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Badesalze selber machen – mit Kräutergarten Pommerland

Badesalze selber machen

Badesalze selber machen

[Anzeige] Wir haben unsere neue Lieblings-Teemanufaktur gefunden: Kräutergarten Pommerland. Wie es dazu kam, woher wir die schönen Tees überhaupt kennen und vor allem, was man daraus machen kann (außer natürlich Tee), erfährst du in diesem Beitrag. Dieser heißt ja schließlich nicht umsonst „Badesalze selber machen“.

Kräutergarten Pommerland und wir

Als wir im Sommer das Crowdfunding für unseren immerwährenden Nachhaltigkeitskalender machten, zogen wir alle Register, um so viele Menschen wie möglich mit einem sehr begrenzten Budget zu erreichen. Dazu zählte auch die Ansprache von interessanten Unternehmen via Facebook. Wir schrieben also auch Kräutergarten Pommerland eine Nachricht und stellten ihnen unser Produkt vor.

Was darauf folgte war eine wunderbare Kettenreaktion an Zusammenarbeit und Austausch zu nachhaltigen Ideen und Projekten. Doch mal ganz von vorn:

Ein „Max“ beantwortete recht schnell unsere Facebook-Nachricht und versprach uns, unser Crowdfunding zu teilen. Wir wurden zu Fans der Seite und sahen prompt, dass sie auf dem Feel Well Festival in Berlin Aussteller sein würden. Wie es der „Zufall“ so wollte, hatten wir bereits Tickets für das Feel Well Festival in unserer Hosentasche und lernten Max so direkt am Stand von Kräutergarten Pommerland kennen. Wie sich etwas später herausstellte ist Maximilian kein geringerer als der Vorstand von des Unternehmens. (Auf dem Blog von Evergreen Ideas haben wir übrigens schon mal ein Interview mit ihm geführt.)

Inzwischen hat Maximilian nicht nur einen Tipp für unseren Nachhaltigkeitskalender geschrieben, sondern wurde mit Kräutergarten Pommerland auch zu einem der Sponsoren von unserem nachhaltigen Memospiel „Grünes Gedächtnis“.

Auf dem Festival erfuhren wir, was die Genossenschaft aus Mecklenburg-Vorpommern ausmacht und konnten die Tees probieren und bestaunen. Damit auch du die kleine Teemanufaktur kennenlernst, erzählen wir dir ein Bisschen von ihr.

Badesalze selber machen

Kräutergarten Pommerland – Eine Teemanufaktur und Genossenschaft

Kräutergarten Pommerland ist eine Bio-Teemanufaktur im Nordosten Deutschlands direkt vor Usedom im kleinen Örtchen Pulow. Dort werden mit viel Liebe und Handarbeit verschiedenste farbenfrohe und biozertifizierte Kräutertees hergestellt.
Das Unternehmen wirtschaftet als Genossenschaft, in der jeder für einen bestimmten Betrag auf Antrag Mitglied werden kann. Jedes Mitglied ist Miteigentümer des Unternehmens und kann mitbestimmen, in welche Produkte, Ideen oder Maschinen investiert werden soll. Demokratie auf Unternehmensebene also. Das finden wir ziemlich klasse und generell sehr erstrebenswert für das nachhaltige Führen eines Unternehmens.

Das Wort „Manufaktur“ nimmt man bei Kräutergarten Pommerland übrigens wörtlich: Ernte und Trocknung der Bio-Kräuter erfolgen in Handarbeit, Reparaturen werden ebenfalls von Hand übernommen, das Mischen der Tees, das Verpacken – alles erfolgt eigenhändig.

Eine weitere Besonderheit liegt den Kräutermischungen inne: Sie werden großblättrig verpackt und die Blütenköpfe bleiben ganz. Das ist bewusst so gewählt und macht die Manufaktur einzigartig. Wenn man sich selbst einen Tee daraus zubereitet, sollte man die Kräuter zwischen den Fingern zerkrümeln. So entfaltet die Mischung ihr volles Aroma. Genau das macht die Kräutermischungen perfekt, um sie auch in Badesalzen mit Kräutern zu verwenden – durch ihre großen Blüten und bunten Blätter sorgen sie für ein farbenfrohes Badewasser.

Badesalze selber machen – Das Rezept

  • Zubereitungszeit: 30 min zzgl. Ruhezeit
  • Portionen: 2 große und 2 kleine Badesalze

Wir haben uns das Ziel gesetzt, vermehrt Geschenke zu machen, die mit viel unserer Liebe und Zeit entstehen. So stehen dieses Jahr als Weihnachtsgeschenke für Freunde und Familie einige DIY Geschenkideen auf dem Plan, unter anderem auch Badesalze.

Badesalze selber zu machen ist sehr einfach und verbreitet so viel Freude. Der betörende Duft der ätherischen Öle gepaart mit den feinen Noten der Kräuter ist ein kleines Feuerwerk für die Sinne und bietet die perfekte Grundlage für Gemütlichkeit, Entspannung und eine stressfreie Zeit in der Badewanne.

Badesalze selber machen – Die Inhaltsstoffe unserer selbstgemachten Naturkosmetik

Das Grundrezept für die Badesalze haben wir in dem wunderbaren Buch „The Glow Code“ entdeckt und für unsere Zwecke etwas abgewandelt. Es besteht aus Bittersalz, Himalayasalz und ätherischen Ölen. Um das Ganze abzurunden, haben wir wunderbare Kräuter darauf gestreut, die sich in der Badewanne entfalten können. Nun aber erstmal ein bisschen Wissen zu den einzelnen Zutaten.

Badesalze selber machen

Bittersalz
Bittersalz ist Magnesiumsulfat, es ist auch bekannt als Epsomsalz (Epsom Salt) und Epsomit. Magnesiumsulfat werden verschiedene heilende Wirkungen nachgesagt, sowohl in der innerlichen als auch äußerlichen Anwendung. In unserem Beitrag beziehen wir uns auf die äußerliche Heilwirkung und bitten dich, solltest du eine innere Anwendung planen, dich ausreichend, z.B. bei einem Heilpraktiker oder in der Apotheke zu informieren.

Bittersalz auf der Haut wirkt Unreinheiten und Pickeln entgegen und soll sogar Herpes-Symptome lindern.

Himalayasalz
Wir haben uns für Himalayasalz entschieden, da es zum einen eine sehr schöne Farbe hat und wir in letzter Zeit vermehrt darauf gestoßen sind, dass sich in Meersalz Mikroplastikanteile befinden, die aufgrund der Verschmutzung der Ozeane mit Plastik zustandekommen. Kennst du ebenfalls ein gutes Salz, das man für Badesalze benutzen kann, dessen Weg vielleicht nicht so lang ist, lass es uns gern in den Kommentaren wissen.

Auch dem Himalayasalz als Badesalz wird eine reinigende Wirkung nachgesagt. Es soll nicht nur den Haut-pH-Wert ausbalancieren, sondern zudem eine entschlackende Wirkung haben und Säuren und Entzündungen im Körper senken.

Die Kräuter für unsere Badesalze

Wie wir nun schon mehrfach erwähnt haben, stammen die Kräuter, die wir für unsere Badesalze verwenden, von der Bio-Teemanufaktur Kräutergarten Pommerland. Wir haben Kamille und Blütenreigen verwendet.

Badesalze selber machen

Badesalze selber machen

Kamille – Lindernd und heilsam

Badesalze selber machen

Die Zutat des Kamillentees von Kräutergarten Pommerland listen wir hier mit einem kleinen Auszug ihrer Heilwirkung auf, welche wir selbst recherchiert haben.

Kamille
Die Kamille ist in Europa beheimatet – der ein oder andere hat vielleicht schöne Kindheitserinnerungen an sie, da sie so manchen Wegesrand ziert. Als Heilkraut werden vor allem ihre Blüten als Tee verwendet, der sehr gut bei Verdauungsbeschwerden hilft. Der Kamille wird eine antibakterielle Wirkung nachgesagt, sie wirkt beruhigend und begünstigt die Wundheilung, was vor allem für unsere Badesalze interessant ist. An dieser Stelle muss dazu gesagt werden, dass die Kamille trockene Haut begünstigt. Wenn du oder der/die Beschenkte also zu trockener Haut neigen, würden wir eine feuchtigkeitsspendende Bodylotion im Nachgang des Bades empfehlen.

Blütenreigen-Mischung – Fröhlich und beflügelnd

Badesalze selber machen

Die Zutaten der Blütenreigen-Mischung von Kräutergarten Pommerland listen wir hier mit einem kleinen Auszug ihrer Heilwirkung auf, welche wir selbst recherchiert haben.
Ringelblumenblüte
Die Ringelblume ist der Held bei Hautentzündungen. Sie hat eine abschwellende und entzündungshemmende Wirkung und wirkt gleichzeitig antibakteriell und sogar gegen Pilze.
Zitronenmelisse
Die Zitronenmelisse hilft bei Anspannung und Nervosität. Sie beruhigt, entspannt und muntert uns auf.
Holunderblüte
Die Holunderblüte hilft vor allem in Tees gegen eine Erkältung oder einen grippalen Infekt, sie soll schweißtreibend und fiebersenkend wirken. Auch äußerlich angewendet unterstützt hier die Holunderblüte. Wie sagt man so schön: „Holunder tut Wunder!“.
Thymian
Beim Thymian werden die Blätter verwendet. Neben seinem betörenden Duft wirkt er auch desinfizierend, was einer schönen Haut zuträgt.
Zitronenverbene
Die Zitronenverbene wirkt antioxidativ, schmerzlindernd und muskelentspannend – perfekt für ein entspannendes Bad nach einem stressigen Arbeitstag.
Kornblumenblüte
Die Kornblume ist nicht nur wunderhübsch anzusehen, sondern wirkt auch positiv auf die Verdauung und bei Hautproblemen. Ihr wird sogar eine antirheumatische Heilwirkung nachgesagt.
Malve
Die Malve wirkt vor allem in einem Bad wunderbar entspannend. Sie hat verschiedene Heilwirkungen, z.B. hilft sie bei Magenbeschwerden, bei Husten, gegen Hautentzündungen und Insektenstiche.
Hinweis: Die genannten Kräuter haben allesamt viele Heilwirkungen, wir können diese an dieser Stelle nicht annähernd vollständig aufzählen. Für weiterführende Informationen bitten wir dich, Fachliteratur oder einen Kräuterexperten zu Rate zu ziehen.

Ätherische Öle

Orangenöl
Orangenwasser oder -tee wurde bereits bei den Römern als Hausmittel gegen Verdauungsprobleme angewandt. Als äußere Anwendung dient Orangenöl zur Hautpflege, genauer zur Straffung schwachen Bindegewebes.

Lavendelöl
Lavendelöl sollte möglichst naturrein gekauft werden. Hinweise darauf geben die Namen „echter Lavendel“, „Lavendel vera“, „Lavendel fein“ oder „Lavendula angustifolia“. Dem Öl wird nachgesagt, das nützlichste und vielseitigste ätherische Öl zu sein. Auf den Körper wirkt es entzündungshemmend und wiederaufbauend (z.B. bei Hautverletzungen), außerdem hilft es bei Erkältung und Muskelbeschwerden.
Auch auf das Gemüt wirkt es heilend und entspannend.

Badesalze selber machen mit Kräutern – Zutaten

Badesalze selber machen

auch bekannt als Epsom Salz




Du brauchst außerdem:

2 Einmachgläser mit Bügelverschluss und Gummiring, Größe: 500 ml
2 Einmachgläser mit Bügelverschluss und Gummiring, Größe: 130 – 150 ml

Badesalze selber machen

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Badesalze selber machen mit Kräutern – Zubereitung

  1. Zunächst die beiden Salze in einer Schüssel gut miteinander vermischen.
  2. Anschließend die ätherischen Öle darüber träufeln und nochmals gut vermischen.
  3. Nun die Masse für ca. 12 Stunden in der Schüssel stehen lassen, damit sie trocknen kann. Tipp: Stelle die Badesalze in dein Lieblingszimmer, sie werden einen herrlichen Duft verbreiten!
  4. Nach Ablauf der 12 Stunden füllst du die Badesalze wie folgt in deine Einmachgläser:

In die großen Einmachgläser jeweils 350 g Badesalze plus 3 EL Kräuter deiner Wahl
In die kleinen Einmachgläser jeweils 125 g Badesalze plus 1,5 EL Kräuter deiner Wahl

Und schon sind deine selbstgemachten Badesalze fertig und bereit sie z.B. als DIY Weihnachtsgeschenk oder DIY Geburtstagsgeschenk an deine Freunde und Familie zu verschenken.

Haltbarkeit der Badesalze

Die Badesalze halten sich etwa 1 Jahr. Deshalb lohnt es sich auch gleich eine größere Menge herzustellen.

Badesalze selber machen

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Wenn du Spaß am Nachmachen unserer Badesalze mit Kräutern hast: Hinterlasse uns gern einen Kommentar hier oder unter unserem Post auf Facebook oder markiere uns in deinem Foto auf instagram!

Wir bedanken uns bei Kräutergarten Pommerland für diese schöne Zusammenarbeit!


Ein Rezept von: http://dervegistdasziel.de


1 In Glutenfrei/ GREEN LIFESTYLE/ Nachhaltige Unternehmen/ Vegan/ Vegetarisch

Jackfruit – Eine kulinarische Woche mit Jacky F.

Julia Huthmann mit Jackfruits

Julia Huthmann mit Jackfruits

Die Jackfruit – auf deutsch auch Jackfrucht – ist eine tropische Frucht, die gekocht oder gebraten eine ähnliche Textur aufweist wie Fleisch, und daher gern als veganer Fleischersatz verwendet wird.

Wir haben ein wenig herumexperimentiert und präsentieren euch diese Woche unsere leckersten Jackfruit-Rezepte:

Das mediterrane Hühnerfrikassee aus Jackfruit:

Mediterranes Hühnerfrikassee aus Jackfruit

Der vegane Pulled Pork Burger aus Jackfruit:

Veganer Pulled Pork Burger

Das vegane Gulasch aus Jackfruit:

Veganes Gulasch aus Jackfruit 3

Das StartUp Jacky F., gegründet und geführt von Julia Huthmann, bringt die Wunderfurcht nach Deutschland, wobei es seinen Fokus auf Bioqualität, Fairen Handel und Nachhaltigkeit legt.

Auf startnext macht Jacky F. gerade ein Crowdfunding, das den Bau einer neuen Bio-Jackfruit Plantage im Norden Sri Lankas ermöglichen soll. Mit unserem Unternehmen Evergreen Ideas haben wir Jacky F. mit 15€ unterstützt und uns so drei Dosen Jackfruit gesichert. #yeah

Jackfruit von Jacky F.

Jackfruit von Jacky F.

Damit ihr mehr über Jacky F. erfahrt, haben wir Julia und ihrem Team ein paar Fragen stellen dürfen und präsentieren euch hier das Interview:


Was ist Jacky F. und wer steckt dahinter?

Als erste europäische Marke hat Jacky F. junge Bio-Jackfruit als „Fruchtfleisch“ auf den Markt gebracht. Mit ihrem nachhaltig geführten Startup will die Gründerin Julia Huthmann mehr Vielfalt auf den vegetarischen/veganen Teller bringen und gleichzeitig das Potential der Jackfruit bekannt machen. Junge Jackfruits haben einen zarten Geschmack und eine Textur, die an saftiges Hühnchenfleisch erinnert. Dank der fleischähnlichen Konsistenz, lässt sich Jackfruit mit ein paar Gewürzen zum Beispiel zu Frikadellen, Geschnetzeltem oder asiatischem Curry verarbeiten.

Jacky F. Burger

Jacky F. Burger


Was macht Jacky F. und die Jackfruit nachhaltig? Viele werden natürlich an die Transportwege denken, jedoch gibt es sicherlich viele Vorteile, die diesem Argument gegenübergestellt werden können. Welche sind das?

 

Jackfruit ist in Südasien als „arme-Leute-Essen“ verpönt und daher landen die Jackfruits nicht auf dem Teller, sondern verderben noch am Baum. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen und das Potential zu nutzen. Zudem ist uns der Bio-Anbau wichtig, denn durch das ökologische Wirtschaften halten wir Boden und Grundwasser frei von künstlichen Düngemitteln und Pestiziden. Unsere Bio-Jackfruits stammen zudem aus Mischkulturen, die von Kleinbauern und Kooperativen bewirtschaftet werden. Dies wissen wir, weil wir ganz eng mit unseren Partnern in Sri Lanka zusammenarbeiten und gerade jetzt ein Entwicklungsprojekt mit lokalen NGOs starten. Dies schafft Perspektiven, ist ökologisch und stabilisiert so die Region, die Schauplatz eines langjährigen Bürgerkriegs war.

Julia Huthmann, Colombo Market, Sri Lanka

Julia Huthmann, Colombo Market, Sri Lanka

Viele machen sich in dem Zusammenhang nicht bewusst, dass viele Dinge aus unserem Alltag auch transportiert werden wie z.B. Kaffee, Pfeffer, Baumwolle, Teile in den Gegenständen, die wir benutzen. Die CO2-Emissionen im Transport machen dabei oft nur einen geringen Anteil in der Öko-Bilanz aus. Wir versuchen sie trotzdem gering zu halten, indem wir per Schiff transportieren und unnötige Transporte durch Zwischenhändler oder nicht lokal erzeugte Materialien vermeiden. Dies schafft Wertschöpfung im Ursprungsland.

 

Letztendlich sind wir überzeugt, dass wir den internationalen Handel lieber mitgestalten und nicht großen Konzernen überlassen wollen, die die oben genannten Aspekte überhaupt nicht berücksichtigen.


Was passiert mit dem Geld der Unterstützer, wenn euer Crowdfunding erfolgreich wird?

 

Wir haben uns tolle Dankeschöns ausgedacht. So kann sich aller UnterstützerInnen etwas aussuchen, sei es ein Kochpaket, die neuen Produkte oder ein Event mit uns und dem Spitzenkoch Thomas Glässing. Wir verwenden die Zusätzlichen Einnahmen für die Finanzierung unserer neuen Produkte und unserem Bio-Projekt im Norden Sri Lankas.


Was ist dein absolutes Lieblingsgericht, das man mit eurer Jackfruit herstellen kann?

 

Ich bin ein großer Fan vom Jacky-Wrap. Jackfruit zusammen mit BBQ-Sauce, Rotkohl, Weißkohl und Paprika. Aber auch typisch deutsche Gerichte wie Gulasch oder Frikassee finde ich klasse.

Jacky F. Gulasch

Jacky F. Gulasch


Am Ende jedes Interviews bitten wir immer darum, uns zu sagen, was dein persönlicher Nachhaltigkeitstipp (unabhängig von der Jackfruit) ist!

Ach schwer zu sagen, deswegen zwei:

  1. Ich glaube, um uns wirklich global nachhaltiger zu verhalten, müssen wir uns mehr und ernsthafter für die Menschen, die Hinter unseren Produkten stehen, interessieren und mit Ihnen auf Augenhöhe diskutieren und handeln.
  2. Sich selbst zu dem Punkt zu bringen, dass man etwas gar nicht braucht. Zum Beispiel habe ich gar nicht mehr das Bedürfnis neue Kleidung in der Fußgängerzone zu kaufen – das ist so befreiend!

Wir bedanken uns bei Jacky F. für das Interview und freuen uns auf die vielen Einsatzmöglichkeiten der Jackfruit in der Küche. Wer Jacky F. Jackfruit einmal ausprobieren möchte, der findet hier eine Auflistung von Shops, oder kann bis zum 20. November das Crowdfundingprojekt unterstützen und sich dort verschiedene Dankeschöns rund um die Jackfruit aussuchen.

Jackfruitbaum

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Deliciously Ella mit Feunden – Ein Muss für alle Kochfans [REZENSION]

 

Deliciously Ella mit Freunden

Deliciously Ella mit Freunden

„Deliciously Ella mit Freunden“* ist mein unangefochtenes Lieblingskochbuch, seitdem ich es Ende Mai – während der Hauptvorbereitungsphase des Crowdfundings für unseren immerwährenden Nachhaltigkeitskalender – endlich in den Händen hielt. Das Buch ist der reine Wahnsinn – Ella übertrifft sich selbst und ihre beiden Vorgägnger-Kochbücher um Längen, auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass das überhaupt möglich sei.

Wie von den vorangegangen Büchern gewohnt, befinden sich auch in diesem Buch geniale Frühstücksideen, Hauptspeisen, die unendlich miteinander kombiniert werden können, leckere Dips und auf der Zunge nur so zerschmelzende Süßigkeiten. Die Illustration gefällt mir auch sehr gut, denn Ella lässt den Leser an ihren Gartenpartys und Kochabenden mit Freunden und Familie teilhaben. Schaut man hier genauer hin, findet man auch die ein oder andere tolle Dekorationsideen.

Die Rezepte von Ella Mills sind glutenfrei und vegan, mit der einzigen Ausnahme, dass sie hin und wieder Honig benutzt. Den kann man jedoch durchaus leicht ersetzen. Zudem verzichten alle Rezepte auf Kristallzucker.

Deliciously Ella mit Freunden – Vegane Weihnachten leicht gemacht

Das Kochbuch ist in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einleitung
  • Guten Morgen!
  • Leicht & Schnell
  • Feste
  • Beilagen
  • Partys
  • Süße Desserts

Im Kapitel „Feste“ gibt es wahnsinnig geile (sorry!) Rezepte wie z.B. einen Kräuter-Nuss-Braten, Aloo Gobi, Marinierte Blumenkohlsteaks usw. In diesem Kapitel und auch in den anderen findet man definitiv Rezepte, mit denen man Weihnachten ein wahres Festessen zaubern kann! Es gibt sogar typischen britischen Christmaspudding – veganisiert.

