte 3,4 kg, was sie zu einer sehr schweren Yogamatte macht. Jedoch ist das für mich eher ein Vorteil, da die Matte sehr dick ist und über eine 1a Dämpfung verfügt und somit Knochen und Gelenke vor zu harten Untergründen schützt. Was die Manduka PRO Matte und Manduka insgesamt als Hersteller nachhaltig macht:

  • Manduka gibt auf seine Matten eine lebenslange Herstellergarantie, was zeigt, dass der Hersteller selbst von seinem Produkt überzeugt ist.
  • Manduka bietet an, deine alte Yogamatte für dich zu recyclen
  • Die Matten werden emissionsfrei in Deutschland hergestellt
  • Öko-Tex-Zertifizierung
  • Die Manduka PRO-Serie ist vegan

Manduka Yogamatte - greenyogashop

Was die Matte außerdem ausmacht:

  • Die Matte wird auch bei Feuchtigkeit nicht klebrig.
  • Durch die geschlossenporige Oberflächenstruktur treten weder Schweiß noch Schmutz direkt in die Matte ein.
  • Der Boden ist rutschfest.
  • Die Matte ist extrabreit.
  • Die Matte ist für die meisten Yogastile geeignet.
  • Und: Diese Farben!!

Ich habe die Matte bereits mehrfach benutzt und bin sehr zufrieden, da meine Knie deutlich geschont werden und ich absolut nicht mehr wegrutsche.

Yogaoutfit von Mandala Fashion und Niyama

Yogaoutfit - greenyogashop

Zu einer nachhaltigen Yogapraxis gehört auch das passende Outfit. Ich habe mich für das Bliss Top von Mandala Fashion entschieden, da es über einen integrierten BH verfügt. Es gibt nichts nervigeres beim Yoga als beim Sonnengruß auf seinem Bügel-BH umherzurutschen. 😉 Das Top ist wahnsinnig bequem und stärkt zusätzlich den Rücken. Das Shirt ist übrigens GOTS-zertifiziert.

Meine Leggings ist von Niyama und trägt den wunderbaren Namen „Midnight Kiss“. 😉 Die Leggings besteht zu 80% aus Polyester und 20% aus Elasthan. Auch hier wurde bei den Materialien auf Langlebigkeit und auf eine hohe Belastungsfähigkeit gesetzt, was ich ziemlich gut finde. Die Leggings von Niyama wurde fair hergestellt und ist ebenfalls vegan.

Yogaoutfit - greenyogashop

Niyama überrascht seine Kundinnen übrigens mit einer tollen Message im Hosenbund, die mich persönlich strahlen lies. <3

Yogablock aus Kork

Dazu gab es für mich noch einen „Yogablock aus Kork“. Das Material Kork spricht mich bei Yogablöcken am meisten an, da es zum einen ein nachwachsender Rohstoff ist und zum anderen so schön natürlich aussieht und dadurch für mich auch sehr gut zum Yoga passt. Die abgerundeten Kanten des Korkblocks sorgen dafür, dass auch er rutschfest ist.

greenyogashop Korkblock

greenyogashop Korkblock

Greenyogashop – Ein kurzes Interview

Vom äußeren Erscheinungsbild und dem Angebot hat mich der greenyogashop recht schnell überzeugt. Nun finde ich persönlich ja auch immer die Geschichte hinter so einem Unternehmen sehr interessant. Also habe ich mal bei Stefan, einem der beiden Gründer des Shops nachgefragt und spannende Antworten auf meine Fragen bekommen. Aber lies selbst:

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, den greenyogashop zu gründen? Seid ihr selbst Yogis? Oder warum ist es genau das Thema Yoga geworden?

Marten ist ausgebildeter Physiotherapeut und eingefleischter Yogi, ich habe einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund (MSc. International Business). Wir kennen uns seit unseren Jugendtagen aus einem Dorf vor den Toren Hamburgs. Marten hatte irgendwann die Idee, stilvolle Meditationskissen aus kbA herzustellen, da er für seine Meditation keine geeigneten Kissen finden konnte. Er hat dann mit der ersten Produktion gestartet und mich an der einen oder anderen Stelle um Hilfe gebeten. Schnell haben wir gemerkt, dass es eine große Nachfrage auch nach andere Yoga- und Meditationsprodukten aus nachhaltiger Herstellung gibt – und somit haben wir den greenyogashop gegründet um ein breiteres Produktportfolio anzubieten. Letztendlich ist hier Martens Leidenschaft fürs Yoga, unser gemeinsames Interesse an nachhaltigen Themen sowie etwas Zufall zusammengekommen.

Ihr lebt ja auf Föhr. Ist Yoga auf der Insel ein großes Thema oder gibt es vielleicht sogar von euch selbst Initiativen?

Generell ist Föhr natürlich recht beschaulich und die Yoga-Szene eher klein, dabei ist die Insel perfekt für Yoga. Es gibt neben etlichen Yoga-Kursen in Hotels und Kur-Einrichtungen, auch einige Retreats die u.a. von Katja Thomsen sowie von Hans und Jessy Figueroa veranstaltet werden. Vor allem mit Hans und Jessy haben wir schon öfters zusammen gearbeitet.

Wieviele Menschen arbeiten bei greenyogashop?

Aktuell arbeiten 5 Menschen bei greenyogashop, Tendenz steigend.

Yoga und Nachhaltigkeit gehören für mich ganz stark zusammen. Habt ihr einen ganz persönlichen Nachhaltigkeitstipp:

Meine letzte großartige Entdeckung: wiederverwendbare Nespresso-Kapseln aus Edelstahl. Kein Plastikmüll mehr, sondern Kaffee (gerne selbst gemahlen) in den Edelstahlbehälter füllen, einlegen, fertig 🙂

Wir bedanken uns beim greenyogashop für diese wunderschöne Zusammenarbeit und empfehlen dir den Shop von ganzem Herzen weiter. Er wird mit so viel Liebe geführt, die Auswahl und die Philosophie ist einmalig und es wird so viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Danke!

greenyogashop

2 In EMPFEHLUNGEN/ GREEN LIFESTYLE/ Yoga und Meditation

Saftfasten – Ein Erfahrungsbericht

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Heute geht es richtig los: Wir fasten!

Saftfasten

Bereits vor zwei Wochen haben wir in einem ausführlichen Artikel beschrieben, was es mit dem Fasten auf sich hat, warum wir uns für das Saftfasten mit dem Fastenkasten von Voelkel entschieden haben und wie wir die Durchführung planen. Noch sind wir jungfräulich, was das Thema fasten angeht, weshalb wir klein starten: Ein Vorbereitungstag plus drei Fastentage. Den Vorbereitungstag haben wir bereits hinter uns. Darüber berichten wir im nächsten Absatz. Jeden Tag kommen in diesem Beitrag unsere Erfahrungen des jeweiligen Fastentages hinzu.

Vorbereitungstag

Kartoffeln und Tomaten

Der Vorbereitungstag hat sich zumindest für einen von uns schon nach Fasten angefühlt. Trotz 1,5 kg Kartoffeln mit etwas Gemüse und Kräutern, habe ich (Julia) häufig das Gefühl von einem riesigen Loch im Bauch gehabt.

Morgens gab es bei uns Pellkartoffeln mit Petersilie und etwas veganer Margarine. Wie wir später feststellten, war diese salzhaltig, weshalb wir den restlichen Tag auf sie verzichtet haben.

Mittags (was in Spanien und somit auch bei uns eher zur deutschen Kaffeetrinkenszeit serviert wird) gab es dann Kartoffelbrei mit etwas Omega-3-Öl und Petersilie, dazu gedünstete Tomaten, die wir mit Kurkuma, Ingwer, Pfeffer und ebenfalls Petersilie angereicht haben. Wir haben hier insbesondere gemerkt wie sehr uns das Salz fehlt. Salz hemmt den Reinigungsprozess beim Fasten, weshalb wir darauf verzichten.

Abends haben wir Kartoffelecken mit ausreichend Gewürzen im Ofen zubereitet. Das dauert so unfassbar viel länger, wenn sie nicht gesalzen sind. Dazu gab es drei ebenfalls im Ofen gebackene Möhrchen. Zu unserem Erstaunen war das sogar ganz lecker.

Das Schlimmste waren eigentlich die kleinen Dinge zwischendurch, die weggefallen sind. Ich esse zwar nicht so viel Zwischendurch, aber hin und wieder doch mal einen Dattelriegel oder ein paar Happen des Restes vom Mittagessen. Das ist mir also bereits am ersten Tag sehr aufgefallen. Zum Glück hatten wir noch zwei Pellkartoffeln vom Morgen übrig, die wir uns dann genüsslich gegen 18.30 Uhr gegönnt haben. 😀

Nun starten wir mit einer Tasse Fastentee in den ersten Fastentag und stimmen uns mit Meditation und Yoga auf ein gutes Mindset ein, denn das werden wir beim Saftfasten definitiv brauchen. 🙂

Balance

Saftfasten Tag 1

Am 21. Februar legten wir mit dem Saftfasten los. Zunächst haben wir eine Tasse Fastentee von Lebensbaum getrunken, welcher im Fastenkasten von Voelkel dabei war. Der Tee ist sehr lecker, wärmt von innen und machte sogar ein bisschen satt.

Im Anschluss haben wir zusammen meditiert (eine wunderbare Chakren-Meditation aus der RUSU von Laura Seiler) und so das richtige Fasten-Mindset bekommen.

Den ersten Saft haben wir recht spät getrunken, da es uns beiden leichter fällt morgens länger mit dem Frühstücken zu warten als abends mit knurrendem Magen ins Bett zu gehen. Als ersten Saft haben wir gegen 13.30 Uhr Gemüsemost von Voelkel „gegessen“. Es hilft unglaublich zu denken, man isst den Saft anstatt ihn „nur“ zu trinken. Wir haben ihn warm gemacht, mit etwas Kurkuma und Pfeffer verfeinert und recht langsam gegessen. Danach fühlten wir uns sogar recht satt.

Danach haben wir ein wenig gelesen und sind für einen Spaziergang in unseren Lieblings-Pinienwald gefahren, wo wir ein paar Fotos gemacht haben, die wir gern mit euch teilen:

Da wir wissen, dass das Wetter in Deutschland schwer zu ertragen ist, haben wir ein kleines Foto vom blauen Himmel über Spanien für euch gemacht:

Blauer Himmel

Nach dem Spaziergang haben wir die Gemüsekomposition ebenfalls warm und mit Pfeffer abgeschmeckt „gegessen“. Dieser Saft ist bisher unser Favorit. Er schmeckt ein bisschen wie Arrabiata-Sauce, da er mit Paprikamark, Zwiebelsaft und Kräutermeersalz (enthält z.B. Thymian und Basilikum) verfeinert ist.

Danach haben wir ein bisschen gearbeitet und im Anschluss „Europa“ vom Kosmos-Verlag gespielt. Danach waren wir recht schnell müde und haben uns trotz Medienfasten ein paar Folgen unserer momentanen Serie gegönnt. Zum Abendessen gab es dann Möhrensaft. Raphaël hat ihn diesmal kalt getrunken und Julia hat ihn wieder warm mit Kurkuma und Pfeffer verfeinert zu sich genommen. Kalt und ohne Gewürze schmeckt er deutlich besser.

Wichtig ist, die ganze Zeit ausreichend zu trinken (mindestens 2 Liter Wasser).

Julias persönlicher Erfahrungsbericht vom 1. Fastentag

Yoga

Ich war anfangs recht besorgt, da ich bereits nach wenigen Stunden ohne Nahrung ein richtiges Loch in meinem Bauch spüre und mir sogar öfter mal schwindelig wird. Tatsächlich kann ich inzwischen sagen, dass es mir am Vorbereitungstag schlechter ging als am ersten Fastentag. Durch die Meditation und die guten Yogaübungen, die in der Saftfasten-Broschüe von Voelkel zu finden sind, bin ich in ein sehr gutes Mindset gekommen. Ich habe mir außerdem über den Tag verteilt immer mal wieder Affirmationen wie „Das Fasten tut mir gut“ vorgesagt. Zum Unterstützen meines Körpers und dem Entgegenwirken von Übelkeit, nehme ich außerdem Globuli: 3×5 Nux Vomica D6.