Deliciously Ella mit Freunden – Rezeptvorstellung

Damit man sich besser vorstellen kann, wie köstlich die Rezepte sind, habe ich ein Rezept aus „Deliciously Ella mit Freunden“* für euch herausgepickt, das die Kunst von Ella verdeutlicht, einfache und leckere Süßigkeiten zu kreieren. Das Rezept hatte mich wie oben schon mal erwähnt durch den Dreh des Crowdfundingvideos gebracht. Es geht sehr schnell, bietet einen sehr intensiven Genuss und macht leicht süchtig. Ich habe mich bewusst für die Vorstellung dieses Rezepts entschieden, da es mit Orangen gemacht wird und auch sehr gut zu Weihnachten passt: Pistazien-Orangen-Trüffel. Ich sage es noch mal laut PISTAZIEN-ORANGEN-TRÜFFEL!! Das klingt schon köstlich, oder?

Zum Rezept einmal auf das Bild klicken:

Pistazien-Orangen-Trüffel

Pistazien-Orangen-Trüffel

Neben diesem köstlichen Rezept, haben wir in der Vergangenheit bereits ein anderes Rezept aus dem Kochbuch in abgewandelter Form vorgestellt: Vegane und glutenfreie PANCAKES! Ahhh. Ihr seht, ich bin absolut verliebt in dieses Kochbuch und kann es euch wärmstens empfehlen. Vielleicht macht es sich für den einen oder anderen gut unter dem Weihnachtsbaum. 🙂 HO HO HO!

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ANNA JONES – „A modern way to cook“ [REZENSION]

Diese Rezension wurde von meiner lieben Freundin Else verfasst. Else lebt in Leipzig und ist gerade in den letzten Zügen ihres Medizinstudiums. Sie liebt gesundes Essen und schreibt gern. Das Ergebnis aus der Kombination beider Dinge könnt ihr nun hier in dieser Rezension lesen. Danke Else für deinen gelungenen Gastbeitrag!

Buchrezension

ANNA JONES- „A modern way to cook“

Über 150 schnelle vegetarische und vegane Rezepte

A modern way to cook Anna Jones

Schon der erste Blick auf die im März 2017 erschiene deutsche Ausgabe von Anna Jones „A modern way to cook“* erfüllt mich mit Freude. Es handelt sich dabei um ein dickes, aber handliches Kochbuch im A4- Format, was schon von außen durch seine schöne Optik besticht. Eine Frau lehnt  an eine gelbe Hauswand, das Gelb der Zitronen, die sie in einem klassischen Einkaufsnetz trägt, spiegelt sich in der selbigen wider. Auf einem runden, knallblauen Aufdruck auf der Vorderseite beschreibt Jamie Oliver die Rezepte von Anna Jones als „intelligent“ und „wohlüberlegt“. So weit, so gut, ich bin gespannt.

Eben jenes knallige blau schlägt mir auf der ersten Seite erneut entgegen und lässt mich irgendwie erfrischen.

Das Buch ist insgesamt ein einziger Augenschmaus, dezentes schwarz in der Schrift, gedruckt auf einem Papier aus Apfelabfall, umrahmt von schönen Bildern und ganz zu schweigen von den 150 vegetarischen und veganen Rezepten, die zumeist glutenfrei sind und auf Kristallzucker verzichten oder aber entsprechend abgewandelt werden können.

Inhalt von „A modern way to cook“

Im Vorwort zum eigentlichen Kochbuch erhält man zunächst einen Einblick darüber, was für Anna Jones gutes Essen und kochen an sich bedeuten, was ihr dabei wichtig ist und wie sie Dinge, die sie sich schon länger vorgenommen hat, immer besser umsetzen kann und konnte. Sie schreibt über pflanzliche, reichhaltige Ernährung und über Mythen und Weisheiten, die ihr zu diesem Thema in ihrem Leben schon begegnet sind. Am Ende des ersten Teils gibt sie ein paar hilfreiche Tipps und Tricks dazu, wie Kochen Spaß machen und mit so wenig Hektik wie möglich gut gelingen kann.

Der nächste Abschnitt befasst sich damit, was an Zubehör in einer Küche nicht fehlen sollte. Hier wird schnell die positiv-pragmatische Denkweise von Anna Jones klar, sie zeigt einem auf, was man wirklich gebrauchen kann und was nur unnötig Platz und Geld kostet.

Zu guter Letzt schreibt sie noch einige Worte über Zutaten, die Basis des Kochens. Sie begründet, warum sie welche Zutaten benutzt, geht auf Kokosöl, Ghee, Olivenöl, Salz, Süßungsmittel und Eier ein und nennt in Bezug auf diese auch eine vegane Alternative. Hier bekommt man schnell den Eindruck als hätte sie sich viele Jahre lang damit beschäftigt, was wirklich ein gutes Produkt ausmacht und worauf man bei dem selbigen achten sollte.

Der Hauptteil des Buches – A modern way to cook

Im Hauptteil des Buches findet man Rezepte, die, im Gegensatz zum ersten Kochbuch von ihr „A modern way to eat“* (in Deutschland erschienen im Oktober 2015), nach der veranschlagten Kochzeit in einzelne Kapitel unterteilt werden.

So beginnt der Hauptteil mit den Abschnitten „Bis der Tisch gedeckt ist“, in dem sich Rezepte wie die Erbsen- Kokos- Suppe finden, die ca. 10- 15 min dauern und “Zwanzig Minuten“ mit z.B. einer Avocado- Bohnen- Bowl mit Kochbananen. Anschließend folgt das Kapitel „Auf dem Tisch in einer halben Stunde“, mit Gerichten wie dem Kürbissalat mit Rösttomaten, die 30 bis 35 min in Anspruch nehmen und zu guter Letzt folgt das Kapitel „Vierzig- Minuten- Festessen“, wobei es sich um Rezepte für aufwendigere Gerichte wie z.B. eine Pho handelt.

Die nächsten Kapitel – A modern way to cook

Im nächsten Kapitel findet man eine Zusammenstellung verschiedener „Rückgräte der Küche“ wie Anna Jones sie selber nennt. Gemeint sind Rezepte für Nussbutter, Muffins, Müsli, Brote, Tofu, Panir, Hülsenfrüchte, Kuchen und Eis, gepickt mit hilfreichen Tipps und Übersichten. Letztendlich geht es um das „vorbereitet sein“ und darum Dinge selber herzustellen und eben vorrätig zu haben, weswegen das Kapitel auch „Vorratsküche“ heißt.

Im sich anschließenden Kapitel widmet sich  Anna Jones ihrer Lieblingsmahlzeit- dem Frühstück. Auch hier dürfen Bowls nicht fehlen, außerdem gibt es Rezepte für Armer Ritter, Porridge, Avocado- Bratlinge, Pancakes und einige mehr. Als kleinen Zusatz gibt es außerdem eine Übersicht über Smoothies und verschiedene Flocken.

Das eigentlich letzte Kapitel des Buches steht ganz im Zeichen von Desserts und Süßigkeiten. Hier finden sich raffinierte und schnell zubereitete Köstlichkeiten wie Safranaprikosen, Rhabarber-Apfel-Crumble, Bananen-Dattel-Eis und Salzige-Mandel-Schokoriegel um nur einige zu nennen.

Auf der letzten Seite des Kochbuches angekommen, möchte ich direkt wieder nach vorne in das frische blau und damit in die erstaunliche und vielseitige Kochwelt der Anna Jones eintauchen, die es meiner Meinung nach absolut versteht, dass die besondere Küche nicht immer auch aufwendig sein muss. Ich bin begeistert von den vielen vegetarischen, veganen und glutenfreien Rezepten, die ganz ohne Kristallzucker auskommen. Die allermeisten vegetarischen Rezepte können dabei vegan abgewandelt werden.

Es gibt mir das Gefühl, dass es keinerlei Einschränkungen im Genuss geben muss, obwohl man sich bei der Zutatenliste bewusst gegen oder für bestimmte Dinge entscheidet.

Denn ihr wisst ja:

„Wer nicht genießt wird ungenießbar!“

Ich diesem Sinne wünsche euch viel Freude mit „A modern way to cook“*.


Ein Rezept aus dem Buch „A modern way to cook“

Else hat für euch und uns ein Rezept aus dem Buch ausprobiert:

Süßkartoffel-Quinoa-Bowl mit Mangold

Süßkartoffel-Quinoa-Bowl mit Mangold


Leseprobe –  „A modern way to cook“

Wer das Buch nach Elses wunderbarer Rezension nicht sowieso schon bei seinem Buchhändler des Vertrauens bestellt hat, bekommt von uns eine kurze Leseprobe (A modern way to cook Anna Jones) zum Download.

* Werbelink

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10 Gründe, die Green World Tour in Berlin zu besuchen

10 Gründe, die Green Worl Tour in Berlin zu besuchen

Am 13. und 14. Oktober findet die Green World Tour in Berlin statt. Wir hatten das innovative Messekonzept bereits im Februar ausführlich auf unserem Blog vorgestellt. Nun steht die Messe fast vor der Tür und wir möchten dir 10 Gründe nennen, warum es sich, lohnt die Green World Tour zu besuchen.

1. Du kannst einen Tesla Probe fahren

Ein Tesla ist für so kleine Ökohippies wie uns das Traumauto. Auf der Green World Tour kannst du dieses wunderschöne Gefährt genauer anschauen und eine Probefahrt damit machen.

 

 

2. Nachhaltigkeit für Alle!

„Nachhaltigkeit für alle“ ist das Motto der Green World Tour in Berlin. Die Messe zeigt auf, dass Nachhaltigkeit wirklich für jedermann in jedem Bereich des Lebens machbar ist. Die Messe ist in verschiedene Bereiche unterteilt:

Green World Tour Berlin

So kannst du dich bereits im Vorfeld der Messe darüber informieren, welche Aussteller es in für dich wichtigen Bereichen gibt. Und wer weiß, vielleicht entdeckst du ja noch andere spannende Ideen, um deinen Alltag nachhaltiger zu gestalten.

3. Du kannst deine Kinder sinnvoll beschäftigen

Es werden tolle Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder organisiert, die sinnvoll sind und Kinder schon frühzeitig an das Thema Nachhaltigkeit heranführen. Einige Sachen können sogar mit nach Hause genommen werden. Genauere Informationen gibt es in diesem Beitrag.

4. Du möchtest endlich mal wieder nachhaltig satt werden

Über das reichhaltige Verpflegungsangebot auf der Green World Tour in Berlin berichten wir in diesem Beitrag ausführlich:

So lecker ist nachhaltig! Das kulinarische Angebot der Green World Tour lässt keine Wünsche offen.

Eines steht fest: Von Regional, saisonal, vegan, vegetarisch, fair gehandelt bis bio ist alles dabei.

5. Dein Kinosaal steht nach der Messe direkt für dich bereit

Zum Ausklang eines eindrucksvollen Messetages hält die Green World Tour großes Kino bereit. Dafür kannst du dir ja eine Portion selbstgemachtes Salz-Karamell Popcorn mit Zimt einpacken. 🙂

6. Du kannst dir große Technik zum kleinen Preis sichern

Europas erstes gemeinnütziges IT-Unternehmen „AfB“ (Arbeit für Menschen mit Behinderung) macht es möglich, hochwertige technische Geräte zum kleinen Preis zu kaufen. Ein Angebot das nicht nur aus Sicht des Geldbeutels interessant ist, sondern auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit zum kleinen Preis: Gebrauchte Computer kaufen & verkaufen

7. Du wirst feststellen, dass es ziemlich einfach, spannend und cool ist, nachhaltig zu leben

Nachhaltigkeit liegt nicht nur im Trend, sondern ist auch so ziemlich unabdingbar, damit nachkommende Generationen einen Platz auf diesem Planeten finden können. Diese Freiheit sollten wir ihnen gönnen oder? Die Green World Tour zeigt, dass es einfach, cool und spannend sein kann (z.B. mit dem Fahren eines schicken eBikes) nachhaltig zu leben.

8. Du kannst dir die spannendsten Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit anhören

Herausragende Unternehmen aus der Nachhaltigkeitsbranche halten auf der Green World Tour spannende Vorträge. Fritz Lietsch vom forum Nachhaltig Wirtschaften spricht über „E-Bikes, E-Autos & Co. – Ein Marktüberblick zur E-Mobilität“, Julia Aumüller von proveg spricht über „Pflanzenbetonte Ernährung als Lösung vieler globaler Probleme“, Dr. Annegret Preuß von der Humboldt-Universität zu Berlin hält den Vortrag „Keimfrei durch Licht“. Und das ist nur eine sehr kleine Auswahl der spannenden Themen, die auf der Messe besprochen werden!

9. Du kannst dir anschauen, wieviel Qualität man aus wenigen Quadratmetern Wohn- und Arbeitsfläche herausholen kann

Was auf wenigen Quadratmetern machbar ist zeigt das Holy Foods House und der Vortrag von Theresa Steininger über den Wohnwagon, bei dem Autarkie und herausragendes Design eine entscheidende Rolle spielen.

10. Du kannst herausfinden, wie du deinen Job nachhaltig ausrichtest

Gleich an zwei Tagen hält Paul Berg von Good Jobs einen Vortrag über Jobs mit Sinn. Wenn man einmal auf einer nachhaltigen Messe unterwegs ist, kann man die Chance nutzen und die Aussteller persönliche auf Karrieremöglichkeiten ansprechen.

BONUS: Evergreen Ideas

Auch wir werden mit unserem Unternehmen Evergreen Ideas am Stand 76 der Green World Tour Berlin vertreten sein. Komm vorbei, wenn du unseren immerwährenden Nachhaltigkeitskalender live sehen möchtest! 🙂

 

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[ANZEIGE] Der METRO Own Business Day

Metro Own Business Day

Metro Own Business Day

Neben unserem Blog schlägt unser Herz auch für unser Unternehmen „Evergreen Ideas“, das wir im November 2016 gegründet haben. „Evergreen Ideas“ steht für immerwährende Produkte und Ideen, mit deren Hilfe man Nachhaltigkeit einfach und Schritt für Schritt in sein Leben integrieren kann. Das erste Produkt unserer Firma ist „Der immerwährende Nachhaltigkeitskalender“.

Hinter unserem eigenen Unternehmen steckt viel Freude, Mut, Kreativität, Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen, denn oft kommen schlaflose Nächte, Deadlines und viel zu viel Arbeit für viel zu wenig Mitarbeiter dazwischen. So geht es wahrscheinlich den meisten Menschen, die sich in die Selbstständigkeit wagen. Aus diesem Grund möchten wir euch auf eine wunderbare Aktion aufmerksam machen, die ein mal im Jahr, immer im Oktober, von „METRO“ durchgeführt wird: Der Own Business Day.

Nutze den METRO Own Business Day für dein Unternehmen

METRO Own Business Day

METRO Own Business Day

Der Metro Own Business Day findet am 10. Oktober statt. Er bietet kleinen Unternehmen die Möglichkeit, die Reichweite von METRO zu nutzen. Dazu muss man nichts weiter machen als ein spezielles Angebot für diesen Tag auf der Plattform des Own Business Days einzutragen. Der Vorteil: METRO pusht die eingestellten Angebote über seine eigenen Kanäle und erhöht so die Sichtbarkeit von kleinen Unternehmen.

Außerdem können teilnehmende Unternehmen bei einem Gewinnspiel mitmachen und 1.000€ Budget für ihre Marketingaktivitäten gewinnen.

Own Business Day – Evergreen IDeas ist auch dabei

Natürlich möchten wir uns selbst diese Chance nicht entgehen lassen, weshalb wir ein ganz besonderes Angebot eingestellt haben. Unser zweites Produkt „Grünes Gedächtnis“ steht so gut wie in den Startlöchern.

„Grünes Gedächtnis“ ist ein Legekartenspiel, das Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Sprachen fördert. Jedes zusammengehörige Paar stellt eine  umweltschädigende Problematik gegenüber einer ökologischen Alternative.
Neben dem Fokus auf nachhaltiger Bildung möchten wir mit dem „Grünen Gedächtnis“ auch sprachliche Bildung sowie interkulturelle Kommunikation fördern. So finden sich auf jeder Karte die Begrifflichkeiten in den Sprachen deutsch, englisch, französisch und spanisch wieder.
Das Gedächtnisspiel wird nachhaltig (ökologisch, sozial und klimaneutral) in Deutschland und Österreich hergestellt.

Ab dem 10. Oktober kann das „Grüne Gedächtnis“ über unsere Webseite bestellt werden. Mit dem Gutscheincode „METRO“ gibt es das Spiel zum Einführungspreis von 14,99€.

Spannende Angebote für Veganer und Nachhaltigkeitsfans am 10. Oktober

Eine Frage, die wir uns gestellt haben: Wer ist denn bereits dabei und vor allem gibt es auch spannende Angebote für Veganer und Nachhaltigkeitsfans? Wir haben die Datenbank des Own Business Days durchforstet und sind fündig geworden.

Online:

  • 10% Rabatt auf die Bio-Brühen von Grizzly Snacks, darunter gibt es eine vegane Variante
  • 10% Rabatt auf Handgemachte Stoffpuppen bei belambolo Puppenmanufaktur.

Leipzig:

  • Veganer Kochworkshop von der lieben Stephanie von Plantifulskies: Pay One – Get Two! Den würden wir ja gern selbst besuchen!! <3

Hamburg:

  • Bei AHA Event-Catering kochen Flüchtlingsfrauen ihre heimischen Rezepte – eine tolle Gelegenheit, Brücken zu bauen und Mauern zu überwinden, wie wir finden!
  • Die ecoSolar GmbH schenkt jedem, der sich eine neue Photovoltaik Anlage bei ihr kauft, eine Reinigung ebendieser.

Düsseldorf:

Wir hoffen, dass sich neben uns und den genannten nachhaltigen und veganen Angeboten weitere Unternehmen finden, die umweltbewusste Angebote anlässlich des METRO Own Business Days einstellen werden. Je mehr Angebot da ist, desto weiter verbreitet sich die Message der Nachhaltigkeit.

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Bruschetta Rezept und ein kleines Recap zum Feel Well Festival Berlin

Bruschetta Rezept

Bruschetta Rezept

  • Zubereitungszeit: 12 min
  • Portionen: 15

Wir wollten schon immer mal ein eigenes Bruschetta Rezept einstellen und nun ist es endlich soweit. Dass es nun zur Umsetzung dessen gekommen ist, ist eher ein Zufall. Aber fangen wir mal von vorne an: Wir waren am Wochenende auf dem Feel Well Festival, welches anlässlich 130 Jahre Reformhaus in Berlin stattgefunden hat.

Das Feel Well Festival in Berlin

Ein ganz wunderbares Festival mit wahnsinnig inspirierenden Vorträgen, z.B. von Sina Trinkwälder, der Gründerin von manomama, Veit Lindau und vielen anderen, und tollen Ausstellern wie Rapunzel, Taifun und dem Kräutergarten Pommerland (Die Liste ist endlos lang und kann auf der Webseite des Festivals nachgelesen werden). Den Kräutergarten Pommerland haben wir richtig ins Herz geschlossen und konnten vor Ort einen köstlichen Eistee probieren, den man mit einer Mischung aus Nanaminze, Holundersirup, Zitrone und wenn man hat ein bisschen Geduld, ganz einfach selbst herstellen kann. Die dazu benötigte Nanaminze gibt es in jedem gut sortierten Bioladen (und wenn nicht, kann man die Marktleiter ja zur Aufnahme dieser anregen 😉 ) oder im Webshop des Herstellers selbst.

Feel Well Festival

Feel Well Festival

Zu den Ausstellern gehörten auch viele unterstützenswerte Organisationen und Vereine, wie zum Beispiel Foodsharing, die dafür sorgen, dass weniger Lebensmittel in der Tonne landen. Auch die Albert-Schweitzer-Stiftung war zugegen – sie bieten eine Vegan Taste Week an. Dabei handelt es sich um eine kleine E-Mail-Reihe, bei der man eine Woche lang jeden Tag via E-Mail mit veganen Rezepten und Hintergrundinformationen zur veganen Ernährung versorgt wird. Hier kannst du dich dazu anmelden.

Feel Well Festival

Feel Well Festival

Wir haben noch einen weiteren Stand entdeckt, nämlich die Gewürzmühle Brecht. Gänzlich unbekannt war uns dieser Name und das obwohl wir seit Jahren quasi nur in Bioläden einkaufen – man lernt nie aus! Und siehe da, dort gab es auch einiges zu entdecken. Zahlreiche Gewürzmischungen, die einem das vegane Geschmackserlebnis noch ein bisschen interessanter machen können, als es so schon ist. Sie führen Kala Namak (olé!), Rauchsalz, überhaupt ganz viele spannende Kräutersalz-Mischung (wir haben mal eine Rosmarin-Orange-Mischung mitgenommen #yummi) und vieles mehr. Wir haben ein paar Sachen eingepackt, darunter auch ein Bruschetta-Gewürz, was wir direkt dazu genutzt haben, unser lang ersehntes Bruschetta Rezept zu erstellen. Jetzt geht es los:

Bruschetta Rezept

Bruschetta Rezept

Bruschetta Rezept – Die Zutaten





von der Gewürzmühle Brecht


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Wir empfehlen, ausschließlich Zutaten aus ökologischem Anbau zu verwenden.

Bruschetta Rezept – Die Zubereitung

  1. Zunächst die Tomaten in kleine Stücke schneiden. Knoblauch und Basilikum ebenfalls klein schneiden.
  2. Dann alles zusammen in eine Schale geben und mit Salz, Pfeffer und dem Bruschettagewürz verfeinern. Ca. 5 EL Olivenöl hinzugeben und ein bisschen ziehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit das Ciabatta-Brot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und im Ofen für 5-8 Minuten bei 200° Grad erwärmen. (Wir benutzen glutenfreies Brot aus der Verpackung, wenn du allerdings das Glück hast einen Bäcker in deiner Nähe zu haben, der glutenfreies Ciabatta-Brot bäckt oder du gar nicht auf Gluten verzichten musst, dann freuen wir uns, wenn du dir die Verpackung ersparen kannst.)
  4. Sobald das Brot fertig ist, dieses aus dem Ofen holen und kurz kühler werden lassen.
  5. Dann die Bruschetta-Mischung auf die einzelnen Scheiben geben und fertig ist das Bruschetta!