Zu den Säften: Mein Favorit von Tag 1 ist eindeutig die Gemüsekomposition und ich überlege schon weise, wann wir sie ein zweites Mal essen sollten (jeder Saft kommt in den drei Tagen zwei mal vor). Gemüsemost hat mir persönlich einen zu hohen Sellerie-Anteil und den Möhrensaft würde ich beim nächsten Mal eher kalt genießen.

Insgesamt habe ich mich am ersten Tag ganz gut gefühlt, wenn auch ein wenig vernebelt. Die Tage fühlen sich deutlich länger an.

Es gab ein paar kleine Outtakes: Aus Gewohnheit stand ich mal vorm offenen Kühlschrank und habe mich dann gefragt, was ich hier gerade will. Später, als ich unsere Katzen gefüttert habe, blieb etwas Flüssigkeit vom Futter an meinen Fingern haften und ich war kurz versucht, sie abzulecken. ;D Heute Nacht habe ich geträumt, dass eine unserer Katzen unbedingt den Rote-Beete-Saft probieren möchte.

Raphaëls persönlicher Erfahrungsbericht vom 1. Fastentag

Der Vorbereitungstag hat sich für mich nun noch nicht nach fasten angefühlt, da 1,5 kg Kartoffeln auf den Tag verteilt bei mir durchaus ein Sättigungsgefühl nach sich ziehen. Natürlich hat mir das Salz gefehlt, aber einen Tag ungesalzen essen ist absolut aushaltbar. Mein einziges „Symptom“ waren sporadische, leichte Kopfschmerzen.

Dann kam also der erste Fastentag. Ich habe ja für mich längst die Erfahrung gemacht, dass ich dem Hungergefühl sehr leicht entgegenwirken kann, indem ich – so unromantisch es klingt – aufstoße. Da ich schon als 10-Jähriger gelernt habe, auf Kommando aufzustoßen, bin ich relativ guter Dinge an den ersten Fastentag herangegangen.

Ich beschäftigte mich also mit Mathe lernen, Ukulele zocken und einem Waldspaziergang mit Julia, um dem Hungergefühl gar keinen Raum in meinem Bewusstsein zu lassen.

Und tatsächlich war es bis etwa 19:00 absolut kein Problem. Wenn das Hungergefühl kam, habe ich entweder meine „Technik“ angewandt oder eine der drei „Mahlzeiten“ zu mir genommen, die tatsächlich den Hunger für eine Weile stillen, trotz ihrer rein flüssigen Natur.

Gegen Abend wurde es dann allerdings schwieriger, das Hungergefühl in den Griff zu bekommen. Trotz Medienfastens entschlossen wir uns, unsere Serie weiterzuschauen, um uns abzulenken, was bis auf die wenigen Essens-Szenen auch gut geklappt hat.

Das Einschlafen war dann noch etwas kniffliger, zumal ich üblicherweise der Typ bin, der eigentlich bereits eingeschlafen ist, sobald sein Kopf das Kissen berührt (Gott sei dank, denn das war nicht immer so). Also haben wir ein kleines Einschlaf-Spiel gespielt, das bei uns immer ganz gut klappt: Wir wählen ein Thema – z.B. deutsche Städte die auf -burg enden – und suchen für jeden Buchstaben des Alphabets eine Stadt.

Nach der dritten Runde hat es auch geklappt, allerdings war die Nacht nicht sehr prächtig, durch das viele Wassertrinken (3,5 Liter) musste ich auch zweimal aufstehen um wasserzulassen. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass mir beim Aufstehen ein wenig schwindelig wurde, dass die Kopfschmerzen wieder da waren und dass ich etwas Schwierigkeiten hatte, mich zu konzentrieren und auch wieder einzuschlafen.

Als nun der neue Morgen anbrach, spürte ich allerdings nichts mehr von alledem. Kein Hungergefühl, kein Schwindel beim Aufstehen, keine Kopfschmerzen. Ein angenehmer Start in den zweiten Fastentag also, und ich bin gespannt, wie’s weiter geht.

Übrigens: Ich wiege mich jeden Morgen und jeden Abend, einfach um zu beobachten, wie sich das Fasten auf mein Körpergewicht auswirkt. Ich werde eine Woche nach Ende unseres Fastens meine Beobachtung am Ende dieses Artikels zusammenfassen.

Saftfasten Tag 2

Unser zweiter Saftfastentag gestaltete sich etwas schwieriger als der Erste. Das Highlight war ein kurzer Spaziergang zum Stand von welchem wir wieder ein paar Fotos (in Handy-Qualität, daher leider nicht so prächtig) mit euch teilen möchten.

Julias persönlicher Erfahrungsbericht vom 2. Fastentag

Ich bin morgens mit leichten Kopfschmerzen aufgewacht und war dann beim meditieren ein bisschen neben der Spur. Dinge, die ich normalerweise mit Freude mache, fielen mir schwerer und ich fühlte mich erschöpft und so als könnte ich keinen klaren Gedanken fassen. Nicht mal für ein paar leichte Yogaübungen fühlte ich mich fit genug.

Voller Ironie hatte ich auch noch zwei unbeantwortete Anrufe aus Essen auf meinem Shiftphone.

Dieses Gefühl von Erschöpfung zog sich eigentlich bis zu dem Moment als wir gegen 17 Uhr einen Spaziergang zum Strand machten. Kurz zuvor gab es für mich eine warme Tasse Rote Bete Most, welche mir ein großes Stück Energie zurück gab. Nach dem Spaziergang war ich wieder fit und glücklich. Ich freute mich auf meine abendliche warme Tasse Gemüsekomposition und musste bei dieser feststellen, dass ich den geringen Salzgehalt schon mehr als am Tag zuvor herausschmeckte. Ein großer Vorteil für mich, da ich nach dem Fasten sehr gern meinen Salzkonsum etwas reduzieren möchte.

Raphaëls persönlicher Erfahrungsbericht vom 2. Fastentag

Der zweite Fastentag begann recht entspannt, bis etwa 11:00 hatte ich gar kein Hungergefühl. Mit dem Frühstück ging es dann auch erstmal wieder weg, während es sich zum Nachmittag hin allerdings immer weniger kontrollieren ließ.

So langsam macht sich auch eine körperliche Schwäche bemerkbar, jedes Treppe hinaufsteigen kostet Kraft und erhöht die Atemfrequenz, auch bin ich ab und zu von etwas Schwindel gefasst worden, nach dem Aufstehen zum Beispiel.

Ich musste viel an Essen denken, was nicht sehr förderlich ist, aber das liegt vielleicht auch am Foodbloggertum. Mag sein, dass es denjenigen leichter fallen wird, die sich nicht beruflich und hobbymäßig den ganzen Tag mit der Nahrungszubereitung und -aufnahme beschäftigen.

Auch heute wurde die Zeit wieder mit Ukulele-, Kartenspiel und einem Spaziergang durch den Ort runter zum Strand verbracht. Danach war ich allerdings sehr müde und musste erstmal eine weile nichts tun. Bald darauf sind wir auch schon zu Bett gegangen.

Der zweite Tag war unterm Strich also etwas anstrengender als der erste und das Hungergefühl manifestierte sich weiterhin in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen. Kopfschmerzen blieben glücklicherweise aus.

Was die Säfte anbelangt, so festigt sich die Erkenntnis, dass sich einige der Voelkel-Säfte besser kalt (z.B. „Möhrenmost“), andere besser warm genießen lassen (z.B. „Gemüsekomposition“).

Saftfasten Tag 3

Der dritte Tag hätte sich für uns beide nicht unterschiedlicher anfühlen können, weshalb wir auch hier direkt in unseren persönlichen Erfahrungsbericht einsteigen.

Julias persönlicher Erfahrungsbericht vom 3. Fastentag

Am dritten reinen Fastentag habe ich mich besser als an allen Tagen zuvor gefühlt, sogar besser als am Vorbereitungstag. Ich war fit, habe das Haus geputzt, gearbeitet und konnte mir sogar Bilder von Rezepten anschauen. An diesem Punkt könnte ich mir sogar vorstellen, noch länger zu fasten, da nun scheinbar das „Wohlfühl-Gefühl“ beim Fasten eingesetzt hat. Da ich das Fasten allerdings von vornherein nicht mit dem Ziel angegangen bin, Gewicht abzunehmen, kehre ich gern wieder zurück zum Essen, um nicht noch mehr abzunehmen. Ich bin gespannt, wie es mir in den nächsten Tagen gehen wird und welche Vorteile ich durch das Fasten verspüren werde.

Raphaëls persönlicher Erfahrungsbericht vom 3. Fastentag

Der dritte Fastentag war für mich der schwierigste. Ich hatte sehr viel Hunger, mir war häufig schwummerig oder schwarz vor Augen beim Aufstehen, und ich musste recht schwer atmen, nachdem ich Treppen stieg. Ich schätze, bei mir setzt das „Wohlgefühl“ etwas später ein, vielleicht heute, wobei wir nun ja das Fasten brechen. Ich glaube, die Aussicht, bald wieder essen zu können, hat es für mich schwieriger gemacht, nicht an Essen zu denken, was das ganze Aushalten erschwert hat. Nun freue ich mich auf das Essen. <3 Wobei wir es langsam angehen lassen müssen, was auch nochmal eine Herausforderung darstellt.

Fastenbrechen

Bio-Äpfel Fastenbrechen

Das Fastenbrechen begehen wir zunächst mit einer Tasse Fastentee von Lebensbaum. Danach gönnen wir uns einen Apfel. Dazu gibt es eine Hintergrundgeschichte, die erzählt werden sollte. Gestern habe ich (Julia) 4 Einheiten Äpfel in unserem Bioladen bestellt und meinte damit 4 Stück. Als wir im Bioladen ankamen, waren die Äpfel bereits in einem Karton verpackt. Unser restlicher Einkauf wurde darauf gelegt und von Raphaël ins Auto getragen. Erst auf dem Heimweg bemerkte ich, dass wir 4kg Äpfel bezahlt haben. Ich dachte, es sei ein Fehler unterlaufen und Raphaël sagte, vielleicht ja auch nicht, worauf ich erwiderte, dass er doch bemerkt hätte wenn er vier kg Äpfel herausgetragen hätte. Hat er nicht! 😉 Wir haben nun tatsächlich 4kg Äpfel zuhause, was für uns wirklich ziemlich viel ist. Der Vorteil: Ich habe schon ein bisschen überlegt und ihr könnt euch auf Rezepte wie selbstgemachtes Apfelmus, Apfelkompott, Apple Crumble und einen Apfelkuchen freuen. Auch gut, oder?

Äpfel

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Voelkel und dem Fastenkasten.
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Saftfasten mit dem Fastenkasten – der Frühjahrsputz für Körper und Seele

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Saftfasten

Schon seit längerem betreiben wir regelmäßig intermittierendes Fasten. Bei dieser Fastenform gibt es verschiedene Ansätze. Wir betreiben regelmäßig die 16:8 Fastenmethode. Dabei isst man 16 Stunden nichts und innerhalb von 8 Stunden Frühstück, Mittag und Abendbrot. Eine richtige Fastenkur haben wir jedoch beide noch nicht gemacht. Nun haben wir uns entschieden, im Februar eine Fastenzeit einzulegen. Da wir noch keine Vorstellung haben, was uns dabei erwartet starten wir mit einem dreitägigen Fastenprogramm.

Begleiten wird uns dabei der Fastenkasten von Voelkel, der uns mit allen während des Fastens benötigten Nährstoffen in Form von verschiedenen Säften versorgt. Wir machen also ein Saftfasten.

Nun haben wir uns natürlich vorher etwas belesen, wozu das (Saft-)Fasten eigentlich gut ist, worauf man achten sollte und in welchen Fällen ein Fasten nicht empfohlen is.

Warum Fasten?

Saftfasten

Fasten ist wie ein Frühjahresputz. Wem das Gefühl bekannt ist, das man bekommt, nachdem man stunden- oder auch tagelang das eigene Haus gefegt, geputzt, geschrubbt, gewischt, gewaschen und entmüllt hat, der weiß auch, wie wunderbar erfrischt und behaglich man sich schließlich fühlt, wenn die Arbeit getan ist. Man kann sich dann ganz entspannt und mit geordneten Möbeln und Gedanken neuen Ideen oder Projekten widmen.