 

Wenn du Spaß am Kochen unseres Bruschetta Rezepts hast: Hinterlasse uns gern einen Kommentar hier oder unter unserem Post auf Facebook oder markiere uns in deinem Foto auf instagram!


Ein Rezept von: http://dervegistdasziel.de

0 In GREEN LIFESTYLE/ Nachhaltige Unternehmen

Das Crowdfunding zu unserem immerwährenden Nachhaltigkeitskalender + Gewinnspiel

Hallo ihr Sonnenblümchen.

Wie ihr ja bestimmt mitbekommen habt, haben wir – Julia und Raphael – im November letzten Jahres zusammen mit unserer Freundin Katja das Unternehmen Evergreen Ideas gegründet. Ziel der Gründung war es, den immerwährenden Nachhaltigkeitskalender herauszubringen, den zu produzieren wir uns im Sommer desselben Jahres entschlossen hatten und daraufhin Katja ins Boot holten.

Dieses Boot schippert nun so vor sich hin und wir haben die 100 Kalender der ersten Auflage nun verkauft. Also haben wir uns vor einigen Wochen zusammengesetzt und uns überlegt, wie es weiter gehen soll.

Da die Produktionskosten des Kalenders realtiv hoch sind und man gerade als Startup Unternehmen einige weitere Ausgaben hat (Kontoeröffnungsgebühren, Gründung, Provisionen etc.), war der „Gewinn“ aus den ersten hundert Kalender recht überschaubar.

Um nun eine größere zweite Auflage produzieren zu können und damit der Kalender als Samen der Nachhaltigkeit in mehr Haushalte gepflanzt werden kann, brauchen wir ein hohes Startkapital. Und weil wir das nicht zu dritt aufbringen können, haben wir uns für ein Crowdfunding entschieden.

Damit möchten wir jedem die Gelegenheit geben, sich unseren Kalender und dessen Konzept richtig anzuschauen, seine Entstehungsgeschichte kennenzulernen und sich selbst ein Bild davon zu machen, ob er/sie die Idee unterstützenswert findet.

Also rufen wir dich dazu auf: Sieh dir unsere Crowdfunding-Kampagne an, lies mehr über den Kalender auf unserem Blog und wenn er dir gefällt, dann führe unser Crowdfunding mit deiner Unterstützung zum Erfolg. Du kannst uns mit einem freien Betrag unterstützen, oder deinen Namen für 5€ auf unsere Evergreen Ideas „Wall of Fame“-Unterstützerliste setzen lassen, du kannst dir eines der vielen tollen Dankeschöns sichern, die uns von den tollsten nachhaltigen online- und offline-Shops zur Verfügung gestellt wurden und du kannst uns zu mehr Reichweite verhelfen, indem du diesen Artikel mit „gefällt mir“ markierst und teilst. Und mit ein bisschen Glück gewinnst du dann auch bei unserem Gewinnspiel:

Unter allen, die diesen Facebookpost teilen und liken verlosen wir eines von zwei Produktpaketen von Rapunzel Naturkost im Wert von über 30€. Darin enthalten sind:

1x Schokolade Weiße Cranberry Mohn
1x Schokolade Nirwana Noir
1x Rigatoni aus roten Linsen
1x Bunte Hülsenfrüchte
1x Kokosmehl
1x Mandelmehl
1x Hanfsamen geschält
1x Basmati weiß mit Wildreis

#YUMMI Wir haben die Produkte für das Paket selbst für euch ausgewählt.

MITMACHEN: TEILE UND LIKE DIESEN FACEBOOKPOST! Das Gewinnspiel läuft bis zum 8. Juli 2017.

Teilnahmebedingungen für die Verlosung

Teilnehmen können alle Personen, die zwischen der Veröffentlichung des Beitrags und Samstag, dem 08.07.2017, 23:59 Uhr diesen Facebookpost teilen und liken.

Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels per Facebooknachricht. Bitte achte darauf, dass du auch deine Nachrichtenanfragen checkst, der Gewinn verfällt nach 1 Woche und wird neu ausgelost.

Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich, mit unseren ausführlichen Teilnahmebedingungen einverstanden. Diese findest du hier.

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10 Grüne Geschenkideen zum Muttertag

Am 14. Mai ist Muttertag! Wie wäre es mal mit einer grünen Geschenkidee zum Muttertag? Nachhaltigkeit liegt uns besonders am Herzen und dazu gehört auch nachhaltiges Schenken. Obwohl wir selbstgemachte Geschenke oder eine schöne Topfblume als schönstes Geschenk für unsere Muttis empfinden, gibt es auch andere Dinge mit denen man seiner Mama eine Freude machen kann. Umso schöner, wenn es sich dabei um eine grüne Geschenkidee handelt.

Wir haben uns für euch durch verschiedene Online Shops gewühlt und tolle Geschenke entdeckt. Aber seht selbst:

Grüne geschenkideen zum Muttertag

Geschenkideen zum Muttertag

Geschenkideen zum Muttertag

 

1. BEWUSST MALEN – YOGA GÖTTINNEN

Quelle Bild: Waschbär

Ausmalbücher sind etwas Feines! Das Ausmalen der wunderschönen Yoga-Göttinnen gibt deiner Mama die Zeit mal für sich zu sein und in sich zu gehen. Das Malen ist außerdem eine wunderbare Achtsamkeitsübung. Das Buch kannst du im waschbär-Versand bestellen. Es kostet 9,95€.

2. FESTES PARFÜM VON PONYHÜTCHEN „KUSCHELDECKE“

Festes Parfüm Ponyhütchen

Quelle Bild: Ponyhütchen

Das feste Parfüm von Ponyhütchen habe ich auf dem Green Market in Berlin entdeckt und bin ganz begeistert davon. Es versprüht eine leichte Duftnote, ohne aufdringlich zu wirken.

3. Löffel „Supermutti“

Quelle Bild: theartofvariety auf DaWanda

Ist deine Mutti auch eine Supermutti? Ich finde, man kann ihr das ruhig jeden Tag auf den Löffel legen. Auch diese Löffel habe ich beim Green Market in Berlin entdeckt und fand sie großartig. Umso toller, dass man sie auch im Netz bestellen kann. Kostenpunkt: 17,90€.

4. Lavendelöl

Quelle Bild: Waschbär

Lavendeöl hat einen betörenden Duft. Er wirkt entspannend und verleiht dem Raum einen angenehmen Duft. Diese Geschenkidee zum Muttertag ist mit 7,95€ auch recht günstig. Du kannst das Lavendelöl hier erwerben.

5. Salzkristallset „Hot Stone“

Quelle Bild: Waschbär

Mal eine etwas andere Geschenkidee zum Muttertag: Das Salzkristallset „Hot Stone“. Die Salzkristalle kann man einfach im Backofen erwärmen und dann zu einer entspannenden Massage einsetzen. Hach – die könnte ich jetzt auch vertragen. Du kannst das Set hier für 9,95€ erstehen.

6. Waffeleisen „Blume des Lebens“

Blume des Lebens Waffeleisen

Quelle Bild: Waschbär

Die Blume des Lebens ist so schön und hat eine so tolle Aussagekraft. Bei unserem letzten Besuch in Deutschland habe ich meiner Mutti auch einen ganze tollen, bunten Untersetzer mit der Blume des Lebens darauf geschenkt. Dieses Waffeleisen ist zwar ganz schön teuer und wahrscheinlich für die meisten viel zu kostenintensiv, um es zum Muttertag zu verschenken, jedoch konnte ich es nicht lassen, es hier mit aufzuführen. Es gibt ja auch noch Geburtstage und Weihnachten. Das Waffeleisen gibt es in diesem Shop für 69,95€.

7. Aleppo Seife

Aleppo Seife

Quelle Bild: Waschbär

Aleppo Seife ist in aller Munde (oder besser „Hände“), denn sie ist für so gut wie jedermann nutzbar und sehr allergikerfreundlich. Sie besteht nur aus natürlichen Inhaltsstoffen, nämlich 85% Olivenöl und 15% Lorbeeröl. Ihr Preis ist stolz, aber sie ist es Wert. Für 9,95€ eine tolle Geschenkidee zum Muttertag, die es hier zu erwerben gibt.

8. „Gut gemacht, Mama. Ich bin toll geworden!“-Karte

Quelle Bild: dapaper auf DaWanda

Dieser Karte hat für einen Lachanfall bei mir gesorgt und da Lachen gesund ist, gehört sie auch in diese Liste. „Gut gemacht, Mama. Ich bin toll geworden!“ ist doch mal eine kleine, aber feine Selbstbeweihräucherung, mit der man seine Mutti richtig toll darauf aufmerksam machen kann, wie dankbar man ihr ist. Es gibt sie bei DaWanda für 1,49€.

9. Augenkissen

Quelle Bild: Waschbär

Manchmal ist es doch das Beste, einfach mal die Augen ein paar Minuten zu schließen und zu entspannen. Gönn‘ deiner Mama auch mal ein paar Entspannungsmomente – sie hat es sicher verdient! Das Augenkissen gibt es für 6,95€ hier zu kaufen.

10. Zeit

Unbezahlbar ist die letzte grüne Geschenkidee, die ich für dich bereithalte: Zeit. Ganz egal, ob du deiner Mutti Zeit mit dir oder Zeit für sich selbst schenkst, in dem du ihr zum Beispiel ein paar Alltagsaufgaben abnimmst, die Geste ist wichtig und wundervoll. <3

Hier kannst du weitere einzigartige Geschenkideen auf DaWanda finden:


[Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links]
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Shiftphone – Warum du dir endlich ein faires Smartphone zulegen solltest

Shiftphone

Shiftphone

Die Bedingungen unter denen unsere Smartphones hergestellt werden, haben fast alle eins gemeinsam: Sie sind lausig. Shiftphone will es anders machen. Das liebenswerte Familienunternehmen zeigt, dass die Herstellung unserer Gebrauchsgüter auch nachhaltig, fair und sozial sein kann. Doch bevor wir uns genauer mit den Produkten und dem Unternehmenshintergrund von Shiftphone beschäftigen, klären wir dich darüber auf, was die Smartphoneproduktion so kritikwürdig macht.

Kritik an der Smartphoneproduktion

Abbau von Kobalt

Um Smartphones zu produzieren werden Metalle aus unserer Erde benötigt, die schwer abzubauen sind. Eines davon ist Kobalt. Kobalt steckt in Lithium-Ionen Akkus, durch die wir unser Handy länger am Stück benutzen können. Leider wird Kobalt unter sehr schwierigen Bedingungen abgebaut. Oft stellt der Abbau eine große gesundheitliche Gefahr für die Minenarbeiter dar. Durch entstehenden Staub kann es zu einer gefährlichen Lungenerkrankung kommen und auch die Sicherheit in den Minen lässt meist zu wünschen übrig. Amnesty International verdeutlicht im folgenden Video (englisch) die Zustände des Abbaus von Kobalt im Kongo.

Das Video zeigt eines deutlich: In der Smartphoneproduktion steckt oftmals Kinderarbeit. 40.000 Kinder abreiten im Kongo. Es ist sehr wahrscheinlich dass viele davon in der gefährlichen Kobaltproduktion tätig sind.

Amnesty International fordert am Ende des Videos auf: Frag die Unternehmen, die hinter deinem Smartphone stecken, ob und woher sie wissen, dass das Kobalt, welches sie für ihre Akkus benutzen, kinderarbeitsfrei ist.

Bei Shiftphone stellt sich diese Frage überhaupt nicht, denn das Familienunternehmen hat von Anfang an auf Kobalt aus dem Kongo verzichtet.

Die Kobaltproduktion ist nicht das Einzige, was wir als schwierig erachten. Auch andere Teile der Produktion werden oftmals unter schlechten Bedingungen hergestellt. Kinderarbeit, unfaire Bezahlung und kaum Sozialleistungen sind nur einige der Nachteile, die der Glanz des neuesten Smartphones mit sich bringt.

Abbau von Coltan

Coltan ist ein Mineral, das für die Smartphone Produktion eingesetzt wird. Coltan wird zwar nicht für ein Shiftphone benötigt, jedoch sind die Gründer sehr bemüht, die Bedingungen zu verbessern, unter denen das Produkt ebenfalls im Kongo abgebaut wird. Es gibt Rebellengruppen, die ganze Dörfer vertreiben und Gewalt anwenden, nur um an das Mineral zu kommen.

Auch zu der Coltan-Thematik können wir euch eine Doku empfehlen: „Goldkinder“ von ZDF 37°:

Carsten, einer der Shiftphone Gründer macht sich im April gemeinsam mit einigen Mitarbeitern der Hilfsorganisation missio auf den Weg in den Kongo. Gemeinsam möchten sie dort Ideen finden, um die Situation der Menschen vor Ort zu verbessern.
Ziel dieser Reise soll es auch sein, fairem Gold und anderen fair geförderten Rohstoffen, die für die SHIFT-Geräte genutzt werden können, ein Stück näher zu kommen.

Geplante Obsoleszenz

Smartphonehersteller stehen immer häufiger in der Kritik, ihre Modelle bewusst verfrüht aus dem Rennen zu ziehen. Geplante Obsoleszenz nennt man das.

Geplante Obsoleszenz bezeichnet eine vom Hersteller nicht publizierte, aber geplante absichtliche Verringerung der Lebensdauer von Produkten.

Im Rahmen der geplanten Obsoleszenz werden also entweder Teile eingebaut, die nach viel zu kurzer Zeit den Geist aufgeben und dann durch das kompakte Konstrukt des Smartphones nicht oder nur schwer auszutauschen sind oder es wird eine Software eingesetzt, die das Telefon nach einer bestimmten Zeit unbrauchbar macht.

Mir ist dies an meinem alten Handy selbst aufgefallen. Bereits nach 4 Jahren konnte ich auf mein iPhone 4 kein neues Update mehr ziehen. Dadurch wurden Apps unbrauchbar, andere konnte ich gar nicht erst downloaden. Das Smartphone selbst wurde immer langsamer. In der Zeit, die mein iPhone brauchte, um herauszufinden, wann die nächste Bahn fährt, war ich schon bis auf den Bahnsteig gelaufen (und am besten noch zwei Stationen gefahren). Social Media Dienste konnte ich vergessen und den Routenplaner zog ich besser aus meinem Gedächtnis als aus meinem Handy. Immerhin eine entschleunigende Zeit.

Lange tönte ich, dass ich das Telefon solange benutzen würde bis es kaputt geht. Doch irgendwann ging das nicht mehr, da ich beruflich auf ein schnelles Internet, auch unterwegs, angewiesen war. Ein neues Modell musste her.

Der Drang nach dem neuesten Modell

Apropos neues Modell. Ich finde es grausam, wieviele Menschen den neuesten Modellen hinterher eifern. Sicherlich, bei so manch einem Liebhaberstück kann ich es vielleicht noch nachvollziehen, auch wenn es mir selbst nicht so geht. Jedoch ist mir unbegreiflich, warum man sich jedes Jahr ein neues Handy zulegen muss. Nur um auf dem neuesten Stand zu sein? Ich fand das früher bei Autos schon ziemlich verrückt, wenn sich wohlhabendere Menschen aus meinem Umfeld alle zwei oder drei Jahre ein neues Auto gekauft haben. Mit dem mobilen Zeitalter hat dieses Phänomen eine weitaus größere Masse erreicht, da sich ja wirklich fast jeder inzwischen irgendwie ein Handy leisten kann.

Shiftphone – Das nachhaltige Smartphone

Aufgrund der oben genannten Kritikpunkte haben wir uns entschieden, herkömmliche Smartphones nicht weiter zu unterstützen. Auf der Suche nach einem fairen, nachhaltigen Smartphone sind wir schließlich auf das Shiftphone gestoßen. Die unscheinbare Webseite des Herstellers ließ das Thema Nachhaltigkeit irgendwie wie ein Randthema erscheinen, obwohl es sich durch den kompletten Produktionsprozess zieht. Das machte uns neugierig, weshalb wir mit den Gründern in Kontakt getreten sind. Wir haben ein langes Telefonat mit Samuel geführt, der uns in die wunderbare Welt eines einzigartigen Unternehmens eingeführt hat. Und nun sind wir vollends begeistert. Was uns Samuel über Shiftphone, das Unternehmen, die Produkte, Arbeitsbedingungen, seine Familie und vieles mehr verraten hat, teilen wir nun mit dir. Aber erstmal zum besseren Verständnis: Wer ist eigentlich Samuel?

Shiftphone – Eine Familiengeschichte

Hinter dem Shiftphone steckt die Shift GmbH. Diese wurde von den Brüdern Samuel (Aha! 😉 ) und Carsten Waldeck gemeinsam mit ihrem Vater Rolf 2014 in dem kleinen Örtchen Falkenberg in der Nähe von Kassel gegründet. Samuel ist Mediengestalter, Carsten Designer und Erfinder und Rolf ist bereits im Ruhestand. Der studierte Lehrer leitete jahrelang eine soziale Hilfseinrichtung, die sehr prägend für die Familie war. Davon hat uns Samuel sehr eindrucksvoll berichtet. Seine Eltern gründeten eine der ersten Einrichtungen, um drogensüchtigen Menschen eine neue Perspektive fernab von einem Entzugsklinikalltag zu geben.

Samuel, Carsten und ihre zwei Schwestern wuchsen in diesem familiären Umfeld auf und standen stets im Kontakt mit den Menschen, die in der sozialen Hilfseinrichtung lebten. Das hat die Brüder stark sozial geprägt, auch wenn diese im Gegensatz zu ihren beiden Schwestern nicht in die beruflichen Schuhe der Eltern geschlüpft sind, sondern „lieber was mit Medien“ gelernt haben. Diese Prägung zeigt sich in den Produkten der Shift GmbH.

Shiftphone

Carsten mit den Shiftphones

Shiftphone – Nachhaltige Produktion wo es nur geht

Shiftphones bemüht sich die Produktionskette transparent zu machen. Beide Brüder sorgen dafür, dass alle am Produktionsprozess beteiligten Akteure fair behandelt werden. Im Klartext bedeutet das:

  • Eine angemessene Bezahlung aller Mitarbeiter
  • Faire Arbeitszeiten und Urlaub
  • Sozialleistungen
  • Kinderbetreuung für die Kinder der arbeitenden Eltern

Hier muss jedoch dazu gesagt werden, dass es nicht möglich ist, von allen Teilen, die für ein Smartphone benötigt werden, die genaue Herkunft zu kennen. Manche Zulieferer arbeiten ebenfalls mit Zulieferern, was die Produktionskette manchmal schwerer einsehbar macht. Jedoch geben die Brüder der Shift GmbH ihr Bestes, so viele  Informationen wie möglich zu sammeln und überzeugen sich nicht selten sogar selbst vor Ort, wie es um die Arbeitsbedingungen etc. bestellt ist. Dabei schlafen sie übrigens lieber auf der Couch von Freunden und Bekannten, als in einem teueren Hotel auf Firmenkosten. In ihrem eigenen Bericht zu fairen Arbeitsbedingungen schreiben sie:

Von dem, was wir derzeit wissen und überblicken können, gibt es derzeit nichts, was an unserem SHIFTPHONE unfair oder ungerecht wäre.

Jeder Gewinn geht wieder in die Firma und wird für neue Produkte eingesetzt. Tatsächlich geben sich die Brüder selbst ein ziemlich niedriges Gehalt. Auch einen eigenen Fuhrpark der Oberklasse finden sie überflüssig und so fährt Samuel lieber gemütlich mit einem alten VW Bus durch die Gegend. Das finden wir unglaublich sympathisch.

Die Shift GmbH wurde übrigens mit Hilfe von Crowdfunding-Projekten gegründet und ist völlig unabhänigig von Investoren und anderen externen Geldgebern.

Shiftphone – Modulares Handy mit eigener Wiki

Das Shiftphone ist ein modulares Smartphone, das heißt sollte etwas an deinem Handy kaputt gehen, kann es meist problemlos ausgetauscht werden. Du kannst dein Shiftphone sogar selbst reparieren. Im Online Shop der Shift GmbH stehen verschiedene Ersatzteile zur Verfügung, weitere können nach Absprache mit dem Supportteam ebenfalls nachbestellt werden. Jetzt denkst du vielleicht: „Wie soll ich denn selbst ein Handy reparieren?“ – Das ist gar nicht so schwer und auch hier wurde vorgesorgt. Mit einer Wiki nämlich. In der Shiftphones Wiki stehen dir verschiedene Videos und Tutorials zu Verfügung mit denen du dein Shiftphone leicht reparieren kannst.

Möchtest du ein anderes Betriebsssystem auf dein Shiftphone laden, erleidet dein Handy übrigens keinen Garantieverlust.

Shiftphone – Ein geniales Pfandsystem

Das Familienunternehmen ist sich bewusst, dass sie mit der Herstellung technischer Geräte eine große Verantwortung eingegangen sind. Eine Verantwortung gegenüber der Umwelt und den Menschen, die am Produktionsprozess beteiligt sind. Daraus ergibt sich auch der Wunsch, der Wegwerfgesellschaft entgegenzutreten. Alte Shiftphonegeräte können daher direkt beim Hersteller recycelt werden. Hier haben sich die Gründer wieder etwas ganz besonderes ausgedacht: Seit dem Shiftphone 5.2 zahlt jeder Käufer 22€ Pfand auf sein Gerät und kann es nach Ende der Nutzungsdauer in egal welchem Zustand zurückgeben und erhält mindestens die 22€ zurück. Damit können die wertvollen Teile im Shiftphone sinnvoll für die Produktion neuer Geräte genutzt werden. Wer sein Gerät in einem besonders guten Zustand zurückgibt, zahlt für das neue Modell signifikant weniger.