Genauso kann man sich das Fasten vorstellen. Beim Fasten verweigert man seinem Körper feste Nahrung, die er normalerweise im Darm zerlegen würde, um die für ihn wichtigen Nährstoffe herauszuspalten und zu absorbieren. Das Fasten lässt den Körper entschlacken, wobei überalterte Zellen abgebaut werden und die Bildung neuer Zellen angestoßen wird. Alle Stoffwechselprodukte, die der Körper dabei entstehen lässt und nicht benötigt, werden über alle möglichen Wege ausgeleitet. Zum Beispiel über die Haut, die Nieren, den Darm, die Lunge und so weiter.

Vorbereitung auf das Fasten

Fasten ist nichts, was man einfach so von heute auf morgen anfängt. Daher lohnt es sich im Vorfeld z.B. ein Buch über das Fasten zu lesen, z.B. von Rüdiger Dahlke, oder sich eine gute Dokumentation über die Vorteile des Fastens anzuschauen. Sollten Krankheiten bekannt sein, ist es ratsam, sich zunächst medizinischen Rat einzuholen.

Beim Fasten wird uns schnell bewusst, wie viele Lebensmittel man eventuell in zu hohen Mengen zu sich nimmt. So haben wir schon häufig in Erfahrungsberichten anderer gelesen, dass sie insbesondere den plötzlichen Wegfall von Zuckerkonsum o.ä. sehr schnell und sehr stark, z.B. durch Kopfschmerzen gespürt haben. Wir empfehlen daher bereits eine Woche vor dem Start des Fastens auf typische Genussmittel wie Kaffee, Alkohol, Zucker, Salz und auch Weißmehl zu verzichten bzw. diese stark einzuschränken. Auch lohnt es sich bereits zuvor täglich ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder nicht zu starkem Tee zu sich zu nehmen.

Vor dem Fasten ist es ratsam, zudem einen Entlastungstag einzulegen. Weiter unten gibt es noch mal genauere Infos dazu.

Saftfasten mit dem Fastenkasten von Voelkel

Man kann auf verschiedene Weisen fasten. Wir haben uns für die Variante des Saftfastens entschieden. Dabei werden wir uns an einem Vorbereitungstag (Entlastungstag) von Schonkost ernähren und anschließend 3 Tage nur Saft und Tee (und natürlich Wasser) zu uns nehmen. Wichtig sind dabei auch das Abführen am ersten Tag zur Reinigung des Verdauungstraktes und die Aufbautage nach dem Fasten, an denen der Körper vorsichtig wieder an feste Nahrung gewöhnt wird. Dazu weiter unten mehr.

Fastenkasten Voelkel

Fastenkasten von Voelkel

Für das Saftfasten verwenden wir den Fastenkasten von Voelkel. Die im Fastenkasten enthaltenen Säfte unterstützen uns während des Fastens mit allen notwendigen Vitaminen und Spurenelementen. Er besteht aus jeweils 0,7 Liter der folgenden sechs Säfte:

  • Rote Beete Saft
  • Möhrensaft
  • Gemüsesaft
  • Sauerkrautsaft
  • Gemüse-Komposition
  • Fitness-Cocktail

Zusätzlich gibt es einen Fastenkräutertee von  Lebensbaum sowie spannenden Lesestoff zum Thema und eine Anleitung zum Saftfasten.

Mehr über die Säfte und den Fastenkasten erfährst du auf meinefastenzeit.de.

Fastenkasten Voelkel

Die Naturkostsafterei Voelkel haben wir bereits im Rahmen unseres Adventskalenders etwas näher beleuchtet und festgestellt, wie gut die Unternehmensphilosophie zu unserem Blog passt. Denn nicht nur, dass die Säfte in demeter-Qualität produziert werden und damit zu einer langfristigen Bodenfruchtbarkeit beitragen und auf schädliche Pestizide und Herbizide verzichten. Das Unternehmen unterstützt mit dem Verkauf zweier seiner Säfte auch das internationale Hilfswerk missio e.V., das in Syrien von Gewalt, Raub und Vertreibung bedrohten Menschen hilft. Auch ist Voelkel Förderkreismitglied im Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e. V. (B.A.U.M.), der sich europaweit für Sensibilisierung für Nachhaltigkeit und ihre Realisierung in der Wirtschaft einsetzt.

Wir laden dich gerne dazu ein, bei unserem Saftfasten mitzumachen. Wir werden unsere ersten Fastenerlebnisse täglich mit euch teilen und darüber schreiben, wie wir uns fühlen und was uns leicht oder schwer fällt. Da es uns sicher leichter fallen wird, wenn wir Unterstützung durch euch erhalten, würden wir uns natürlich über Mitfaster*innen freuen und über Austausch darüber, z.B. in unseren Kommentaren unter dem Beitrag oder via instagram.

Dafür dürfen wir unter euch auch einen Voelkel Fastenkasten verlosen, yay! (siehe weiter unten)

Nun aber erstmal zu unserem eigenen Fastenplan.

Saftfasten – unser Plan

Wir starten mit dem Entlastungstag am 20. Februar 2018. In der Woche davor bereiten wir uns gezielt auf das Fasten vor. Was das genau heißt, erfährst du unter den kommenden Punkten.

Fastenkasten Voelkel

Vorbereitungswoche für das Saftfasten

  • Genussmittel wie Zucker, Salz, Alkohol und Kaffee stark reduzieren
  • Mindestens 2 Liter Wasser oder nicht zu starken Tee pro Tag trinken
  • Täglich mindestens eine halbe Stunde bewegen, z.B. Yoga oder Spaziergänge

Entlastungstag

Einen Tag bevor wir mit den eigentlichen Fasten beginnen, legen wir außerdem einen Entlastungstag ein. Wir haben uns noch nicht entschieden, welche Variante wir dabei umsetzen werden. Voelkel selbst macht dazu 3 Vorschläge:

  1. Obsttag – 1,5kg Obst verteilt auf 3 Mahlzeiten.
  2. Kartoffeltag – 1,5 Kilo Pellkartoffeln verteilt auf 3 Mahlzeiten, die Kartoffeln können natürlich mit etwas Gemüse und einem gesunden Öl, wie z.B. Leinöl angereichert werden.
  3. Reistag – 150g Vollkornreis aufgeteilt auf 3 Portionen, auch der Vollkornreis kann mit Obst oder Gemüse angereichert werden

Zum Entlastungstag gehört auch die Reinigung des Darms. Dafür befindet sich im Fastenkasten von Voelkel der Sauerkrautsaft, von dem man morgens 1-2 Gläser trinken sollte. Hinzukommt das Abführen mit Hilfe eines Klistiers oder von Glaubersalz. Beides bekommt man in einer Apotheke, das Glaubersalz gibt es normalerweise auch in der Drogerie.

Fastentage 1-3

Vom 21. bis zum 23. Februar heißt es dann: Fasten! Täglich dürfen wir uns einen Liter der verschiedenen Voelkel-Säfte gönnen. Für Frostbeulen gibt es eine gute Nachricht: Man kann die Säfte auch warm genießen. Das klingt schon fast nach einer Suppe, toll oder? 🙂 Die Säfte können außerdem mit z.B. Ingwer oder Kurkuma verfeinert werden. Aber bitte kein Salz verwenden, denn dieses verringert den Reinigungsprozess des Körpers.

Medienfasten

Während des Fastens ist es wichtig, sich so gut wie möglich zu entspannen. Störenfriede wie das eigene Smartphone, Facebook, instagram oder auch zu viele Serien auf Netflix haben dann nichts mehr bei uns zu suchen. Da wir versprochen haben, dass wir täglich über unseren Fastenverlauf berichten, planen wir feste Computerzeiten ein. Gerade als Foodblogger oder Foodaddict ist es wahnsinnig wichtig, instagram nur mit Scheuklappen für eigene Beiträge zu benutzen. Denn – OMG – die ganzen wundervollen Fotos unserer Bloggerfreunde werden sicherlich sofort den Hunger anklopfen lassen.

Entspannungsprogramm – Yoga, Achtsamkeit und Meditation

ManduTrap

Statt mit dem Computer und unserer Arbeiten planen wir also, uns mit uns selbst zu beschäftigen. Yoga eignet sich besonders gut, um den Reinigungs- und Vitalisierungsprozess während des Fastens zu unterstützen. Im Heftchen zum Fastenkasten finden sich auch ein paar passende Yoga-Übungen.

Von der Meditation versprechen wir uns ebenfalls sehr viel, kann sie uns hoffentlich sehr gut dabei unterstützen, ein aufkommendes Hungergefühl besser in den Griff zu bekommen und ihm nicht zu viel Beachtung zu schenken. Wir empfehlen dazu eine geführte Meditation, zum Beispiel von der wunderbaren Laura Seiler.

Fastenbrechen

Fast genauso wichtig wie das Fasten selbst, ist das Fastenbrechen. Also der Wiedereinstieg in die normale Ernährung. Das Fastenbrechen ist sehr nützlich für einen Umstieg in neue Essgewohnheiten, wie z.B. einer veganen Ernährungsweise. Hat man seinen Körper erstmal von sämtlichen Genussfaktoren entwöhnt, fällt der Einstieg in eine gesündere Lebensweise danach deutlich leichter.

Update: Traditionell wird das Fastenbrechen mit einem mittelgroßen Apfel begangen, den man sehr lange im Mund kauen sollte, bis er fast flüssig wird. Bei einem Apfel kann das schon mal 20 Minuten dauern. Später kommt dann gut gedünstetes Gemüse, eine Gemüsesuppe und Kohlenhydrate in Form von Kartoffeln oder Reis hinzu. In der Regel sollte die Dauer des Fastenbrechens ⅓ der gesamten Fastenzeit betragen, da der Vorbereitungstag mit einbezogen wird sind das bei uns also 1,33 Tage. Auch nach dem Fastenbrechen sollte man nicht direkt in die Vollen gehen, weshalb wir einen kleinen Speiseplan für euch aufgestellt haben.

Nach dem Fastenbrechen – Ein kleiner Speiseplan

Zum Frühstück nach dem Fastenbrechen ist ein leichteres Frühstück mit einer Tasse Tee und Obst ratsam. Wer gleich etwas festeres benötigt, dem legen wir unseren gesunden Hanfsamenshake oder unseren Rote Beete Latte ans Herz.

Gesunder Hanfsamenshake

Gesunder Hanfsamenshake

Rote Beete Latte

Rote Beete Latte

Zum Mittagessen darf es dann mit unserem Ratatouille oder einem marokkanischen Salat schon etwas herzhafter werden.

Ratatouille

Ratatouille

Marokkanischer Salat aus Wurzelgemüse

Marokkanischer Salat aus Wurzelgemüse

Zum Abendessen empfehlen wir unsere und eure Lieblingssuppe: Kichererbsensuppe mit Ingwer und Kurkuma.

Kichererbsensuppe

Kichererbsensuppe

Bitte hier deutlich weniger Salz und zuckerhaltige Lebensmittel wie Datteln hinzugeben, als in den Rezepten vermerkt.

Gewinnspiel Voelkel Fastenkasten

Wie weiter oben bereits erwähnt, gibt es einen Fastenkasten von Voelkel Naturkost zu gewinnen, bestehend aus folgenden sechs Säften:

  • Rote Beete Saft
  • Möhrensaft
  • Gemüsesaft
  • Sauerkrautsaft
  • Gemüse-Komposition
  • Fitness-Cocktail

jeweils 0,7 Liter.

Fastenkasten Voelkel

Diese Säfte und Moste sind alle mit dem EU-Bio- sowie mit dem strengeren Demeter-Siegel ausgestattet und stammen damit aus biologisch dynamischem Anbau in Deutschland. Außerdem sind die Säfte vegan und natürlich glutenfrei.

Teilnahme am Gewinnspiel

Edit: Die Teilnahmefrist ist beendet.

Die korrekte Antwort ist „BioZisch“, wobei wir auch „Maximum Bio Energy“ haben gelten lassen.