Shiftphone – Bezugsquellen

Auch die Bezugsquellen des Shiftphones sind klar durchdacht. So wird man das Shiftphone nicht auf Amazon finden, sondern nur in ausgewählten Online Shops und dem Shiftphone-Shop. Wir geben dir hier eine kleine Übersicht:

Das neueste Modell, das Shift 4.2, kommt übrigens noch diesen Monat heraus - hier kannst du es vorbestellen.

Weitere Produkte der Shift GmbH

Smartphones sind nicht der einzige Bereich in dem nachhaltiger gedacht werden muss. Der gesamte technologische Sektor weist hohe Lücken in einer fairen Produktion auf. Transparente Lieferketten, faire Arbeitslöhne, standardisierte Arbeitsbedingungen – weit gefehlt.  Auch da gibt Shiftphone antworten. Momentan arbeiten sie an ihrem Tablop – eine Mischung aus – wer hätte es gedacht – Tablet und Laptop! 🙂 Wenn das Projekt fertig ist, würde dies das erste modulare, erweiterbare, faire 2in1 Notebook und Tablet sein, was es auf dem Markt gibt. Es nennt sich Shift 12! Das Crowdfunding dazu wurde gerade erfolgreich abgeschlossen. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

SHIFT 12

SHIFT 12

SHIFT 12

SHIFT 12

Wir hoffen, wir haben dich nun gnadenlos davon überzeugt, die Smartphoneproduktion zu hinterfragen und beim nächsten Kauf ein faires Modell zu wählen!

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Shiftphone entstanden. Wir haben dazu selbst die Initiative ergriffen, weil wir das Unternehmen spannend finden und dafür sind nachhaltige Ideen so gut es geht zu fördern.
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Greenpeace Energy – Lege jetzt den Schalter um!

 

Greenpeace Energy - #Energywende

Greenpeace Energy – #Energywende

Grüne Energie liegt uns sehr am Herzen. Deshalb haben wir uns entschieden, ein weiteres Mal das Thema „Ökostrom“ aufzugreifen. Bereits letztes Jahr haben wir unsere Leser dazu aufgerufen, zu Ökostrom zu wechseln, und durften außerdem ein sehr anregendes Interview mit Greenpeace Energy führen. Doch das ist uns nicht genug. Wir wollen dich jetzt dazu bewegen, deinen Wechsel in Angriff zu nehmen und so die #Energywende von Greenpeace Energy zu unterstützen.

#Energywende von Greenpeace Energy – Darum geht’s

Greenpeace Energy hat es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, endlich den Schalter umzulegen und Ökostrom zu beziehen. Unter dem Hashtag #Energywende können alle, die mitmachen wollen, die Message verbreiten. Dazu gibt es auch ein tolles Kampagnenvideo, was du dir hier anschauen kannst:

5 einleuchtende Gründe für echten Ökostrom von Greenpeace Energy

Jetzt wollen wir dir erstmal was an die Hand geben. Nämlich 5 einleuchtende Gründe für echten Ökostrom von Greenpeace Energy.

 

  1. Du schützt die Umwelt!
  2. Du sparst bares Geld.
  3. Du kannst herkömmlichen Stromanbietern richtig eins auswischen.
  4. Du förderst das Morgen!
  5. Du unterstützt ein gemeinnütziges Unternehmen

1. Du schützt die Umwelt!

Mit dem Bezug von Ökostrom sprichst du dich gegen Atomkraft, Braun- und Steinkohleabbau aus und sorgst somit dafür, dass deinetwegen keine fossilen Energieträger mehr in die Atmosphäre geblasen werden.

2. Du sparst bares Geld!

Als ich zu Greenpeace Energy gewechselt bin, habe ich vorher im Preisrechner geschaut, wie viel mich der Strom kosten wird. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass es teurer werden würde, was ich in Anbetracht der Tatsache, dass ich echten Ökostrom beziehen würde, gern in Kauf genommen hätte. Aber siehe da: Greenpeace Energy kostete mich 20€ weniger im Monat. Natürlich muss das nicht bei jedem der Fall sein, es hängt davon ab, wie dein vorheriger Tarif war, aber erfahrungsgemäß zahlst du nicht drauf – eher das Gegenteil.

3. Du kannst herkömmlichen Stromanbietern richtig eins auswischen.

E.ON, Vattenfall, RWE und Co. vermitteln mir ziemlich häufig den Eindruck, dass sie einen verschaukeln möchten. Oder besser noch: Verkohlen! Zwar bieten die meisten großen Stromkonzerne inzwischen auch Ökostrom an, jedoch wird hier viel Greenwashing betrieben und letztlich verkaufen diese Konzerne ihren Kunden zwar Ökostrom, verdienen aber weiterhin kräftig an ihren Atom- und Kohlekraftwerken und verschmutzen die Umwelt. Unser Geld landet also definitiv in den falschen Taschen.

Es ist Zeit, dass wir ihnen für dieses Verhalten etwas zurückgeben – nämlich zu einem echtem Ökostromanbieter zu wechseln!

4. Du förderst das Morgen!

Eigentlich mögen wir es, im Hier und Jetzt zu leben. Allerdings müssen wir uns auch Gedanken machen, wie sich unsere Handlungen von heute auf das Morgen auswirken. Essen wir weiterhin so viel Fisch wie bisher, ist das Meer spätestens 2048 leer. Stärken wir heute die Rüstungsindustrie, dürfen wir uns morgen nicht über fliehende Menschen aus Kriegsgebieten wundern. Genauso verhält es sich mit dem Bezug von Strom. Beziehen wir heute Strom aus einem Atomkraftwerk, dürfen wir uns morgen nicht über einen Zwischenfall in ebendiesem beschweren. Beziehen wir Strom aus einem Kohlekraftwerk, dürfen wir uns nicht beschweren, wenn wir im Winter nicht genug Südfrüchte aus Spanien bekommen und unsere Salatpreise in exorbitante  Höhen steigen. Abbau und Verbrennung von Kohle nehmen Einfluss auf den Klimawandel. Dieser führt unter anderem dazu, dass sich die Anbauverhältnisse im Süden verändern.

Mit deiner Entscheidung für Ökostrom musst du dir um das Morgen weniger Sorgen machen, da du dazu beiträgst, dass Unternehmen wie Greenpeace Energy in nachhaltige Projekte investieren, die eine sicherere Zukunft versprechen. Denn das macht Greenpeace Energy: Vorausdenken!

Der Ökostrom von Greenpeace Energy stammt aus Wasserkraft- und Windenergieanlagen in Österreich und Deutschland. Sie setzen auf einen sehr hohen Windkraftanteil. Warum sie das machen?

„Weil ein Ökostromanbieter heute mehr leisten muss, als irgendeinen Strommix aus erneuerbaren Energien zu liefern. Wind und Sonne werden in Zukunft die Hauptquellen unserer Stromversorgung sein. Deshalb müssen wir sie schon heute in die Stromversorgung einbinden.“

5. Du unterstützt ein gemeinnütziges Unternehmen.

Greenpeace Energy arbeitet nicht profitmaximierend. Sie handeln als Genossenschaft mit nachhaltigen Wertigen: Sozial, ökologisch und ökonomisch. Wer möchte kann sogar Genossenschaftsmitglied werden und so an den Entscheidungen von Greenpeace Energy mitwirken. Werden Gewinne bei Greenpeace Energy erwirtschaftet, so werden diese in die Energiewende investiert, als Preisvorteil an Kund*innen weitergegeben und je nachdem ob dies von der Vertreterversammlung beschlossen wird auch an die Mitglieder ausgezahlt.

Greenpeace Energy – Werde jetzt aktiv und wechsel

Wenn du bereits jetzt überzeugt bist, füllst du am besten gleich den Antrag auf Ökostrom von Greenpeace Energy bequem online aus. Auch Ökogas, besser gesagt Windgas, kann man von Greenpeace Energy beziehen. Den Antrag dafür gibt es hier.

Wenn du zunächst herausfinden möchtest, was der Ökostrom von Greenpeace Energy für dich kostet, gehe am besten zuerst zum Preisrechner.

Weitersagen!

Lass den Funken überspringen. #Energywende

Ist dein Wechsel zu Greenpeace Energy erstmal in trockenen Tüchern, animiere doch gleich dein Umfeld, ebenfalls grünen Strom zu beziehen. Denn: Wenn du Freunde und Verwandte zu einem Wechsel zu Greenpeace Energy bewegst, kannst du davon profitieren. Greenpeace Energy zahlt dir für jeden angeworbenen Kunden 25€ in Form einer Gutschrift für die nächste Stromrechnung. Ich habe das damals mit meinen Eltern gemacht. Auch wenn es nicht viel ist, aber man kann davon zwei mal ins Kino gehen oder Sushi essen gehen und stärkt damit gleichzeitig eine Sache für die man sich ohnehin mehr Anhänger wünschen würde.

Es gibt auch noch andere Prämien, die ebenfalls sehr interessant sind:

  • Spende für ein Leben nach Tschernobyl
  • Ein Ökotest-Jahresabo
  • Jahresabo des Greenpeace Magazins
  • Spende für den Umwelt-Rechtshilfe-Fond
  • Greenpeace Energy Tassen-Set

Weitere Informationen wie du einen neuen Kunden für Greenpeace Energy wirbst, findest du hier.

Zum Thema „Kunden werben Kunden“ sagt Greenpeace Energy übrigens:

„Ihre Freunde für uns gewinnen ist wie Handküsse an Mutter Natur verteilen.“

Süß, oder? 🙂

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Greenpeace Energy entstanden. Danke für die schöne Zusammenarbeit!
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[REZENSION] Gesund backen ist Liebe + GEWINNSPIEL + REZEPT

Gesund backen ist Liebe

Gesund backen ist Liebe

Gesund backen ist Liebe! Schon seit Monaten folgen wir dem instagram Profil „Carrots for Claire“ von Veronika Pachala. Veronika ist die Mutter von Claire, die in ihren jungen Jahren schon mit einigen Lebensmittelunverträglichkeiten zu kämpfen hat – sie muss auf Kuhmilchprodukte, Weizen und künstliche Zusätze wie Geschmacksverstärker verzichten. Veronika hat die Sache hervorragend gelöst und stellt auf ihrem Blog leckere Rezepte vor, die sie für ihre kleine Claire zubereitet, häufig sind diese vegan. Ende letzten Jahres war es nun soweit: Sie brachte das Buch „Gesund backen ist Liebe“* heraus. Das Buch ist ihr zweites „Baby“, vielleicht kennen einige bereits ihr Kochbuch „Gesund kochen ist Liebe“*.

Wir haben das Backbuch sorgfältig angeschaut, Rezepte ausprobiert, es bereits Freunden und Verwandten empfohlen und möchten nun auf „Der Veg ist das Ziel“ unsere Rezension dazu vorstellen.

Inhalt von „Gesund backen ist Liebe“

Auf den ersten 24 Seiten beschreibt Veronika Pachala zunächst, welche Produkte sie verwendet und welche Eigenschaften diese haben. Dabei geht sie auf Getreide, Pseudogetreide und Mehle, Fette und Süßungsmittel, Eier und ihre pflanzlichen Alternativen, Aromen, Backtriebmittel und Superfruits ein und gibt tolle Tipps. Chia-Ei, Leinsamen-Ei und schnelle selbstgemachte Pflanzenmilchalternativen gehören dazu.

Die nächsten Seiten sind feinen Kuchen und beerigen Tartes gewidmet, es folgen fantastische Torten und Tarteletts, wo sich auf Seite 62 auch unser absolutes Lieblingsrezept befindet (das Rezept dürfen wir ebenfalls mit unseren Lesern teilen), danach geht es zu Allerlei Muffins, Brownies und Gebäck sowie Raffinierte Waffeln, Strudel und Brote, bevor das Backbuch letztlich mit herrlichen Weihnachtsrezepten endet.

Das tolle an dem Buch ist die Vielfalt –  es ist für gefühlt jeden Bedarf etwas dabei. Für vegane und glutenfreie Rezepte gibt es sogar ein eigenes Register. Das Buch sollte in keinem Haushalt fehlen, in dem Veganer, Laktose- oder Glutenintolerante zu Hause oder ständig zu Gast sind. Wir mögen es vor allem wegen dieser bunten Mischung und der Möglichkeit es Freunden und Verwandten zu schenken, die weder vegan leben noch glutenintolerant sind, aber trotzdem gern für uns oder andere etwas zur Hand haben möchten, wenn man sie mal besucht. Außerdem zeigt es ihnen so, dass andere Ernährungsformen ebenfalls sehr gut schmecken können und vor allem sehr gesund sind! (Vielleicht überzeugt es ja so den ein oder anderen Omni, auch mal etwas veganes auszuprobieren *zwinkerzwinker*).

Nach Absprache mit dem Verlag dürfen wir sogar ein Rezept aus dem Buch vorstellen. Wir haben tatsächlich schon einige ausprobiert, doch das Rezept der „Nuss-Nougat-Crunch-Cremetorte“ ist unser absoluter Favorit. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Deutsche Sprache, die solche Namen überhaupt ermöglicht.

Nuss-Nougat-Crunch-Cremetorte nach dem Buch „Gesund backen ist Liebe“ von Veronika Pachala

Gesund backen ist Liebe

Das Rezept ist für eine 24 cm-Durchmesser Springform ausgelegt.

Zubereitungszeit: 1 Stunde + Backzeit: 10-12 Minuten + 1 Stunde Kühlzeit + Mindestens 3 Stunden Einweichzeit + Unvergessliche Genußzeit

Zutaten

Für die Füllung




wir haben Reismilch verwendet


(optional)

Für den Boden






Für die Schokoglasur





Wir empfehlen, ausschließlich Zutaten aus ökologischem Anbau zu verwenden.

Gesund backen ist Liebe

Nuss-Nougat-Crunch-Cremetorte

Zubereitung

  1. Zunächst die Cashewkerne waschen und für mindestens drei Stunden einweichen. (Bitte maximal 12 Stunden einweichen)
  2. Die Haselnüsse für den Boden auf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene für 10-12 Minuten backen. Bitte hin und wieder wenden, damit nichts anbrennt.
  3. Die Haselnüsse anschließend abkühlen lassen und sobald abgekühlt, die Haut vorsichtig mit einem Küchenhandtuch entfernen.
  4. Bis auf einen EL alle Haselnüsse in einem Hochleistungsmixer mahlen, bis Öl aus ihnen austritt. Darauf achten, dass die Haselnüsse bis dahin mit keiner Flüssigkeit in Berührung kommen.
  5. Zu der entstandenen Haselnusscreme nun Ahornsirup, Salz, Kokosöl und Kakaopulver hinzugeben und nochmals mixen. Die Buchweizenflakes nach Belieben ganz oder etwas zerbröselt unter die Masse rühren.
  6. Nun eine Springform mit Frischhaltefolie (haben wir wegen des Plastikverbrauchs weggelassen) auslegen und diese unglaublich leckere Masse an den Boden andrücken.
  7. Die Springform nun für 30 Minuten in das Kühlfach stellen.
  8. Die eingeweichten Cashews abgießen, waschen und gut abtropfen lassen und nun mit den Datteln im gereinigten Hochleistungsmixer zu einer cremigen Masse verrühren.
  9. Pflanzenmilch (wir empfehlen Reis- oder Mandelmilch) zusammen mit dem Kokosöl vorsichtig erwärmen. Diese Mischung nun zusammen mit Salz und Vanille in die Cashew-Dattel-Mischung geben und nochmals mixen. Nach Belieben mit Ahornsirup abschmecken.
  10. Die entstandene und sowas von leckere (sorry!! ;)) Cashewcreme nun auf dem gekühlten Boden der Springform verteilen und nochmals mindestens 30 Minuten im Kühlfach aufbewahren.
  11. Nun alle Zutaten für die Glasur miteinander verrühren und sobald die Torte fertig gekühlt ist, diese damit beträufeln. Die restlichen Haselnüsse nach Belieben fein hacken und die Torte damit dekorieren.
Gesund backen ist Liebe

Gesund backen ist Liebe

Die Torte kann bis zu 4 Wochen im Gefrierfach aufbewahrt werden. Vor dem Servieren 30 Minuten antauen lassen.

Gewinne ein Exemplar von „Gesund backen ist Liebe“ von Veronika Pachala

Gesund Backen ist Liebe"

Gewinne ein Exemplar von „Gesund Backen ist Liebe“

Jetzt haben wir viel von diesem tollen Buch geschwärmt und so ein leckeres Rezept vorgestellt, da möchten wir auch gleich noch die Gelegenheit nutzen ein Exemplar von „Gesund backen ist Liebe“ unter unseren Lesern zu verlosen! Was musst du nun tun, um am Gewinnspiel teilzunehmen? Melde dich zu unserem Newsletter an! Hier mehr:

Teilnahmebedingungen für die Verlosung

Teilnehmen können alle Personen, die sich zwischen der Veröffentlichung des Beitrags und Freitag, dem 10.02.2017, 20 Uhr zu unserem Newsletter anmelden.** Solltest du bereits unseren Newsletter abonniert haben und möchtest trotzdem am Gewinnspiel teilnehmen, hinterlasse uns einen Kommentar unter diesem Beitrag, dann werden wir dich ebenfalls bei der Auslosung berücksichtigen.



* Notwendige Angabe

Vergiss bitte nicht, die Anmeldung zum Newsletter in deinem Posteingang zu bestätigen. Der Newsletter ist jederzeit kündbar.

Übrigens: Wer derzeit unseren Newsletter abonniert, bekommt von uns „Die alternative Wunschliste für Nachhaltigkeitsfans“ kostenlos zum Download geschenkt. Win-Win oder? 🙂

Die Bekanntgabe des/der Gewinners/in erfolgt nach Beendigung des Gewinnspiels per E-Mail. Bitte achte darauf, dass du deine E-Mails checkst, der Gewinn verfällt nach 48h und wird neu ausgelost.

Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich, mit unseren ausführlichen Teilnahmebedingungen einverstanden. Diese findest du hier.

Das Backbuch "Gesund backen ist Liebe" wurde uns freundlicherweise vom Riva Verlag zur Verfügung gestellt. Danke! :) Den Artikel dazu haben wir freiwillig geschrieben. Wir empfehlen das Kochbuch bei Thalia.de* zu kaufen, anstatt bei Amazon (Gründe: schlechte Arbeitsbedingungen, zu viel Druck auf Verlage etc.).

* Affliate-Link
** Die Newsletter-Anmeldung ist erst vollständig abgeschlossen, wenn du sie bestätigt hast. Hierfür bekommst du eine E-Mail an deine angegebene Adresse gesendet.

2 In GREEN LIFESTYLE/ Nachhaltige Unternehmen/ UNSERE PRODUKTE

Evergreen Ideas – Der immergrüne Kalender

Evergreen Ideas Logo

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wie ihr sicherlich bemerkt habt, ist unser Engagement auf unserem Blog in den letzten Wochen ein wenig zu kurz gekommen und wir haben unsere selbst auferlegte Vorgabe von zwei bis drei Beiträgen pro Woche nicht immer einhalten können. Das hat einen Grund, den ihr erfahren sollt.

Wir waren nämlich in der heißen Phase unseres neuen Projekts, das wir euch nun vorstellen möchten. Voller Stolz präsentieren wir euch:

Evergreen Ideas – Der Immergrüne Kalender

Der immergrüne Kalender - Evergreen Ideas

Der immergrüne Kalender – Evergreen Ideas

Gemeinsam mit unserer Freundin Katja haben wir – Julia und Raphael – einen Kalender entworfen, der dabei helfen soll, nachhaltiger zu leben. Auf 366 Karten, jede für einen Tag im Jahr bestimmt, finden sich Tipps für den Haushalt, Rezepte, Lesetipps, Wissenstipps, Blogempfehlungen, Entspannungstipps, monatliche Auflistungen saisonaler Obst- und Gemüsesorten und viele mehr – alle unter dem Stern der Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit.

Mit dem Kalender wollen wir dir dazu verhelfen, deinen Alltag Schritt für Schritt nachhaltiger auszurichten.

Tippkarten Vor- und Rückseite - Der immergrüne Kalender

Tippkarten Vor- und Rückseite – Der immergrüne Kalender

Die Blätter des Kalenders sind nachhaltig auf Recyclingpapier gedruckt und die Kiste, in der die Karten aufrecht stehen, ist in Zusammenarbeit mit der Behindertenwerkstatt LebensWerkGemeinschaft gGmbH in Berlin gefertigt.

Der Kalender ist bei DaWanda und Fairmondo bestellbar und kostet 39,90€ zzgl. Versand.

Der immergrüne Kalender für mehr Nachhaltigkeit

Der immergrüne Kalender für mehr Nachhaltigkeit

Der Preis von 39,90€ ergibt sich aus den sehr hohen Herstellungskosten des Kalenders. Der Herstellungspreis beträgt bereits 24,81€, hinzu kommen laufende Kosten durch Webseite etc. sowie Einstellgebühren und Provisionen verschiedener Verkaufsplattformen. Um den Kalender herzustellen, haben seit August vier Personen viel Zeit und Liebe investiert.

Wenn du also noch nicht alle Weihnachtsgeschenke für deine Liebsten beisammen hast, dann ist der Immergrüne Kalender ja vielleicht ein Rettung. Und wenn nicht, dann freuen wir uns natürlich, wenn du die Kunde – und damit das Bewusstsein für Nachhaltigkeit – weiter verbreitest, ob auf Facebook, Instagram, Pinterest oder wo immer du möchtest.

Evergreen Ideas – Der immergrüne Kalender ist auch auf Facebook und instagram zu finden.

Evergreen Ideas - Der immergrüne Kalender

Evergreen Ideas – Der immergrüne Kalender

Wir sind wahnsinnig stolz, dass wir es endlich geschafft haben, unser Baby fertigzustellen. Viel Arbeit und viele Wochenenden sind in es hineingeflossen, seit wir im August mit dem Projekt begonnen haben. Nicht zuletzt durch die Gründung unseres Unternehmens Evergreen Ideas.

Wir wünschen euch frohe Weihnachtstage und einen milden Winter mit Deckchen vor Kaminen und Glühwein und leckerem veganen Gebäck. <3
3 In GREEN LIFESTYLE/ Nachhaltige Unternehmen

Nachhaltig einkaufen – Die besten Online-Shops im Netz

Dieser Beitrag enthält Werbelinks.

Nachhaltig einkaufen

Nachhaltig einkaufen

Black Friday und Cyber Monday liegen gerade hinter uns – beide sind für uns der Inbegriff von Shopping-Wut, Verschwendung und Überfluss. Dass es auch anders geht, beweisen zahlreiche alternative Online-Shops und immer mehr Menschen, die sich mit Themen wie einer veganen Lebensweise, nachhaltigem Einkaufen, nachhaltiger Mode und nachhaltigen Möbeln auseinandersetzen und auch bei technischen Geräten auf gute Arbeitsbedingungen sowie möglichst umweltschonende Herstellung achten. Die Vorweihnachtszeit möchten wir nun nutzen, um dir ein paar „gute“ Shops vorzustellen, in denen du nachhaltig einkaufen kannst.

  1. Plastikfrei dank plasno
  2. Mode & Accessoires
  3. Selbstgemachtes
  4. Haushalt, Wohnen und Leben
  5. Büroartikel
  6. Technik
  7. Lebensmittel
  8. Kosmetik

1. Nachhaltig einkaufen – Plastikfrei dank plasno

plasno

plasno ist Europas erster plastikfreier Online-Shop. Du findest hier tolle Alternativen in den Kategorien Alltägliches, Lifestyle und Nachwuchs.

Alltägliches Lifestyle Nachwuchs

2. Nachhaltig einkaufen – Mode & Accessoires

Faire Mode kaufen

Faire Mode kaufen

Armed Angels

Im Shop von Armed Angels findest du nachhaltige und vegane Mode für Männer und Frauen.

Pssst..gerade werden im Rahmen einer Adventsverlosung tolle Gewinne aus upgecycleten (haha, oder auch ausgecycleten) Fahrrädern und sogar ein Fahrrad selbst unter den Bestellenden verlost!

Mode für Frauen Mode für Männer

glore

„be green in every color you like“ – das darfst du bei glore sein. Es gibt Mode für Damen, Herren und Kiddies, oben drauf gibt es noch nette Yogasachen und ein paar hübsche Beauty- und Lifestyleprodukte, mit denen ich schon länger als Geschenkideen liebäugle.

Mode für Frauen Mode für Männer AccessoiresBeautyYoga

Loveco

Loveco ist mein Lieblingsladen in Berlin-Friedrichshain. Und tadaaa: es gibt auch einen Online-Shop des Lädchens für Fair Fashion und vegane Mode – sowohl für Mädels als auch für Jungs. Schau mal vorbei! Im Dezember kannst du sogar versandkostenfrei einkaufen.
Mode für Frauen Mode für Männer Accessoires

hessnatur

hessnatur bietet eine sehr gute Auswahl an nachhaltiger Mode. Stoffe und Stil sind schlicht und zugleich schick. Eine gute Seite also, um Mutti und Vati mit einem netten Teil auf den Geschmack nachhaltiger Mode zu bringen – egal ob als Geschenk oder wenn man selbst zum Weihnachtsfest darin auftaucht.

Mode für Frauen Mode für Männer Wäsche Baby & Kids

Kerbholz

Die haben ganz schön was auf dem Kerbholz! Eine hübsche und gleichzeitig nachhaltige Uhr wäre doch ein tolles Weihnachtsgeschenk für den Partner. Wer die Sonne schon vermisst, kann ein Statement mit einer schicken Sonnenbrille als Geschenk setzen – denn hey, wenn die Wintersonne erstmal vom weißen Pulverschnee reflektiert wird, braucht man spätestens ein schickes Modell auf dem Nasenflügel.

Sonnenbrillen Uhren

3. Nachhaltig einkaufen – Selbstgemachtes

Selbstgemachtes

Selbstgemachtes

DaWanda

DaWanda. <3 DaWanda hat schon vor Jahren mein Herz erobert. Die Plattform bietet liebevoll gestaltete Produkte, meist von kleinen privaten Händlern, die dort einen Shop betreiben, um ein Nebeneinkommen zu generieren bzw. DaWanda nutzen, um ihr Hobby zum Beruf zu machen. Ich mag das Konzept sehr. Ich habe mich vor ein paar Jahren auch mit einem kleinen Shop über Wasser gehalten, als ich meine Bachelorarbeit schrieb.

Mode für Frauen Mode für Männer Accessoires und Schmuck Taschen Baby und Kinder Wohnen

Etsy

Etsy ist im Prinzip DaWanda sehr ähnlich, hat allerdings noch eine viel größere, internationalere Ausrichtung. Auch hier findest du wunderbare selbstgemachte Produkte, meist von kleinen Herstellern.

Mode für Frauen Mode für Männer Accessoires und Schmuck Taschen Baby und Kinder Wohnen

4. Nachhaltig einkaufen – Haushalt, Wohnen und Leben

Nachhaltige Wohnungsideen

Nachhaltige Wohnungsideen

waschbär

Bei waschbär gibt es alles Mögliche rund um den Haushalt, Mode und mehr. Man bekommt sehr viele herkömmliche Produkte nur eben in nachhaltig. Bis zum 19. Dezember 2016 bekommst du 25% auf das Modesortiment und eine kostenfreie Lieferung. Also nichts wie hin da!

Mode für Frauen Mode für Männer  Mode für KinderSchuhe Beauty & WellnessWohnen HaushaltGarten Bücher

allnatura

Bei allnatura dreht sich alles um gesundes Schlafen und natürliches Wohnen. Du findest dort Möbel, Heimtextilien und viele andere Einrichtungsgegenstände.

Schlafzimmereinrichtung Möbel Wohntextilien Kinder- und Jugendzimmer

Avocadostore

Der Avocadostore ist eine tolle Anlaufstelle, wenn man vielfältige nachhaltige Produkte finden möchte. Das Angebot ist breit gefächert: Es gibt Mode für Sie, Ihn und Kinder und außerdem echt viele tolle Geschenkideen, die auch noch nützlich sind.

Mode für Frauen Mode für Männer Accessoires Babys & Kinder Wohnen & Leben

Fairmondo

Spätestens, als ich im September 2014 auf der Degrowth-Konferenz in Leipzig war, ist mir klar geworden, dass Fairmondo eine echt coole Sache ist, die jeder unterstützen sollte! Fairmondo ist ein Marktplatz, auf dem jeder gebrauchte und neue Produkte feilbieten kann. Fair gehandelte, qualitativ hochwertige und nachhaltige Produkte werden von Fairmondo gezielt gefördert. Fairmondo selbst ist eine Genossenschaft, an der sich jeder beteiligen kann. Mehr über den Marktplatz erfährst du hier.

Mode für Frauen Mode für Männer Accessoires Mode für Frauen Mode für Männer Accessoires

5. Nachhaltig einkaufen – Büroartikel

Nachhaltige Büroartikel

Nachhaltige Büroartikel

memolife

Bist du auf der Suche nach Büroartikeln, Verpackungsmaterialien für deine Geschenke oder auch sämtlichen Haushaltsartikeln, Lebensmitteln, Möbeln, Kosmetik und mehr solltest du bei memolife fündig werden.

Wohnen & Leben Bücher Medien Lebensmittel Mode Kinder & BabyFreizeit & Sport

6. Nachhaltig einkaufen – Technik

Nachhaltige Technik

Nachhaltige Technik

Greenstars

Greenstars ist ein Online-Shop für etwas wovon wir ganz dringend mehr brauchen: grüne Technik! Du findest dort Leuchtmittel, Produkte zum Energiesparen, Produkte aus den Kategorien Computer, Büro, Multimedia, Outdoor und E-Mobility sowie Werkzeuge. Bei Greenstars gibt es übrigens auch das Fairphone!

LED & Licht Haus Energie Sparen Computer & Büro Multimedia Outdoor & E-MbilityWerkzeug & Messtechnik Gesundheit & Wellness

7. Nachhaltig einkaufen – Lebensmittel

Nachhaltig Einkaufen - Lebensmittel

Nachhaltig Einkaufen – Lebensmittel

Weil Lebensmittel für uns als Foodblogger besonders wichtig sind und wir nur ökologische Lebensmittel einkaufen, möchten wir euch auch eine kleine Übersicht an Online-Shops geben, wo ihr Futter kaufen könnt. Essen verschenkt sich auch ziemlich gut! 🙂

amorebio

Die Webseite von amorebio ist nicht besonders hübsch, aber der Inhalt dafür um so besser – die Auswahl ist riesig und man kann auch eine ganze Menge frische Produkte wie Obst und Gemüse bestellen. Außerdem finden wir es immer sehr wichtig, gerade kleine Läden zu unterstützen.

Frische Lebensmittel Lebensmittel  Konserven Brot und Backwaren

PureNature

Tja, PureNature hat einen riesengroßen Vorteil: Unsere geliebte Mandelsahne wird dort verkauft. Das ist eigentlich der Hauptgrund, aus dem wir diesen Shop empfehlen. 😉 Das Angebot des Shops ist insgesamt sehr vielfältig und reicht von Auflaufformen über Mandelmus bis hin zu Telefonen. Das Sortiment führt zahlreiche Produkte für Allergiker.

Lebensmittel Vitamine Naturkosmetik Haushalt Elektrogeräte EnergieschutzMöbel & Bett Naturmode Naturbaustoffe

bringmirbio

Auch bringmirbio hat nicht die allerschönste Webseite, aber der Name ist soo niedlich und das Unternehmen sitzt in Linsengericht! 😀 Bio und Linsengericht. Wir finden, das ist die perfekte Kombi, warum dieser Online-Shop genutzt werden sollte. Bei bringmirbio kannst du zahlreiche frische Lebensmittel bestellen. Das Angebot umfasst auch fertige Obst-, Gemüse- und gemischte Kisten sowie Kochpakete. Wer einen schönen Bio-Wein für das Weihnachtsfest sucht, sollte dort auch fündig werden. 🙂 bringmirbio garantiert auch zu 100% keine Flugware zu verkaufen – das finden wir grandios!

Frischwaren Brot, Käse, Wurst Tee & Kaffee Wein & Spirituosen Naturkost Schönheit & Haushalt

8. Nachhaltig einkaufen – Kosmetik

Nachhaltige Kosmetik

Nachhaltige Kosmetik

Bei folgenden Shops, die wir hier bereits vorgestellt haben, findest du auch Kosmetik:

PureNature glore amorebio Avocadostore bringmirbio

Wer noch andere Shops kennt, kann uns diese sehr gern in den Kommentaren nennen. Wir führen die Liste gern fort.
1 In GREEN LIFESTYLE/ Nachhaltige Unternehmen

LichtBlick – Der Blick in eine hellere Zukunft

Lichtblick

Lichtblick

LichtBlick ist mit seinem passenden Namen einer der fünf deutschen Ökostromanbieter, die sich aufgrund ihrer Firmenpolitik mit ruhigem Gewissen das Wort Nachhaltigkeit auf die Fahne schreiben können. LichtBlick Strom wird nämlich nur aus Wasserkraft gewonnen.

Hier kannst du zu LichtBlick Strom und zu LichtBlick Gas wechseln.

Wir haben dem Unternehmen einige Fragen zu ihrem Ökostrom und generell zum Thema Nachhaltigkeit gestellt:

Woher kommt der Ökostrom von LichtBlick?

Der Ökostrom von LichtBlick kommt zu 100% aus Deutschland. Unsere Kraftwerke, von denen wir den Strom beziehen, kann jeder Kunde und Interessierte transparent auf unserer Webseite einsehen.

Weshalb die Entscheidung, auf 100% Wasserkraft zu setzen und nicht auf Windkraft, Biogas, Solarenergie oder Geothermie?

Wind- und Solarenergie werden in Deutschland über das EEG gefördert und erhalten eine feste Einspeisevergütung nach dem EEG. LichtBlick müsste den Strom sehr teuer „abkaufen“, wodurch unser Strompreis stark steigen würde. LichtBlick hat jedoch großes Interesse am Einkauf von Strom aus erneuerbaren Energien wie zum Beispiel aus Windkraftanlagen oder Photovoltaikanlagen. Wenn die Anlagen nach 20 Jahren Betrieb keine feste Einspeisevergütung mehr erhalten, müssen sie sich wie alle andere Kraftwerke auch an den Preisen am Strommarkt orientieren. Und dann können wir uns sehr gut vorstellen, auch Wind- und Sonnenstrom in unseren Strommix aufzunehmen.

Wir bieten übrigens ein Ökogas-Produkt an mit einem Mindestanteil von 5 Prozent Biogas. Das Biogas besteht zu 100% aus Grünabfall- und Reststoffen.

Was ist SchwarmEnergie®?

Die Erzeugung der Energie wird dezentral. Das heißt: Immer mehr Menschen erzeugen und speichern selbst saubere Energie vor Ort – zum Beispiel mit Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerken, Wärmepumpen, Solarbatterien oder den Batterien von E-Autos. Das stellt die Energiewelt vor neue Herausforderungen. Wie profitieren Haushalte und Unternehmen mit ihren lokalen Kraftwerken und Speichern von den Energiemärkten? Wie wird aus Millionen kleiner Energieanlagen ein funktionsfähiges Netzwerk? Wer springt ein, wenn Sonne und Wind einmal keinen Strom liefern? Wie sorgen wir für stabile Stromnetze und eine sichere Versorgung?

Die Lösung für diese Herausforderungen heißt SchwarmEnergie®. Basis für SchwarmEnergie® ist der von LichtBlick entwickelte SchwarmDirigent® – eine IT-Plattform. Mit dieser Plattform können wir die einzelnen Kraftwerke und Speicher vernetzen und zu einem großen virtuellen Kraftwerk verbinden. Kurz gesagt: SchwarmEnergie® ermöglicht ein sinnvolles Zusammenwirken dezentraler und erneuerbarer Energien und sichert so die Energieversorgung von morgen.

Welche nachhaltigen Projekte außer der Versorgung Deutschlands mit Ökostrom und Ökogas unterstützt LichtBlick?

LichtBlick unterstützt seit mehr als zehn Jahren den Regenwaldschutz in Ecuador. Der Regenwald ist nicht nur ein einzigartiger Lebensraum für viele – zum Teil vom Ausstreben bedrohte – Tiere und Pflanzen, sondern er übernimmt auch eine entscheidende Rolle beim Klimaschutz. Daher ist es so wichtig, dass die Wälder erhalten bleiben. Wir arbeiten bei dem Projekt mit „GEO schützt den Regenwald e.V.“ zusammen sowie der lokalen Organisation DECOIN. Pro Monat und Kunde stellen wir einen Quadratmeter Regenwald unter Schutz. Inzwischen schützen wir gemeinsam mit unseren Kunden eine Fläche von mehr als 64 km2 – das sind rund 11.300 Fußball-Felder. Wir schützen jedoch nicht nur die Waldflächen, sondern fördern auch die Umweltbildung vor Ort. Jeden Monat erhalten wir einen Bericht aus Ecuador über die neuesten Entwicklungen und aktuelle Projekte. Die berichte stellen wir für unsere Kunden auf unsere Webseite: https://www.lichtblick.de/ueber-uns/regenwald-initiative/neues-aus-dem-regenwald.

Was würden Sie einem Kunden raten, der sein Leben über Ökostrom hinaus nachhaltiger gestalten möchte?

Es gibt viele Kleinigkeiten, die jeder von uns einfach im Alltag umsetzen kann. Das fängt beim bewussten Verbrauch von Energie. Denn die beste Energie ist immer noch die, die nicht verbraucht wird. Das heißt: Auf LED-Lampen umstellen, Elektrogeräte komplett ausstellen und nicht nur auf Stand-by, bei neuen Geräten auf eine sehr gute Energieeffizienz achten – das spart nicht nur Geld, sondern schont die Umwelt. Aus dem Alltag kennt es zudem auch jeder – das Auto ist häufig das bequemste Verkehrsmittel. Doch vor allem in der Stadt können wir auch mal aufs Rad umsteigen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Beim Einkauf sollten wir auf regionale und saisonale Produkte setzen. Wer im Urlaub gar nicht auf das Flugzeug verzichten kann, kann die CO2-Emission beispielsweise über Atmosfair kompensieren. Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, sich für den Klima- und Umweltschutz einzusetzen – auch im Kleinen.

Wie gestaltet sich eure Zusammenarbeit mit dem WWF, auf welche Art soll diese die Energiewende voranbringen?

Der WWF ist mit mehr als 450.000 Förderern eine der größten Umweltorganisationen in Deutschland und integraler Bestandteil des globalen WWF-Netzwerkes. LichtBlick ist Pionier, Innovator und versorgt als Marktführer über eine Millionen Menschen mit grüner Energie. In einer einzigartigen Partnerschaft entwickeln wir Lösungen, die die Energiewende beschleunigen. Unser Ziel sind 100 Prozent erneuerbare Energien bis spätestens 2050. Unsere Nutzung von Strom, Wärme und Verkehr wird dann das Klima nicht mehr belasten.

Wir haben uns gemeinsam für unsere fünfjährige Kooperation folgende Ziele gesetzt. Wir wollen

  • die gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende sicherstellen bzw. festigen;
  • die politischen Rahmenbedingungen für den Erfolg der Energiewende forcieren;
  • sowie Innovationen und innovative Produkte in den Markt bringen, die die Energiewende voranbringen.

Wer mehr erfahren möchte, schaut gerne auf unserer gemeinsamen Webseite vorbei: www.energiewendebeschleunigen.de

 

LichtBlick logo

LichtBlick

Wir bedanken uns bei LichtBlick für die Beantwortung unserer Fragen und die Hinweise, die jeder für sich umsetzen kann, um seinen Teil zur Energiewende beizutragen.

Nun kann sich jeder selbst überlegen, ob er Teil des Problems bleiben will oder ob er Teil der Lösung werden möchte, indem er Nachhaltige Projekte unterstützt, sein Geld bei einer nachhaltigen Bank aufbewahrt und sich in seinem Alltag der Vielzahl an kleinen Entscheidungen stellt, die Einfluss auf die Umwelt nehmen können. Der Wechsel zu LichtBlick Strom und LichtBlick Gas bildet da einen guten Anfang.

Aufgehende Sonne über dem Meer.

Ein „Lichtblick“

6 In GREEN LIFESTYLE/ Wissenswertes

Die 13 häufigsten Fehler beim Mülltrennen und wie es richtig geht!

Dies ist ein Gastbeitrag von Anja von Umweltgedanken.
Besser Müll trennen als vom Müll gefressen werden

Besser Müll trennen als vom Müll gefressen werden

In diesem Gastbeitrag gibt dir Anja vom Blog Umweltgedanken wertvolle Tipps worauf es beim richtigen Trennen von Haushaltsabfällen ankommt. Viele Fehlwürfe lassen sich vermeiden. Wir räumen auf mit den wichtigsten Mythen beim Mülltrennen. Los geht’s mit ein paar Grundlagen zum Abfallaufkommen in Deutschland.

Der beste Abfall ist derjenige, der gar nicht erst anfällt

Deutschlands Haushalte produzieren laut Statistischem Bundesamt jedes Jahr 51,1 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle. Ein Großteil des Mülls sind Verpackungen. Für die Produktion von Verpackungen sind Energie und Rohstoffe notwendig. Deshalb steht das Vermeiden von Verpackungsabfällen an erster Stelle.

Der Verpackungsverbrauch stieg im Jahr 2014 gegenüber 2013 um 3,8 % auf 17,8 Millionen Tonnen. Die Zunahme der Verpackungsabfälle wird laut Umweltbundesamt durch verschiedene Faktoren getragen:

  • Die Zunahme des Distanzhandels führt zu höheren PPK-Verpackungen (Papier-Pappe-Karton).
  • Es werden vermehrt kleine Füllgrößen oder vorportionierte Einheiten vom Verbraucher nachgefragt, was sich erhöhend auf den Verpackungsverbrauch auswirkt. Das liegt daran, dass es immer mehr Single-Haushalte gibt.
  • Der Außer-Haus-Verbrauch von Lebensmitteln und Getränken (Coffee-To-Go) nimmt zu.
  • Die Convenience-Orientierung in Haushalten und Gewerbebetrieben steigt. Der Trend geht zu mehr funktionalen Verpackungen. Für ein leichteres Dosieren oder die Funktion des Wiederverschließens werden mehr Materialien gebraucht.

Wenn Müll nicht vermieden werden kann, sollten wir so viel wie möglich davon stofflich verwerten. Dadurch entstehen neue Produkte – das spart Energie und CO2 Emissionen. Der Rest landet in Müllheizkraftwerken und wird energetisch verwertet. In deutschen Müllverbrennungsanlagen wird Energie durch Wärmenutzung, Stromerzeugung oder Kraft-Wärme-Kopplung zurückgewonnen.