Gewinn: 1 Fastenkasten von Voelkel.
Teilnahme: Melde dich über untenstehendes Formular zu unserem Newsletter an und beantworte die Gewinnspielfrage. Ab 18 Jahren.
Gewinnspieldauer: Das Gewinnspiel beginnt am 08.02.2018 Teilnahmeschluss ist der 13.02.2018 23:59. Die Ermittlung des/der Gewinner*in kann ein paar Tage in Anspruch nehmen. Der/die Gewinner*in wird in diesem Beitrag bekanntgegeben und über seine/ihre Email-Adresse informiert. Wenn wir nach 48h noch keine Antwort auf unsere Nachricht erhalten haben, verlosen wir neu. Sieh also auch immer mal in deinen Spam Ordner!
Versand des Gewinns: Der Versand des Gewinns erfolgt durch Voelkel. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich bereit, dass wir deine Adresse im Falle eines Gewinns an Voelkel ausschließlich zum Zwecke des Versands weiterleiten.

Lies bitte außerdem unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele.

Viel Glück!

 

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Yoga: So findest du den richtigen Einstieg – ein Interview mit YogiInside

Let's do some Yoga!

Schon lange wollen wir regelmäßig Yoga betreiben, haben allerdings immer noch keinen richtigen Einstieg gefunden. Zwar haben wir DVD’s wie Yoga Everyday von Ursula Karven* und Ralf Bauer’s Lu Jong* (sehr zu empfehlen!) zuhause mit denen die Übungen Spaß machen, trotzdem fehlt uns noch das i-Tüpfelchen für den richtigen Einstieg. Auch an dem ein oder anderen Yoga-Kurs haben wir schon teilgenommen. Bisher hat sich jedoch keine Praxis bei uns verfestigt. Weil wir Yoga unbedingt regelmäßiger praktizieren wollen, haben wir ein Interview mit Corinna von YogiInside geführt, in dem wir einem richtigen Yogalehrer all unsere Fragen stellen konnten, die uns nun den Einstieg hoffentlich erleichtern.

Zunächst eine Verständnisfrage: Was sind Asanas? Überall liest man davon wie man seine Asanas richtig macht. Google hat schon so viel verraten: Es sind Yogahaltungen. Ist das so einfach beantwortet oder gibt es dazu noch mehr zu sagen?

Ja da hat Google schon recht mit den Yogahaltungen. Asanas sind die verschiedenen Übungen, Körperpositionen im Yoga. Da Yoga ja aus Indien stammt, sind die Fachbegriffe in Sanskrit, eine alte indische Sprache. Asana bedeutet somit übersetzt ‘Haltung’ oder ‘Position’.

Welche verschiedenen Yoga-Richtungen gibt es?

Ich würde sagen es gibt ungefähr so viele Yogarichtungen wie es Yogalehrer gibt. Denn jeder Yogalehrer hat seine eigene Art, Yoga an die Schüler weiterzugeben. Das ist sozusagen eine ganz individuelle und persönliche Sache. Deshalb spricht auch jeder Yogalehrer andere Schüler an. Zudem sind in den letzten Jahren sehr viele neue Yogarichtungen entstanden, aber ursprünglich basiert das ganze körperliche Yoga auf dem Hatha Yoga.

Im Hatha Yoga werden verschiedene Asanas mehrere Atemzüge lang gehalten und sinnvoll miteinander kombiniert. Daraus sind dann viele verschiedene Richtungen entstanden, wie zum Beispiel

  • Ashtanga Yoga, ein sehr dynamischer und kraftvoller Yogastil
  • Vinyasa Yoga, auch Flow Yoga genannt
  • Yin Yoga, ein sehr ruhiges passives Yoga
  • Iyengar Yoga, Yoga das sehr auf die Ausrichtung orientiert ist und die Übungen bis zu 30 Minuten gehalten werden
  • Hot/Bikram Yoga, Yoga das bei einer Raumtemperatur von ca. 40 Grad praktiziert wird.

Wie finde ich heraus, welche Yoga-Art am besten zu mir passt?

Vor allem als Yoga Anfänger würde ich mit dem klassischem Hatha Yoga beginnen, um ein Gefühl für Yoga zu entwickeln. So kannst du auch herausfinden, was die Grundsätze des Yoga überhaupt sind und ob Yoga zu dir passt. Dadurch erkennst du auch recht schnell, wie dir Yoga gefällt und wie es auf deinen Körper und Geist wirkt.

Mit Hatha Yoga kannst du in Ruhe die verschiedenen Übungen (Asanas) kennenlernen. Natürlich ist vieles auch von deiner körperlichen Verfassung und deiner Motivation bzw. Erwartung vom Yoga abhängig.

Ruhigere Yogastile wie Yin Yoga oder restoratives Yoga sind auch für Yoga Anfänger gut geeignet, wobei Ashtanga und Vinyasa Yoga etwas für fitte und eher fortgeschrittenere Yogis ist. Sonst gilt allgemein einfach ausprobieren – verschiedene Yogalehrer sowie auch Yogastile.

Am besten vor einer Yogastunde bei einem neuen Lehrer kurz das Gespräch suchen und dem Lehrer erzählen, wenn du irgendwelche körperlichen Einschränkungen oder Probleme hast und auf jeden Fall erwähnen, wenn du noch nie zuvor Yoga gemacht hast.

Denn so kann der Yogalehrer ganz persönlich während der Stunde auf dich eingehen und dir Hilfestellungen geben.

Wie steige ich nun als absoluter Anfänger ein? Womit sollte ich beginnen?

Es gibt verschiedene Wege, als Yoga Anfänger einzusteigen. Es gibt zahlreiche DVDs und Online Yogakurse, die du von Zuhause aus machen kannst. Aber meiner Meinung nach ersetzt das niemals eine echte Yogastunde. Selbst wenn die Übungen auf der DVD noch so detailliert erklärt sind, sind individuelle Adjustierungen und Tipps von einem qualifiziertem Yogalehrer unumgänglich.

Ich finde es gerade für Yoga Anfänger sehr wichtig einen Yogakurs zu besuchen.