Mülltrennung in Deutschland ist eine Wissenschaft für sich © Stefan Redel – Fotolia.com

Mülltrennung in Deutschland ist eine Wissenschaft für sich © Stefan Redel – Fotolia.com

Fünfstufige Abfallhierarchie

1. Vermeiden, zum Beispiel Papierverbrauch einschränken, Zero Waste (Einkaufen in Unverpackt-Läden) oder plastikfrei leben, beim Einkaufen Stoffbeutel oder einen Korb mitnehmen und Plastiktüten (mittlerweile zum Symbol der Wegwerfmentalität geworden) vermeiden, auch die aus der Obst- und Gemüseabteilung
2. Vorbereiten zur Wiederverwendung, zum Beispiel Tauschbörsen, Reparaturcafés, Altkleidersammlung
3. Stoffliche Verwertung, zum Beispiel Herstellung von Recyclingpapier, Kunststoff-Rezyklate oder Einschmelzen von Altglas, Herstellung von Putzlappen aus nicht mehr weiterverwendbaren Alttextilien
4. Sonstige Verwertung, zum Beispiel energetische Verwertung (Müllheizkraftwerke) und Verfüllung (aufbereiteter Bauschutt im Straßenbau)
5. Beseitigung, das heißt die Deponie ist die letzte abfallwirtschaftliche Option, wenn die Abfälle nicht verwertet werden können, zum Beispiel bei hochgradig schadstoffbelasteten Abfällen (Deponie als Schadstoffsenke)

Damit wir überhaupt hochwertig recyceln können, wird in den Haushalten eine Vorsortierung der Abfälle vorgenommen. Jeder Deutsche produziert jedes Jahr fast eine halbe Tonne Haushaltsmüll.

Du kannst deinen Beitrag zur effizienten Nutzung unserer Ressourcen leisten, indem du die Abfälle richtig trennst. Da nicht jedem immer klar ist, in welche Tonne der Abfall gehört, wollen wir hier mit den wichtigsten Mythen beim Mülltrennen aufräumen.

Die 13 häufigsten Fehler beim Mülltrennen und wie’s richtig geht

Diese 12 Fehler passieren häufig beim Mülltrennen. Wir zeigen dir wie es richtig geht © K. C. – Fotolia.com

Diese 13 Fehler passieren häufig beim Mülltrennen. Wir zeigen dir wie es richtig geht © K. C. – Fotolia.com

 

Fehler Nr. 1 – Taschentücher gehören in die Papiertonne?

Nein! Wenn du benutzte Taschentücher hast, gehören diese in den Restmüll. Auch stark verschmutzte Papiere und aufgeweichte Pappe kommen in den Restmüll, da diese nicht mehr aufbereitet werden können. Saubere Servietten oder Küchenrollenpapier, dass nicht verschmutzt ist, kann ins Altpapier, denn diese Papiere enthalten sogenannte Nassfestmittel, die dafür sorgen, dass sich das Papier nicht direkt beim Kontakt mit Wasser auflöst. Geringe Mengen an verschmutzter Küchenrolle dürfen theoretisch auch in den Biomüll.

Fehler Nr. 2 – Joghurtbecher vor dem Wegwerfen ausspülen?

Viele spülen Verpackungen wie Joghurtbecher vorher aus, bevor sie in den Gelben Sack, in die Gelbe Tonne beziehungsweise Wertstofftonne wandern. Löffelrein beziehungsweise tropffrei reicht aus. Wenn du deine Verpackungen ausspülst, verschlechterst du die Ökobilanz und verschwendest Wasser. Zudem belastet das Spülmittel zusätzlich die Umwelt. Wer seinen Gelben Sack zum Beispiel im Keller zwischenlagern muss, kann natürlich spülen, damit sich keine schlechten Gerüche bilden.

Fehler Nr. 3 – Alufolie in den Restmüll werfen?

Alufolie gehört genau wie Konservendosen, Kronkorken und Schraubverschlüsse in den Gelben Sack beziehungsweise in die Gelbe Tonne. Da es in vielen Kommunen und Städten bereits eine Wertstofftonne gibt, gehören nicht nur Kunststoffverpackungen oder Konservendosen mit einem Grünen Punkt in die Tonne, sondern alle Kunststoffe und Metalle. Seit 2009 besteht keine Kennzeichnungspflicht mehr und Hersteller müssen den Grünen Punkt nicht abdrucken. Somit werden alle Verpackungen aus Kunststoff, Verbundstoffen oder Metall in der Gelben Tonne gesammelt.

Fehler Nr. 4 – Backpapier gehört ins Altpapier?

Backpapier ist beschichtet. Es gehört in den Restmüll. Auch der Tetra Pak, ein sogenannter Verbundstoff, der aus Kartonfasern, einer Kunststoffbeschichtung (innen) und Aluminium (damit kein Licht durchkommt) besteht, gehört nicht ins Altpapier. Tetra Paks kommen in den Gelben Sack oder in die Gelbe Tonne beziehungsweise in die Wertstofftonne.

Fehler Nr. 5 – Fahrkarten und Kassenbons gehören ins Altpapier?

Fahrkarten und Kassenbons sind beschichtet (Bisphenol-A). Du kennst vielleicht den Begriff Thermopapiere in diesem Zusammenhang. Diese Thermopapiere gehören in den Restmüll und nicht ins Altpapier.

Fehler Nr. 6 – Blaues oder rotes Glas darf nicht in den Altglascontainer?

Wir kennen weiße, grüne und braune Glascontainer. Aber wohin mit blauen und roten Flaschen? Sie wandern ins Grünglas. Diese Mischung kommt beim Wiedereinschmelzen mit dem größten Anteil an Fehlfarben klar, so das Umweltbundesamt. Auch wichtig: Zerbrochene Trinkgläser und Fensterscheiben haben nichts im Altglascontainer verloren. Dieses Glas hat eine andere Zusammensetzung und nicht die gleiche Schmelztemperatur. Fensterglas gehört ebenso wie Porzellangeschirr oder Steingutflaschen in den Restmüll.

Fehler Nr. 7 – Nach Farben getrenntes Altglas wird in den Sammelfahrzeugen wieder zusammengeschüttet?

Nein! Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die Sammelfahrzeuge verfügen über mehrere Kammern mit Trennwänden, so dass die Glasfraktionen voneinander getrennt werden. In einigen Kommunen werden auch alte gegen neue Altglascontainer ausgewechselt.

Noch ein Tipp: Kaufe statt Einwegglas lieber öfter Mehrwegglas, denn dieses kann bis zu 50-mal wieder befüllt werden: Das spart Ressourcen und schont die Umwelt! Häufig sind Mehrwegsysteme auch mit einer stärkeren regionalen Produktion verbunden.

Fehler Nr. 8 – Plastikbecher platzsparend stapeln?

Das Umweltbundesamt sagt, dass wir das nicht machen sollen, denn Joghurtbecher oder Quarkbecher müssen die Sortieranlage einzeln durchlaufen.

Fehler Nr. 9 – Papierbeutel mit Sichtfenster dürfen ins Altpapier?

Am besten ist, wenn du das Kunststoffsichtfenster von dem Papier trennst. Das Papier darf dann ins Altpapier, das Sichtfenster wandert in die Gelbe Tonne. Gleiches gilt auch für Briefumschläge, die ein Sichtfenster haben.

Laut Umweltbundesamt dürfen auch Papiere mit wasserfesten Klebern nicht ins Altpapier, da sich dieser Kleber nicht löst. Bei Briefumschlägen reist du einfach den Selbstklebeverschluss ab und entsorgst diesen im Restmüll. Das gleiche gilt für die Adressetiketten.

Wachspapier und Pergamentpapier gehören ebenfalls in die Restmülltonne.

Fehler Nr. 10 – Elektrokleingeräte dürfen in den Hausmüll?

Nein! Das Elektrogesetz schreibt die Kennzeichnung mit einer durchgestrichenen Mülltonne zwingend vor. Das ist eine europaweite Vorgabe. Bei sehr kleinen Geräten darf dieses Zeichen auch auf der Verpackung abgedruckt werden. Wenn du ein Elektrogerät als solches identifizierst, gehört dieses nicht in den Hausmüll, egal ob klein oder groß. Erkundige dich an deinem Wohnort wo du die Elektrogeräte abgeben kannst. Meist werden diese Geräte auf einem Wertstoffhof gesammelt. Einige Kommunen bieten auch eine Abholung ähnlich wie beim Sperrmüll an. Viele Hersteller nehmen zudem deine alte Waschmaschine oder deinen Kühlschrank beim Kauf eines neuen Produktes an.

Fehler Nr. 11 – Altkleidersammlung ist unseriös?

Es kann schon passieren, dass es sich bei den Sammelcontainern, um unseriöse Anbieter handelt. Wenn zum Beispiel nur eine Mobilfunknummer abgedruckt ist und du den Anbieter nicht direkt erkennst, lass die Finger davon. Als Orientierung für seriöse Sammelorganisationen kann das Zeichen des Dachverbandes FairWertung e. V. dienen. Auch deine kommunale Abfallbehörde kann dich beraten welche Akteure die Sammlung durchführen und wie die gesammelten Altkleider später verwertet werden.

Fehler Nr. 12 – Pizzakartons und kunststoffbeschichtete Papiere gehören ins Altpapier?

Vorsicht, denn Pizzakartons, häufig auch mit fettabweisenden Beschichtungen versehen, sind oft mit Lebensmittelresten verunreinigt und sollen deshalb im Restmüll entsorgt werden. Das gilt für alle beschmutzten Pappen oder Papiere, zum Beispiel Pappteller, Servietten oder Tiefkühlverpackungen, die Reste von Lebensmitteln enthalten. Kunststoffbeschichtetes Geschenkpapier gehört ebenfalls in die Restmülltonne.

Auch bei Luftpolsterbriefumschlägen sind viele ratlos – entweder du trennst die Luftpolsterfolie vom restlichen Papier ab und wirfst diese in die Gelbe Tonne und das Papier ins Altpapier. Generell ist es aber so, dass alles was mehr Folie als Papier hat, in die Restmülltonne gehört.

Saubere Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton dürfen ins Altpapier oder in die Blaue Tonne, die es in einigen Städten gibt. Dazu zählen Waschmittelkartons, Eierkartons, Broschüren, Zeitungen, Bürobedarf und Bücher. Oberflächen- und zwischenbeschichtete Papiere oder Geschenkkarten mit Magnetstreifen dürfen nicht ins Altpapier.

Fehler Nr. 13 – Bioplastiktüten für Biomüll sind besser?

Im Handel werden Bioplastikbeutel angeboten. Viele Kommunen empfehlen diese Beutel nicht zu nehmen, da es beim Abbau in der Kompostierungsanlage zu Problemen führt. Dabei kommt es auf die Temperatur an. In Großkompostierungsanlagen zersetzen die Beutel sich zwar, doch bleiben Kunststoffpartikel zurück, weil diese Bioplastikbeutel meist nur zu einem bestimmten Anteil aus Bioplastik bestehen. Auf den Hauskompost gehören sie überhaupt nicht, da die Temperaturen bei der Zersetzung sehr viel geringer sind.

Je nachdem wo die Bioplastikbeutel produziert werden, könnte auch Genmais eine Rolle spielen, da die Bioplastikbeutel meist aus Maisstärke bestehen. Da können wir gar nicht mehr von Bio sprechen. Ich empfehle Bioplastiktüten nicht für den Biomüll zu nehmen, sondern Papiertüten zu verwenden.

Viele dieser Fehler habe ich selbst gemacht. Das Mülltrennungssystem in Deutschland ist tatsächlich eine Wissenschaft für sich.

Mein großer Dank gilt Jule und Raphael, dass ich meinen Beitrag zum richtigen Mülltrennen auf ihrem Blog veröffentlichen durfte. Wenn du noch mehr gute Tipps zum ressourcenschonenden Umgang mit Müll haben möchtest oder allgemein wissen willst, wie du nachhaltiger, gesünder und bewusster leben kannst, dann freue ich mich über deinen Besuch auf meinem Blog Umweltgedanken.

iKorb BSR Berlin

Müllkorb der BSR Berlin

Weiterführende Informationen:

Im Ratgeber „Abfälle im Haushalt – Vermeiden, Trennen, Verwerten“ vom Umweltbundesamt kannst du dich weiter über das richtige Trennen von Haushaltsabfällen informieren.

Du interessiert dich für das Abfallaufkommen von Verpackungen und die Recyclingquoten? Dann lies den Bericht des Umweltbundesamtes: Aufkommen und Verwertung von Verpackungsabfällen 2014

Hast du Kinder und möchtest ihnen das Thema Müll vermeiden nahebringen? Dann habe ich eine schöne Broschüre vom Umweltbundesamt für dich: Nachrichten aus der Tonne. Leo und Polly Pop auf den Spuren des Abfalls

Schreib mir in den Kommentaren, wie du den Beitrag findest und welche Tipps du noch hast. Kennst du noch weitere Fehler, die beim Mülltrennen passieren können?

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden, wenn er dir gefällt.

Wir danken Anja von Umweltgedanken für diesen tollen Gastbeitrag und hoffen, dass er dazu beiträgt, das Thema Mülltrennung zu entmystifizieren.
Raphael und Jule
5 In GREEN LIFESTYLE/ Veranstaltungen

#1MonatVegan – Vegan werden auf Probe – Tipps für den Einstieg

#1MonatVegan

#1MonatVegan

Am 1. Oktober startet die große #1MonatVegan Challenge. Dabei geht es darum, wie der Name schon sagt, einen Monat vegan zu leben. Die Feinheiten könnt ihr für euch selbst bestimmen, Vorschläge von uns und den Initiatoren der Challenge sind:

  • Die eigene Ernährung für einen Monat komplett auf vegan umstellen.
  • Zusätzlich zur Ernährung darauf achten, dass auch verwendete Kosmetikprodukte, Kleidung etc. vegan sind.
  • Sich darauf zu beschränken, dass man zuhause ausschließlich vegan isst und unterwegs Ausnahmen machen kann. Oder umgekehrt.
  • Nur unter der Woche vegan leben.
  • Nur am Wochenende vegan leben.
  • Für die ganz hartgesottenen Fleischesser: jeden Tag wenigstens eine vegane Mahlzeit zu sich nehmen.

Ziel der Challenge (aus unserer Sicht) ist es, sich einen Monat mit der veganen Ernährungs- und Lebensweise auseinanderzusetzen, so gesundheitliche Vorteile kennenzulernen, mehr darüber zu erfahren, wo unser tägliches Brot und Co. eigentlich herkommt und achtsamer mit unserem Körper und der Umwelt umzugehen.

Das schwerste am Veganwerden ist tatsächlich, die Entscheidung dafür zu treffen. Alles andere läuft wie von selbst.

Eines haben wir gelernt: Social Media hilft sehr dabei, an der Entscheidung für einen veganen Lebensstil festzuhalten und ihn immer mehr in den Alltag zu integrieren. In den verschiedensten Facebook-Gruppen werden Rezepte und Informationen geteilt, auf instagram läuft uns manchmal bei all den hübschen Inspirationen so sehr das Wasser im Mund zusammen, dass wir sofort loskochen müssen. Damit auch du als Teilnehmer der Challenge viel Spaß daran hast, wirst du dazu aufgerufen, deine eigenen Bilder unter dem Hashtag #1MonatVegan auf den verschiedenen Social Media Kanälen zu teilen – das animiert vielleicht sogar deine Freunde mitzumachen. Und das beste, wer den Hashtag benutzt, kann auch noch was gewinnen.

Die #1MonatVegan Challenge endet pünktlich zum Weltvegantag am 01. November und mit der Auslosung des o.g. Gewinnspiels.

#1MonatVegan Challenge – Was du unbedingt tun solltest

  • Kochabende! Kochabende bieten eine hervorragende Möglichkeit, sich mit Freunden auszutauschen und neben guten Gesprächen auch noch leckeres, gesundes Essen, bei dem man nicht mal ein schlechtes Gewissen haben muss, zu genießen.
  • Dich ausreichend informieren.
  • Passende Bücher lesen. (siehe nächster Abschnitt)
  • Verschiedenen Blogs und instagram-Accounts folgen.

#1MonatVegan Challenge – Bücher, die sich für den Einstieg anbieten

Karen Duve – Anständig essen

Karen Duve - Anständig Essen

Karen Duve – Anständig Essen

Karen Duve beschäftigt sich in ihrem Buch „Anständig essen“ mit mehreren alternativen Ernährungsrichtungen – zunächst ernährt sie sich nur von Bio-Lebensmitteln, dann vegetarisch, dann vegan und schließlich wird sie im Selbstversuch für eine Zeit sogar zur Frutarierin. Wie es ihr dabei geht und welche erstaunlichen Entdeckungen über die Vor- und Nachteile des Konsums von tierischen Produkten sie dabei macht, erfahrt ihr in dem Buch. Die Autorin beschreibt dabei lebhaft und stets skeptisch und selbstkritisch ihre Gedanken und Eindrücke beim Gang durch die verschiedenen Ernährungsformen, stets in Begleitung ihres Zynismus und trockenen Humors.

Das Buch kannst du bei Thalia als Hörbuch, eBook oder Printversion kaufen sowie bei iTunes als Hörbuch. #saynotoamazon

Jonathan Safran Foer – Tiere Essen

Jonathan Safran Foer - Tiere Essen

Jonathan Safran Foer – Tiere Essen

Als wir dieses Hörbuch auf der Fahrt in einen Kurzurlaub gehört haben, mussten wir häufiger pausieren, nochmals zurückspulen und innehalten, um die Fakten richtig zu verarbeiten. Oftmals habe ich einige wichtige Punkte direkt an meine Familie per Nachricht gesendet – ich hatte das Gefühl jede Sekunde, in der man die Taten der Massentierhaltungsindustrie unterstützt, verringert die Dauer sämtlichen Lebens auf der Erde ebenfalls um eine Sekunde. Dinge, die ich bereits aus meinem Studium kannte, hatte ich wieder vergessen oder verdrängt. Wusstest du, dass sämtliche Hühner dieser Welt aus nur sehr wenigen Zuchtbetrieben stammen? Und dass diese früher einmal wirklich fliegen konnten? Dieses Buch klärt auf. Teilweise auf erschreckende Art und Weise, es ist also nichts für zart besaitete Wesen, aber für solche, die diese schützen möchten.

Das Buch kannst du bei Thalia als Hörbuch, eBook oder Printversion kaufen sowie bei iTunes. #saynotoamazon

Die China-Study

T. Colin Campbell - China Study

T. Colin Campbell – China Study

Die China-Study ist ein wissenschaftlich fundiertes Buch, das die Vorteile einer pflanzenbasierten Ernährung mit ausreichend Fakten belegt. Auf dem Einband kann man lesen:

„Ich kaufe jedem, an dem mir etwas liegt dieses Buch.“

So geht es uns auch und genau deshalb möchten wir euch ebenfalls empfehlen, dieses Buch für euren Einstieg anzuschaffen.

Das Buch kannst du bei Thalia als Hörbuch oder Printversion kaufen sowie bei iTunes. #saynotoamazon

Die Kochbücher von Deliciously Ella

Ella Woodward - Deliciously Ella

Ella Woodward – Deliciously Ella

Ella Woodward hat einen maßgeblichen Einfluss auf meine Ernährungsweise genommen, denn ich habe sie bereits vor einigen Jahren entdeckt, als ihre Präsenz noch recht klein war und konnte quasi dabei zusehen wie sie immer erfolgreicher wurde.  Vor allem ihr instagram-Account hat mich sehr beeindruckt. Als ich dann das erste Mal ihr Kochbuch bei dem Besuch eines Freundes in der Hand hielt, wollte ich dieses buchstäblich nicht mehr hergeben. Wenig später habe ich eines der Kochbücher Deliciously Ella von einer sehr lieben Freundin geschenkt bekommen und bin inzwischen stolze Besitzerin zweier Kochbücher von Ella Woodward.

Die Kochbücher von Ella Woodward kannst du hier kaufen. #saynotoamazon

#1MonatVegan Challenge – what we eat in a day

Früher habe ich mich immer gefragt, wie denn Vegetarier satt werden, als Vegetarier habe ich mich gefragt, wie wohl Veganer satt werden. Nun frage ich mich wie ein Rohköstler satt werden kann. 😀 Aber meine Erfahrungen sowohl als Vegetarier als auch Veganer zeigen: man wird wirklich einfach und vor allem viel gesünder satt. Die Möglichkeiten, die sich uns durch diesen Blog und unsere Ernährungsweise bieten, haben wir schlichtweg nicht erwartet. Wir sind beide in unserer täglichen Ernährung so viel kreativer. Wir essen so viele unterschiedliche Gerichte pro Woche, das ist unglaublich. Zu der veganen Ernährungsweise kommt noch hinzu, dass wir Gluten meiden (müssen). Aber nun mal ein Beispiel für einen typischen Tag bei uns.

Frühstück

Glutenfreies Chia-Brot

Pan con Tomate mit Avocado

Zum Frühstück wählen wir aus folgenden Varianten:

  • Porridge
Heute gab es Porrdige mit frischen Feigen. #yummi

Mittags

Spaghetti à la Chef

Spaghetti à la Chef

Mittags essen wir meistens etwas aus dem Ofen, z.B. unser herbstliches Ofengemüse oder einen riesigen Salat mit Kartoffelecken, Süßkartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Kichererbsen, Tomaten, Falafel, …, Avocados. Manchmal gibt es einfach nur Spaghetti à la Chef oder Nudeln mit Pesto – neulich haben wir ein Avocadopesto gemacht – so lecker – das Rezept müssen wir unbedingt noch einstellen. Und of course: unser Linsencurry.

Heute gab es selbstgemachten Kartoffelbrei mit Lauch, welchen wir in einen gebackenen Butternusskürbis gefüllt haben. Dazu gab es einen Salat mit Spargel und selbstgemachter Erdnusssauce. Zum reinlegen.

Nachmittags

Eis aus Mandeln ohne Laktose und vegan

Mandeleis ohne Zucker und Milch

Zwischendurch brauchen wir meistens etwas Süßes, dann gibt es bei uns

  • Maiswaffeln, die mit dunkler Schokolade überzogen sind.
Heute gab es einen selbstgemachten Schokokuchen, das Rezept haben wir bei Mehr als Grünzeug gefunden und direkt in einer glutenfreien Variante nachgebacken.