Denn nicht für jeden Körper ist jede Übung geeignet. Das kann einfach am Körperbau liegen oder aus vergangenen Verletzungen stammen. Da kann es dann nämlich richtig gefährlich werden, denn so entstehen Verletzungen im Yoga. Wenn man dann die Grundlagen vom Yoga und den Asanas kennt, kann man beginnen selbst Zuhause zu üben, aber davor ist es nicht empfehlenswert.

Hast du eine Empfehlung wie oft wir Yoga machen sollten, um eine gute Regelmäßigkeit zu bekommen?

Für absolute Yoga Einsteiger ist es gut, generell mal eine Regelmäßigkeit in die Yogapraxis zu bringen, zum Beispiel durch einen Yogakurs, der ein Mal pro Woche stattfindet. Wenn man sich allmählich steigern möchte, kann man auf zwei Yogaeinheiten pro Woche erhöhen. Und dann sogar beginnen Zuhause etwas Yoga zu praktizieren. Aber da ist auch wieder jede Person anders. Manche mögen nur Yogakurse besuchen, andere probieren auch gerne Zuhause die Asanas aus.

Finde heraus, was sich für dich gut und richtig anfühlt, dann bist du auf dem richtigen Weg.

Ganz wichtig: Wie atme ich richtig während meiner Yogapraxis?

Es gibt verschiedene Atemtechniken im Yoga, die aber meistens erst später, in fortgeschritteneren Yogastunden unterrichtet werden. Für den Anfang ist es erstmal wichtig durch die Nase ein- und auszuatmen. Wenn dir das gut gelingt, verbinde deine Atmung mit der Bewegung. Meistens wird mit der Einatmung der Körper aufgerichtet und die Wirbelsäule verlängert – Raum im Körper kreiert. Mit der Ausatmung werden Asanas vertieft und der Körper Richtung Boden gesenkt.

Ich habe häufig Nackenprobleme, hast du eine Empfehlung für mich, welche Übung besonders gut ist, um die Nackenmuskulatur zu stärken?

Nackenprobleme können natürlich verschiedene Ursachen haben und sollten auf jeden Fall von einem Arzt untersucht werden. Aber eine gute Übung um die Nackenmuskulatur zu stärken ist folgende:

Setze dich aufrecht, mit gerader Wirbelsäule hin. Verschränke deine Finger ineinander und bringe dann deine Handflächen zur Stirn. Die Ellenbogen zeigen nach außen und deine Schultern sind entspannt. Drücke sanft deine Handflächen gegen deine Stirn und die Stirn gegen die Handflächen. Halte die Spannung für 2 bis 3 Sekunden und lass den Druck auf die Stirn nach. Wiederhole dieses Pressen gegen die Stirn ca. 10 Mal. Vergiss dabei nicht, deinen Kiefer zu entspannen.

Diese Übung kannst du ganz einfach in deinen Alltag einbauen und auch mehrmals üben.

Gibt es eine Yogaübung die man gut in seinen Alltag integrieren kann, z.B. wenn man am Schreibtisch sitzt?

Ja dazu gibt es eine Menge wirkungsvolle und einfache Übungen. Ich habe gerade erst vor kurzer Zeit einen Beitrag dazu auf meinem Blog veröffentlicht, Yoga am Schreibtisch heißt er.

Gerne erkläre ich hier noch die ein oder andere Übung, die du ganz einfach am Schreibtisch ausüben kannst.

Yogaübung: Streck und reck dich!

Setz dich an die vordere Kante deines Bürosessels und stell die Füße hüftbreit auf dem Boden ab. Bring deine Arme über den Kopf und verschränke deine Finger. Die Handflächen zeigen zur Decke. Ziehe deine Schulterblätter nach unten – schaffe Raum zwischen Ohren und Schultern. Ziehe deinen Bauchnabel leicht ein und streck dich lang nach oben.

Beuge dich gerne noch zur linken und rechten Seite um deine Flanken zu dehnen und deinen Körper aufzuwecken – bring Bewegung in deinen Körper.

Yoga Einstieg 1

 

Yoga Einstieg 2

Yogaübung: Drehung im Sitzen

Richte zuerst deinen Oberkörper, deine Wirbelsäule auf, als ob dich jemand am Scheitel nach oben ziehen würde und ziehe deinen Bauchnabel sanft ein. Atme ein und mit der Ausatmung drehe deinen Brustkorb und deinen Kopf zur rechten Seite. Du kannst mit deiner linken Hand an dein rechtes Knie oder deinen rechten Oberschenkel fassen und dich so weiter in die Drehung schieben. Aber sei sanft zu dir selbst und hör auf, wenn es zu schmerzen beginnt. Achte darauf, dass dein Kinn leicht nach unten gesenkt ist.

Bleib ein paar Atemzüge in der Drehung auf der rechten Seite und komm dann mit der Einatmung wieder zur Mitte. Drehe mit der Ausatmung nach Links und schieb deine rechte Hand wieder gegen das linke Knie. Wichtig ist, dass deine Wirbelsäule absolut gerade nach oben ist. Ein eingezogener Bauchnabel hilft dir dabei.

Yoga Einstieg 3

 

Danke liebe Corinna für die geduldige Beantwortung all unserer Einsteigerfragen. 🙂 Wer mehr von Corinna lesen möchten, besucht sie am besten auf ihrem Blog YogiInside.

 

*Affiliate-Link

0 In GREEN LIFESTYLE/ Yoga und Meditation

Fuck that – die ehrlichste Meditation, die das Internet hergibt

Bei dem ganzen „Bullshit“, der uns tagtäglich auf den Straßen oder auf der Weide 😉 begegnet, hilft es, sich regelmäßig zurückzuziehen und ganz entspannt zu meditieren. Vor einiger Zeit haben wir die ehrlichste und beste Meditation entdeckt, die es für Menschen mit einem gewissen Humor gibt. „Fuck that: An honest Meditation“ – sie ist nur zweieinhalb Minuten lang, entspannt jedoch ganz wunderbar und zeigt mit einfachen Mitteln, dass man sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen sollte.

Gradually, let the horseshit from the external world fade from your awareness.

Kennt ihr ähnliche Meditationen? Wir freuen uns über Empfehlungen in den Kommentaren!


Ein Rezept von: http://dervegistdasziel.de