Abendessen

Herbstliches Ofengemüse

Herbstliches Ofengemüse

Entweder essen wir abends ebenfalls Brot oder eines unserer Hauptgerichte. Flammkuchen und Ofengemüse stehen momentan ganz hoch im Kurs.

Zum Abendessen gab es schließlich Wraps gefüllt mit gebratener Zucchini, Falafel, Avocado und der leckeren Erdnusssauce vom Mittagessen.

 

#1MonatVegan Challenge – Was noch..

Durch Samen, Hülsenfrüchte und Co. stellen wir sicher, genug Proteine und Eisen zu uns zu nehmen. Außerdem supplementieren wir Vitamin B12. Healthy Lena hat kürzlich einen Beitrag veröffentlicht, der zeigt, wie man seinen Nährstoffbedarf gut abdeckt. Wir würden jedoch empfehlen auch mit einem Arzt Rücksprache zu halten und weitere Fachliteratur zu Rate zu ziehen.

Tipp: Koche so oft auf Vorrat wie du kannst und mache dir von Hummus, Dips und Co. größere Portionen. Außerdem kannst du Obst und Gemüse, dass du nicht aufbrauchen kannst entweder einfrieren oder verschenken. Das spart nicht nur wertvolle Zeit, sondern schont auch noch Ressourcen und unter Umständen sogar deinen Geldbeutel, da man nichts mehr wegschmeißen muss.

Na, wirst du es vegan? (Okay, der Wortwitz kommt jetzt nicht so cool, wie ich es dachte. 😉 ) Wir wünschen dir viel Erfolg bei deiner eigenen #1MonatVegan Challenge und stehen dir gern mit Rat und Tat zur Seite.

#1MonatVegan

© Filling Your Mind/Bella Lacroix


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10 In GREEN LIFESTYLE/ Wissenswertes

8 Wege, sofort den eigenen Plastikmüll zu reduzieren

Dies ist ein Gastbeitrag von Jenni von Mehr als Grünzeug.
Adios Plastikmüll - Unverpackt einkaufen

Adios Plastikmüll – Unverpackt einkaufen

Plastikmüll ist doof. Er sieht nicht nur unästhetisch aus und fliegt unbeachtet in der Gegend herum – er ist außerdem zu einer umfassenden Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt geworden. Immer stärker werden die Rufe nach Plastikreduzierung, wenn nicht gar nach dem völligen Verzicht auf dieses einst als so wundersam geltende Material. Das Schöne an der Sache ist: Jeder und jede kann damit anfangen, mit dem Verzicht. Für sich selbst und ganz individuell – und mit großem und deutlich sichtbarem Erfolg. Wie das gehen kann, erfährst du hier.

Jenni von Mehr als Grünzeug

Jenni von Mehr als Grünzeug

Aber zunächst ein wenig zu meiner Person – ich möchte mich dir vorstellen, denn ich bin weder Jule noch Raphael, die diesen Blog hier ansonsten mit so wunderbar kreativem und aufschlussreichem Inhalt füllen. Heute bin ich hier zu Gast und schreibe für dich. Ich bin Jenni und blogge auf Mehr als Grünzeug seit etwas mehr als einem Jahr über Veganismus und nachhaltiges Leben. Neben vielen gesunden veganen Rezepten findest du kritisch-philosophische Überlegungen zu Konsum, (Tier-)Ehtik, Selbstfindung, Fair Fashion und auch ganz praktische Anleitungen für deine (ersten?) Schritte in ein nachhaltiges Leben (zum Beispiel eine Anleitung für einen Capsule Wardrobe oder erste Anlaufstellen für ein Leben nach Zero Waste). Ich freue mich, wenn du mich besuchen kommst!

Das Problem mit dem Plastik

Überall liest man mittlerweile davon, dass man doch besser seinen eigenen Plastikkonsum überdenken und besser auf nachhaltige Alternativen ausweichen sollte – und auch dieser Beitrag soll sich mit einigen praktischen Tipps um diese Thematik drehen. Doch warum sollte ich das eigentlich tun? Ist das nicht wieder irgend so ein Hipster-Öko-Ding, verbreitet von den möchtegern-coolen Menschen mit Jutebeutel und Mandala-Tattoo? Was ist eigentlich das Problem am Plastikmüll?
Damit du zumindest einen kleinen Einblick in dieses so weite Feld der Kunststoffe und ihrer Auswirkungen auf den Planeten und alles, was darauf lebt, erhältst, gibt es an dieser Stelle ein paar geraffte Fakten:

  • Weltweit werden geschätzt pro Jahr rund 60 Millionen Tonnen Plastikmüll produziert. Jeder in Deutschland lebende Mensch verbraucht ungefähr 24 Kilo Plastik pro Jahr.
  • Rund 80% dieses Plastikmülls gelangt in die Ozeane, wo es sich in immer kleinere und kleinere Partikel zersetzt – das sogenannte Mikroplastik. Bis zu 180.000 Plastikteile treiben laut einer Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) mittlerweile in jedem Quadratkilometer der Meere.
  • Diese riesigen Mengen an Plastikteilen kommen notwendigerweise mit den Meereslebewesen in Berührung: Die Tiere essen sie, verfangen sich in ihnen, ertrinken, ersticken, schnüren sich ihre Gliedmaßen durch Plastikmüll ab. Auf solche und ähnliche Weise sterben jährlich rund 100.000 Meeressäuger an Plastikmüll.
  • Auch Strände, die nach wie vor wie die wunderschönsten Sandparadiese ausschauen, sind in Wirklichkeit mittlerweile von Massen an Mikroplastik durchsetzt – die Plastikteilchen sind klein und feingerieben wie Sandkörner und auf den ersten Blick nicht von ihnen zu unterscheiden. Durch diesen Zersetzungsprozess werden allerdings sämtliche im Plastik enthaltenen Giftstoffe freigesetzt.
  • In den meisten Plastikarten sind Weichmacher und Phtalate sowie die besondere Weichmacher-Form BPA enthalten. Auf diese Stoffe werden eine Vielzahl der modernen Zivilisationsbeschwerden und -krankheiten zurückgeführt – unter anderem Diabetes, Asthma, Allergien, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Fettleibigkeit. Außerdem stehen sie im Verdacht, die menschliche DNA zu verändern und in den Hormonhaushalt einzugreifen. (Näheres kannst du hier dazu nachlesen.) Die genauen Rezepturen kennt niemand – Wirtschaftsgeheimnis.
  • Und als wäre das noch nicht genug, schwimmt südöstlich von Hawaii seit Jahrzehnten ein stetig wachsender riesiger Müllstrudel mit dem Durchmesser des US-Bundesstaates Texas: der North Pacific Gyre. Auch hier werden die Plastikteile durch die enormen Umwelteinflüsse in immer kleinere Partikel zerrieben – und wieder in die Weltmeere hinausgeschickt. Bei diesem Prozess setzen sich unglaubliche in den Kunststoffen enthaltene Giftmengen frei, die anschließend im Wasser treiben (man hat Konzentrationen gemessen, die bis zu einer Million Mal höher sind als diejenigen des normalen Meerwassers) und sich natürlich auch in den Meereslebewesen ansetzen. Die dann auf unseren Tellern landen (wenn wir nicht gerade vegan leben).

Der Plastikkonsum bringt uns zusammengefasst also in erster Linie eines: Leid. Sowohl aus der Perspektive des Planeten als auch aus derjenigen seiner Bewohner, seien diese nun wir besonderen menschlichen Tiere oder alle anderen Lebewesen. Natürlich ist Plastik praktisch und bequem – aber die vielen Nachteile – von denen an dieser Stelle nur ein Bruchteil beleuchtet werden konnte – sprechen eine deutliche Sprache: Wir vergiften uns und alles andere Leben durch das Plastik. Damit wir es bequem haben. Und dieser Preis ist eindeutig zu hoch.

Was man tun kann: 8 Wege, Plastikmüll zu vermeiden oder zu reduzieren

Ob Politik und Wirtschaft oder doch besser die Verbrauchenden als erste Instanz handeln sollten, ist eine kontrovers geführte Diskussion, die an dieser Stelle nicht in allen Einzelheiten beleuchtet werden kann und soll. Nur so viel: Am Ende kann und muss es sicherlich ein Zusammenspiel aus beiden Lagern – dem öffentlich-rechtlichen und dem privaten Raum – sein, damit eine effektive und wirkungsvolle Vermeidung und in dieser Konsequenz auch Reduzierung des Plastikmülls erfolgen kann. Ich schlage vor, nicht zu warten, bis irgendwelche Kabinette und Ministerien wieder nach fünfjähriger Beratung irgendein Gesetz durchgewunken haben, sondern jetzt gleich und sofort jeder bei sich anzufangen und seine und ihre Macht als Konsument*innen zu nutzen. Dein Kassenbon ist dein Stimmzettel – es gibt keinen Satz, dem in diesem Zusammenhang mehr Wahrheit zukommt.

Tipp #1: Unverpackt einkaufen.

Es ist die garantierte Formel für einen sofortigen und spürbaren Plastikrückgang in deinem Haushalt um mindestens 80%. Wirklich: Wenn du unverpackt einkaufst, sparst du so unglaublich viel an Plastikverpackungen (die – ganz nebenbei bemerkt – sich auch echt hässlich im Küchenregal ausnehmen), dass dein Gelber Sack in der Küche auf einmal so gar keine Arbeit mehr hat und ein wenig traurig am Boden herumliegen wird.
Unverpackt-Läden sprießen mittlerweile glücklicherweise an immer mehr Standorten wie kleine Paradies-Blümchen aus dem Boden (hier findest du eine aktuelle Liste aller deutschen, österreichischen und schweizerischen Unverpackt-Läden), dass es eine wahre Freude ist, dieser Entwicklung zuzuschauen. Und du findest wirklich alles dort: alle Lebensmittel des täglichen Bedarfs, Hygiene-Artikel und Haushaltsbedarf, alles ist da. Natürlich ist die Ware nicht zum Discounter-Preis zu haben – aber du darfst dich berechtigterweise fragen, ob es das nicht wert ist und ob du nicht vielleicht doch lieber auf den Spanien-Urlaub oder das neue Auto verzichtest, um einen kleinen Teil für eine bessere Welt beizutragen.
Wer keinen dieser schönen Läden in erreichbarer Nähe hat, kann aber trotzdem Einiges zum weitgehend unverpackten Einkauf leisten: Kaffee kann beispielsweise lose erworben werden, genauso wie Obst und Gemüse einfach ohne Plastiktüten eingekauft werden kann (sowohl auf dem Gemüse- als auch im Supermarkt) und es gibt mittlerweile sogar einige plastikfreie Online-Shops, die verpackungsarm versenden und Artikel des täglichen Gebrauchs (außer Lebensmittel) im Sortiment führen (beispielsweise monomeer und plasno).

Unverpackt einkaufen

Unverpackt einkaufen

Tipp #2: Regional einkaufen.

Dieser Tipp hängt eng mit dem ersten zusammen: Wenn du regional (und saisonal) einkaufst, kannst du ebenfalls eine Menge Plastikmüll einsparen – vielleicht nicht offensichtlich, aber dafür umso mehr hinter den Kulissen. Die Ware, die du vom Bauern aus dem Nachbardorf kaufst, muss nicht auf plastikverschweißten Paletten durch ganz Europa gekarrt oder per Flieger über die Weltmeere befördert werden. Es braucht keine fünfhunderttausend Produktverpackungen, Frischhalteeinschweißungen, Sicherungspellets und dergleichen mehr. Du kaufst ein frisches Produkt, idealerweise direkt vom Feld oder Baum, mit ein paar Lagerungstagen vielleicht – aber mit wesentlich weniger Transport- und Verpackungsgeschichte, was übrigens auch deinem CO2-Karma zugutekommt.

Tipp #3: Reinigungsmittel und Kosmetika selbst herstellen.

Es ist mittlerweile eines meiner Lieblingsthemen: Du brauchst nicht so viel Kosmetik, wie dir die Werbeindustrie weißmachen will, um schön zu sein. Ganz ehrlich: Wir brauchen keine Creme für den Tag, für die Nacht, für nach dem Duschen, für die Augenringe, für die Hände, für die Füße, für das Gesicht, für den Körper, für den Winter, für die Lippen und am besten auch noch für die Nägel – um ganz sicher zu gehen. Brauchen. Wir. Nicht.
Ich weiß nicht, ob du bereits ähnliche Erfahrungen gesammelt hast – aber diese Vielzahl an Produkten überfordert auf der einen Seite (Was soll ich denn jetzt kaufen, welches Produkt ist für mich das richtige?), zieht einem auf der anderen Seite das Geld aus der Tasche, weil die meisten Artikel hoffnungslos überteuert sind und verschlimmert in der Regel sämtliche Beschwerden noch anstatt sie zu lindern. Abgesehen von der geballten Chemie, die in so ziemlich allen Produkten enthalten ist, die wir für die Aufwertung unseres äußeren Erscheinungsbildes nutzen, steckt in ihnen aber auch eine Menge Plastik – von der offensichtlichen Plastikverpackung (mit immer ausgefalleneren Motiven und Schriftzügen verziert) bis hin zum weniger sichtbaren und darum häufig vergessenen Mikroplastik, das bewusst beigemengt wird, um beispielsweise einen Peelings-Effekt zu erzielen. Man stelle sich vor: Du peelst dir deine Haut mit Plastik! Wer reibt sich freiwillig und bei gesundem Verstand Plastik ins Gesicht? Das dann übrigens wieder im Abfluss landet. Und von den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden kann, da es für die Siebe zu fein ist – und direkt ins Meer gelangt.
Den eigenen Kosmetik-Verbrauch herunterzuschrauben, ist demnach eine absolut nachhaltige Idee – und gar nicht so schwierig wie man denken mag. Die besten Produkte und diejenigen, in die wir getrost unser ganzes Vertrauen legen können, haben wir nämlich schon zuhause: Sie befinden sich in der Küche und heißen beispielsweise Olivenöl und Kaffee. Aus diesen beiden Zutaten kannst du dir innerhalb von Minuten dein eigenes Peeling zusammenrühren, das Öl als Hautpflege für alles (!) nutzen und Müll sparen sowie mögliche allergische Reaktionen deines Körpers aufgrund der ganzen Chemie in konventionellen Produkten auf ein Minimum reduzieren.
Auch Zahnpasta und Deo kann selbstgemacht oder in müllarmer Form gekauft werden (als Zahnputztabs, als Stückzahnpasta oder festes Deo). Dasselbe gilt für Shampoo und Seife – Alepposeife ist hier der ungeschlagene Klassiker im Kosmetik- und Haushaltsbereich.

Reinigungsmittel selbst herstellen

Reinigungsmittel selbst herstellen

Tipp #4: To go ist out!

Sie sind inzwischen das Symbol für die Wegwerfgesellschaft und überquellende Mülleimer geworden: Coffee-to-go-Becher. Auch und gerade in der Blogging-Szene ist es nach wie vor stylisch, in und ein Statussymbol, sich mit Starbucks-Becherchen inklusive Plastikkappe beim Shoppen oder genüsslichen Kaffeeschlürfen zu portraitieren und der Blick in die Einkaufspassagen einer beliebigen Innenstadt bestätigt dieses Verhalten in der Realität vieler Menschen – ob es sich um den gehetzten Manager, die gestresste Bürodame oder einfach um den verspäteten Studenten handelt: Coffee to go war (und ist leider immer noch) mit Status behaftet. Woher das kommen und was an offensichtlicher Wegwerfmentalität Status sein soll, begreife ich nach wie vor nicht und ich hoffe, dass es vielen von euch ähnlich geht.
Kaffee kann man nämlich auch – und das mindestens genauso hip – aus Bechern genießen, die aus nachhaltigen und/oder schnell nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden: Edelstahl und Bambus sind hier beispielsweise zwei Alternativen, die durchaus bezahlbar und hübsch anzuschauen sind (hier gibt es ein paar Ideen für deinen nächsten Kaffeebecher). Und beim Kaffeekauf kann man so durch sein außergewöhnliches (?) Anliegen gleich auch bei den Mitarbeiter*innen das Signal hinterlassen, dass hier jemand nachdenkt und dass Bedarf besteht an nachhaltigeren Lösungen.

Tipp #5: Kein Bioplastik!

Es klingt toll: abbaubares Plastik. Sogenanntes Bioplastik erobert aktuell im Sturm sämtliche Ladenregale und scheint eine grüne Mülltütenalternative darzustellen, die relativ bequem zur bisherigen, nun in Verruf geratenen, Plastiktüte konsumiert werden kann. Doch das ist ein Irrtum und leider nichts weiter als Verbrauchertäuschung (böse Zungen ergänzen hier mental ein „Mal wieder“): Bioplastik ist alles andere als nachhaltig – in den meisten Fällen ist es nämlich (entgegen der Deklarierung) nicht einmal kompostierbar. Und falls doch, dauert dieser Vorgang für die Mülldeponien, auf denen die Tüten landen, viel zu lange: Sie müssen mit der Hand herausgefischt werden, da sie andernfalls die Maschinen und Netze verstopfen und/oder giftige Gase freisetzen. Wenn diese Tüten überhaupt kompostierbar sind, dann nur unter beschleunigter industrieller Kompostierung, aber nicht auf natürlichem Wege. Tüten aus Bioplastik sind daher nicht besser als solche aus konventionellem Plastik und sollten tunlichst vermieden werden.

Tipp #6: Reuse & Recycle!

Neben dem, was man alles kaufen oder nicht kaufen sollte, geht ein wichtiger Faktor oftmals unter: Am allernachhaltigsten ist es sicherlich, das weiterzuverwenden, was man bereits besitzt. Im Falle der Lebensmittel und Produkte des täglichen Gebrauchs ist das sicherlich nicht umsetzbar, da man naturgemäß hier auf ständigen Nachschub angewiesen ist – doch bei Möbeln, Rohmaterialien zum Bauen und Basteln oder einfach sämtlichen alten Gegenständen, die man im Haus hat, sieht das bereits ganz anders aus. Einen Stuhl übrig, der irgendwie nicht mehr in die Küche passt? Warum nicht als Wäscheablage im Schlafzimmer verwenden – oder ihn gleich ganz auseinanderbauen und seine Einzelteile für ein neues Regal verwenden? Alte Weinkisten im Keller gefunden? Die geben, richtig in Szene gesetzt, wunderbare Deko-Objekte ab! Klappert Vintage-Märkte, Flohmärkte und Second-Hand-Shops ab – ihr werdet erstaunliche Schätze finden! Und zwar in jedem Bereich, ob das nun Einrichtung, Kleidung oder Omas Kaffeetasse betrifft. Und falls ihr irgendwann einmal keinen Gefallen mehr an euren eigenen Habseligkeiten findet, führt euch der Weg ebenfalls wieder an solche Örtlichkeiten (ob online oder offline) und definitiv nicht direkt zur Mülltonne. One man’s trash is another man’s treasure.

Tipp #7: Weniger und bewusster konsumieren.

Wenn wir mit offenen Augen durch unsere Welt gehen, dann registrieren wir eigentlich ziemlich schnell eine Sache: Jeder will Geld von uns. Und uns im Gegenzug irgendein Produkt andrehen. Mit dem Versprechen, dass wir dieses Produkt unbedingt in unserem Leben brauchen und prinzipiell gar nicht ohne es weiterleben können, keine Sekunde lang – wir wussten das bisher nur nicht.
Ob Internet, Zeitung, Fernsehen, Radio, auf der Straße, in der Bahn, in der Stadt – überall werden wir mit Werbung zugebombt, die uns weismachen möchte, was der neueste Trend in Sachen Mode ist und uns mit einer Kette an hochfliegenden Versprechungen zu verführen trachtet (du wirst besser, jünger, schöner, vitaler, produktiver…sein).
Die Kunst liegt darin, diese Verführungen zu ignorieren, hinter die Fassade aus polierten Werbeflächen und Photoshop-Models zu blicken und das zu erkennen, was hinter jeder, jeder, jeder Anzeige steckt: Der Wunsch, dass du dein Geld ausgibst. Dafür. Und zwar jetzt. Sofort. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, willst du das gar nicht – dass Leute so über dich bestimmen und dir sagen, wann du was kaufen und was du besitzen sollst. Und dass das im Wochentakt wechselt – weil: Die nächste Saison kommt, jetzt ist schon wieder etwas Neues da, Auflage sowieso und Label überhaupt. Du musst Schritt halten, wird dir gesagt – aber willst du das überhaupt? Wie wäre es einmal mit einem Zurücktreten, mit einem Genießen von dem, was ich habe, mit einem Zufriedensein anstelle vom hungrig-gierigen Mehrmehrmehr?

Tipp #8: Spread the word!

Es ist natürlich absolut vorbildlich, wenn du für dich bereits einen nachhaltigen Lebensstil entdeckt und vielleicht alle Punkte auf dieser (unvollständigen) Liste für dich erfolgreich umgesetzt hast. Aber: Es gibt dort draußen immer noch Millionen und Milliarden von Menschen, die es anders machen. So, wie die Industrie das gerne hätte – verschwenderisch, vielleicht weniger reflektierend. Wir möchten keine überheblichen Thesen darüber aufstellen, warum das so ist, wieso denn hier keiner außer uns nachdenkt (denn das ist sicherlich nicht so) und dass diese Menschen ja auch gefälligst mal von selbst darauf kommen könnten, ihr Leben zu ändern und sich und der Umwelt was Gutes zu tun.
Mit dieser Einstellung – die wir glücklicherweise und hoffentlich nicht haben – kommen wir nicht weit, weder für uns persönlich noch für irgendeine Botschaft oder ein Ziel, das wir verfolgen. Stattdessen sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen, andere Menschen sensibilisieren, den Austausch suchen, vor Konfrontationen – die es sicherlich geben wird – nicht zurückschrecken und zum Nachmachen anregen. Immer auf Augenhöhe, immer authentisch und nie verbissen. Es geht nicht darum, das perfekte nachhaltige Leben aus dem Boden zu stampfen und bis ins kleinste Detail alles „richtig“ zu machen (was ist überhaupt „richtig“?). Es geht darum, sich der aktuellen Situation bewusst zu werden und für sich persönlich anzufangen, etwas dagegen zu unternehmen. Wenn wir andere Menschen auf diese Reise mitnehmen und sie für dasselbe Projekt begeistern und motivieren können, ist das umso schöner. Gemeinsam schafft man so viel mehr – in freundschaftlicher Zusammenarbeit, nicht im neidvollen Übertrumpfungs-Konkurrenzkampf.
Auf geht es – in ein nachhaltiges Leben für uns alle!

Mehr Infos über Jenni findet ihr auf ihrem Blog Mehr als Grünzeug!

Mehr als Grünzeug

Quellen:

http://www.plastic-planet.de/hintergrund_plastikalsproblem.html

 

Wir danken Jenni von Mehr als Grünzeug für diesen überaus spannenden und aufschlussreichen Gastbeitrag.
Raphael und Jule

 

2 In GREEN LIFESTYLE/ Nachhaltige Unternehmen

Polarstern – Ökostrom, der seinen Namen verdient

Polarstern

Polarstern

Vor ein paar Wochen haben wir euch in unserem Artikel „Ökostrom: Warum du jetzt wechseln solltest“ bereits 5 großartige Ökostromanbieter vorgestellt. Heute wollen wir euch einen davon genauer vorstellen: Polarstern. Neben Greenpeace Energy durften wir nämlich auch diesen wunderbaren Ökostromanbieter interviewen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Anna und Anja von Polarstern, die das Interview ermöglicht haben.

Herkunft von Polarstern Ökostrom

Polarstern Wasserkraftwerk

Umweltfreundliches Wasserkraftwerk Feldkirchen bei Rosenheim / © Polarstern

Die Polarstern GmbH liefert 100% Ökostrom. Sie verspricht Energie aus ausschließlich deutscher Wasserkraft. Darüber hinaus übernimmt Polarstern weltweit soziale Verantwortung. So ermöglicht sie für jeden neuen Kunden einer Familie in Kambodscha die Installation einer eigenen Biogasanlage. Diese Biogasanlage ermöglicht den Familien, ihre organischen Abfälle, Mist und Gülle in Energie umzuwandeln, anstatt sie als krankheitserregende Haufen hinter der Hütte zu verscharren.

Dadurch erhalten die Familien nicht nur eine grüne Energiequelle für den ebenfalls durch Polarstern installierten Gasherd und die Gaslampen, zusätzlich werden Hygienebedingungen durch den Anschluss einer Toilette an die Anlage und die Verwertung von Nutztier-Exkrementen verbessert. Zu guter letzt können die Überreste aus der Biogasanlage zusätzlich als Dünger für den Anbau von Gemüse genutzt werden.

Damit schafft Polarstern eine eindrucksvolle Symbiose aus der Förderung durch Armut geprägter Gegenden und der weltweiten Energiewende.

Polarstern stellt sich vor

In einem eigenen Video stellen die Gründer von Polarstern ihr Unternehmen selbst vor:

Polarstern – ein Interview

Woher kommt euer Ökostrom?

Unser Ökostrom kommt aus Bayern. Genauer gesagt aus dem Wasserkraftwerk Feldkirchen bei Rosenheim. Es gehört zu den weltweit nachhaltigsten Fließwasserkraftwerken und ist das einzige Kraftwerk in Deutschland, das durch das EKOenergy Label ausgezeichnet wurde. EKOenergy ist das erste internationale Ökostrom-Label, das großen Wert auf nachhaltige Lieferanten-Kriterien legt. Wasserkraft darf beispielsweise nur aus Kraftwerken kommen, die nach der Konsultierung lokaler Umweltorganisationen vom EKOenergie-Board akzeptiert wurden.

Bei Fließwasserkraftwerken muss darauf geachtet werden, dass Fische „durchwandern“ können. Bei unserem Lieferantenkraftwerk in Feldkirchen wurde dazu ein Umgehungsgerinne geschaffen, das 5,3 Kilometer lang ist und die Fische am Kraftwerk vorbei lotst. Außerdem wurden um das Ökokraftwerk viele Hochwasser-Rückzugsgebiete für die Fische geschaffen sowie Uferschutzmaßnahmen durchgeführt, um den Lebensraum der Tiere zu schützen.

Unseren Strom lassen wir übrigens mehrfach zertifizieren: Einmal durch den TÜV Nord. Er prüft, ob der Strom klimaneutral und nach ökologischen Kriterien erzeugt wird, und dass genauso viel Strom bei den Lieferanten erzeugt wird, wie die Kunden verbrauchen. Daneben trägt unser Ökostrom das Grüner Strom Label. Damit ist auch der Zusatznutzen zertifiziert. Das heißt, dass wir für jede Kilowattstunde Ökostrom, die unsere Kunden verbrauchen, einen Cent extra in Energiewende-Projekte und in die Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen investieren. Und schließlich gehören wir laut Verbraucher-Magazin Öko-Test zu den besten Ökostromversorgern. Das Magazin prüft vor allem auch die Anbieter hinter den Ökostromangeboten. Das heißt beispielsweise, ob sie neben dem Ökostromangebot noch fossile Tarife im Portfolio haben und ob Verflechtungen zu Kohle- und/oder Atomkraftwerken bestehen.

Was kann die Energiegewinnung aus Wasserkraft für negative Auswirkungen auf die Umwelt haben?

Wie in der ersten Frage beschrieben, muss bei Wasserkraft darauf geachtet werden, dass die Lebensräume der Tiere geschützt werden, etwa die natürlichen Wanderwege der Fische weitestgehend erhalten bleiben. Gerade bei großen Wasserkraftwerken wird das Ökosystem oft nicht ausreichend geschützt. Begradigungen von Flüssen und große Staudammprojekte zerstören die Lebensräume von Menschen und Tieren.

Was tut ihr, um diese negativen Auswirkungen klein zu halten oder auszuräumen?

Wir achten bei der Auswahl unserer Lieferanten gezielt darauf, dass sie über den Betreiber nicht mit Kohle- oder Atomkonzernen verbunden sind, und dass es sich um Anlagen handelt, die das ökologische Gleichgewicht wahren und strengen Kriterien im Bereich Umwelt- und Naturschutz genügen.

Glaubt ihr, dass in Deutschland bezüglich Nachhaltigkeit gerade ein Umdenken stattfindet?

Auf jeden Fall findet ein Umdenken statt. Das sieht man auch an der Altersstruktur unserer Kunden: Vor allem jüngere Menschen ab Anfang/Mitte 20 sind viel interessierter und aktiver in Sachen Nachhaltigkeit. Auch achten sie in ihrem Konsumverhalten stärker auf entsprechende Kriterien. Es ist trotzdem noch eine Nische – aber zum Glück eben eine, die wächst.
Wichtig ist angesichts des wachsenden Ökointeresse jedoch auch, dass die Verbraucher genau hinschauen, was sie kaufen. Denn mit dem steigenden Interesse an nachhaltigen Produkten und Angeboten wächst auch der grüne „Schattenmarkt“. Da wird viel als grün und nachhaltig verkauft, was es nur dem ersten Anschein nach ist.

Wie engagiert ihr euch noch in Sachen Nachhaltigkeit, abgesehen von der Versorgung Deutschlands mit Ökostrom und Ökogas?

Unser Schwerpunkt ist naturgemäß der Ausbau der grünen, nachhaltigen Energieversorgung. Dazu gehören grüne Strom- und Gasprodukte genauso wie Angebote der dezentralen Energieerzeugung, s. unsere Mieterstromprojekte.
In unserer Kommunikation informieren wir zudem stets über wirkungsvolle Möglichkeiten, Strom und Gas zu sparen. Aber auch andere Aspekte einer bewussten Lebensführung sind uns wichtig und werden von uns aufgegriffen, im Blog, auf Facebook, in Kundennewslettern und auf Veranstaltungen – so zum Beispiel die Ernährung, die Müllproblematik in den Gewässern oder ökobewusste Mode.
Beispiele sind unsere Kooperationen mit SeaShepard (https://www.sea-shepherd.de/news/deutschland/694-polarstern-unterstuetzt-sea-shepherd) und unser jährliches Cleanup-Event (https://www.polarstern-energie.de/magazin/bildergalerie-polarstern-clean-up-2016/).

Was wäre eurer Meinung nach der nächste Schritt für unsere Gesellschaft, um dem Klimawandel entgegenzuwirken?

Ihn anpacken und zwar jeder daheim bei sich. Noch immer wird viel über den Klimawandel diskutiert, aber beim eigenen Handeln, das heißt beim Energie sparen oder beim Wechsel zu einem echt grünen Energieversorger, ist noch viel Luft nach oben.
Daneben ist der nächste Schritt die dezentrale Energieversorgung. Eigenheimbesitzer können das bei Einfamilienhäusern schon seit längerem tun. Mieter sind auf ihren Vermieter angewiesen, aber sie sollten ihn ruhig ansprechen. Zum Glück gibt es auch immer mehr Mieterstromangebote. Hier wird über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses oder im Keller mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) Energie erzeugt und diese den Mietern über Mieterstromprodukte angeboten. Das ist günstiger als der Grundversorgertarif und vor allem auch grüner.
Mehr Infos hierzu unter: https://www.polarstern-energie.de/mieterstrom/

 

Wir danken Polarstern für die Beantwortung unserer Fragen. Das Fazit bleibt, dass jeder seinen Teil zur Energiewende beitragen sollte. Das beginnt beim richtigen Stromversorger und Bankunternehmen, reicht jedoch noch viel weiter über Stromsparlampen, Zeitschaltuhren beim Laden von Handy, Mp3-Player etc. bis hin zur eigenen Solarzelle auf dem Dach.

Liebe Leser*innen, bitte nehmt euch jetzt einen Moment Zeit und überlegt euch, ob ihr nicht heute damit anfangen wollt, die Welt ein Stückchen besser zu machen. Es gibt viele Wege, dies zu tun, und das tolle ist, man kann sie alle gehen und muss sich nicht für einen entscheiden 😉

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Yoga: So findest du den richtigen Einstieg – ein Interview mit YogiInside

Let's do some Yoga!

Schon lange wollen wir regelmäßig Yoga betreiben, haben allerdings immer noch keinen richtigen Einstieg gefunden. Zwar haben wir DVD’s wie Yoga Everyday von Ursula Karven* und Ralf Bauer’s Lu Jong* (sehr zu empfehlen!) zuhause mit denen die Übungen Spaß machen, trotzdem fehlt uns noch das i-Tüpfelchen für den richtigen Einstieg. Auch an dem ein oder anderen Yoga-Kurs haben wir schon teilgenommen. Bisher hat sich jedoch keine Praxis bei uns verfestigt. Weil wir Yoga unbedingt regelmäßiger praktizieren wollen, haben wir ein Interview mit Corinna von YogiInside geführt, in dem wir einem richtigen Yogalehrer all unsere Fragen stellen konnten, die uns nun den Einstieg hoffentlich erleichtern.

Zunächst eine Verständnisfrage: Was sind Asanas? Überall liest man davon wie man seine Asanas richtig macht. Google hat schon so viel verraten: Es sind Yogahaltungen. Ist das so einfach beantwortet oder gibt es dazu noch mehr zu sagen?

Ja da hat Google schon recht mit den Yogahaltungen. Asanas sind die verschiedenen Übungen, Körperpositionen im Yoga. Da Yoga ja aus Indien stammt, sind die Fachbegriffe in Sanskrit, eine alte indische Sprache. Asana bedeutet somit übersetzt ‘Haltung’ oder ‘Position’.

Welche verschiedenen Yoga-Richtungen gibt es?

Ich würde sagen es gibt ungefähr so viele Yogarichtungen wie es Yogalehrer gibt. Denn jeder Yogalehrer hat seine eigene Art, Yoga an die Schüler weiterzugeben. Das ist sozusagen eine ganz individuelle und persönliche Sache. Deshalb spricht auch jeder Yogalehrer andere Schüler an. Zudem sind in den letzten Jahren sehr viele neue Yogarichtungen entstanden, aber ursprünglich basiert das ganze körperliche Yoga auf dem Hatha Yoga.

Im Hatha Yoga werden verschiedene Asanas mehrere Atemzüge lang gehalten und sinnvoll miteinander kombiniert. Daraus sind dann viele verschiedene Richtungen entstanden, wie zum Beispiel

  • Ashtanga Yoga, ein sehr dynamischer und kraftvoller Yogastil
  • Vinyasa Yoga, auch Flow Yoga genannt
  • Yin Yoga, ein sehr ruhiges passives Yoga
  • Iyengar Yoga, Yoga das sehr auf die Ausrichtung orientiert ist und die Übungen bis zu 30 Minuten gehalten werden
  • Hot/Bikram Yoga, Yoga das bei einer Raumtemperatur von ca. 40 Grad praktiziert wird.

Wie finde ich heraus, welche Yoga-Art am besten zu mir passt?

Vor allem als Yoga Anfänger würde ich mit dem klassischem Hatha Yoga beginnen, um ein Gefühl für Yoga zu entwickeln. So kannst du auch herausfinden, was die Grundsätze des Yoga überhaupt sind und ob Yoga zu dir passt. Dadurch erkennst du auch recht schnell, wie dir Yoga gefällt und wie es auf deinen Körper und Geist wirkt.

Mit Hatha Yoga kannst du in Ruhe die verschiedenen Übungen (Asanas) kennenlernen. Natürlich ist vieles auch von deiner körperlichen Verfassung und deiner Motivation bzw. Erwartung vom Yoga abhängig.

Ruhigere Yogastile wie Yin Yoga oder restoratives Yoga sind auch für Yoga Anfänger gut geeignet, wobei Ashtanga und Vinyasa Yoga etwas für fitte und eher fortgeschrittenere Yogis ist. Sonst gilt allgemein einfach ausprobieren – verschiedene Yogalehrer sowie auch Yogastile.

Am besten vor einer Yogastunde bei einem neuen Lehrer kurz das Gespräch suchen und dem Lehrer erzählen, wenn du irgendwelche körperlichen Einschränkungen oder Probleme hast und auf jeden Fall erwähnen, wenn du noch nie zuvor Yoga gemacht hast.

Denn so kann der Yogalehrer ganz persönlich während der Stunde auf dich eingehen und dir Hilfestellungen geben.

Wie steige ich nun als absoluter Anfänger ein? Womit sollte ich beginnen?

Es gibt verschiedene Wege, als Yoga Anfänger einzusteigen. Es gibt zahlreiche DVDs und Online Yogakurse, die du von Zuhause aus machen kannst. Aber meiner Meinung nach ersetzt das niemals eine echte Yogastunde. Selbst wenn die Übungen auf der DVD noch so detailliert erklärt sind, sind individuelle Adjustierungen und Tipps von einem qualifiziertem Yogalehrer unumgänglich.

Ich finde es gerade für Yoga Anfänger sehr wichtig einen Yogakurs zu besuchen.

Denn nicht für jeden Körper ist jede Übung geeignet. Das kann einfach am Körperbau liegen oder aus vergangenen Verletzungen stammen. Da kann es dann nämlich richtig gefährlich werden, denn so entstehen Verletzungen im Yoga. Wenn man dann die Grundlagen vom Yoga und den Asanas kennt, kann man beginnen selbst Zuhause zu üben, aber davor ist es nicht empfehlenswert.

Hast du eine Empfehlung wie oft wir Yoga machen sollten, um eine gute Regelmäßigkeit zu bekommen?

Für absolute Yoga Einsteiger ist es gut, generell mal eine Regelmäßigkeit in die Yogapraxis zu bringen, zum Beispiel durch einen Yogakurs, der ein Mal pro Woche stattfindet. Wenn man sich allmählich steigern möchte, kann man auf zwei Yogaeinheiten pro Woche erhöhen. Und dann sogar beginnen Zuhause etwas Yoga zu praktizieren. Aber da ist auch wieder jede Person anders. Manche mögen nur Yogakurse besuchen, andere probieren auch gerne Zuhause die Asanas aus.

Finde heraus, was sich für dich gut und richtig anfühlt, dann bist du auf dem richtigen Weg.

Ganz wichtig: Wie atme ich richtig während meiner Yogapraxis?

Es gibt verschiedene Atemtechniken im Yoga, die aber meistens erst später, in fortgeschritteneren Yogastunden unterrichtet werden. Für den Anfang ist es erstmal wichtig durch die Nase ein- und auszuatmen. Wenn dir das gut gelingt, verbinde deine Atmung mit der Bewegung. Meistens wird mit der Einatmung der Körper aufgerichtet und die Wirbelsäule verlängert – Raum im Körper kreiert. Mit der Ausatmung werden Asanas vertieft und der Körper Richtung Boden gesenkt.

Ich habe häufig Nackenprobleme, hast du eine Empfehlung für mich, welche Übung besonders gut ist, um die Nackenmuskulatur zu stärken?

Nackenprobleme können natürlich verschiedene Ursachen haben und sollten auf jeden Fall von einem Arzt untersucht werden. Aber eine gute Übung um die Nackenmuskulatur zu stärken ist folgende:

Setze dich aufrecht, mit gerader Wirbelsäule hin. Verschränke deine Finger ineinander und bringe dann deine Handflächen zur Stirn. Die Ellenbogen zeigen nach außen und deine Schultern sind entspannt. Drücke sanft deine Handflächen gegen deine Stirn und die Stirn gegen die Handflächen. Halte die Spannung für 2 bis 3 Sekunden und lass den Druck auf die Stirn nach. Wiederhole dieses Pressen gegen die Stirn ca. 10 Mal. Vergiss dabei nicht, deinen Kiefer zu entspannen.

Diese Übung kannst du ganz einfach in deinen Alltag einbauen und auch mehrmals üben.

Gibt es eine Yogaübung die man gut in seinen Alltag integrieren kann, z.B. wenn man am Schreibtisch sitzt?

Ja dazu gibt es eine Menge wirkungsvolle und einfache Übungen. Ich habe gerade erst vor kurzer Zeit einen Beitrag dazu auf meinem Blog veröffentlicht, Yoga am Schreibtisch heißt er.

Gerne erkläre ich hier noch die ein oder andere Übung, die du ganz einfach am Schreibtisch ausüben kannst.

Yogaübung: Streck und reck dich!

Setz dich an die vordere Kante deines Bürosessels und stell die Füße hüftbreit auf dem Boden ab. Bring deine Arme über den Kopf und verschränke deine Finger. Die Handflächen zeigen zur Decke. Ziehe deine Schulterblätter nach unten – schaffe Raum zwischen Ohren und Schultern. Ziehe deinen Bauchnabel leicht ein und streck dich lang nach oben.

Beuge dich gerne noch zur linken und rechten Seite um deine Flanken zu dehnen und deinen Körper aufzuwecken – bring Bewegung in deinen Körper.

Yoga Einstieg 1

 

Yoga Einstieg 2

Yogaübung: Drehung im Sitzen

Richte zuerst deinen Oberkörper, deine Wirbelsäule auf, als ob dich jemand am Scheitel nach oben ziehen würde und ziehe deinen Bauchnabel sanft ein. Atme ein und mit der Ausatmung drehe deinen Brustkorb und deinen Kopf zur rechten Seite. Du kannst mit deiner linken Hand an dein rechtes Knie oder deinen rechten Oberschenkel fassen und dich so weiter in die Drehung schieben. Aber sei sanft zu dir selbst und hör auf, wenn es zu schmerzen beginnt. Achte darauf, dass dein Kinn leicht nach unten gesenkt ist.

Bleib ein paar Atemzüge in der Drehung auf der rechten Seite und komm dann mit der Einatmung wieder zur Mitte. Drehe mit der Ausatmung nach Links und schieb deine rechte Hand wieder gegen das linke Knie. Wichtig ist, dass deine Wirbelsäule absolut gerade nach oben ist. Ein eingezogener Bauchnabel hilft dir dabei.

Yoga Einstieg 3

 

Danke liebe Corinna für die geduldige Beantwortung all unserer Einsteigerfragen. 🙂 Wer mehr von Corinna lesen möchten, besucht sie am besten auf ihrem Blog YogiInside.

 

*Affiliate-Link

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Greenpeace Energy – Strom, Gas und Visionen

Greenpeace Energy

Veganer Stromanbieter: Greenpeace Energy

Greenpeace Energy ist einer der fünf Ökostromanbieter in Deutschland, die aufgrund ihrer Nachhaltigkeit zu empfehlen sind. Mehr darüber in unserem Artikel Ökostrom: Warum du jetzt wechseln solltest!

Wir kennen Greenpeace als Organisation, die sich schon seit Jahrzehnten aus moralischen und ethischen Gründen für das Überleben des Planeten und all seiner Bewohner einsetzt.

Mir kaum verständlich, weshalb sich noch kein Verlag wie Marvel oder DC Comics an die Verfilmung eines „Plant Man“, „Green Concern“  oder „Captain Alternative“ gemacht hat.

Aus Greenpeace jedenfalls gründete sich der Ökostromanbieter Greenpeace Energy, der zwar wirtschaftlich unabhängig ist, sich jedoch den Ökostromkriterien von Greenpeace e.V. verpflichtet, also zu 100% Strom aus nachhaltigen Energiequellen zieht, in nachhaltige Projekte investiert und sich von unnachhaltigen Projekten wie Kohlekraft, Atomkraft, Fracking etc. distanziert.

Eine zukunftsorientierte Haltung mit einem ökologischen Verantwortungsbewusstsein ist das, was unser Planet dringend benötigt. Gerade in einer Zeit, in der die größten Konzerne ihr Geld auf dem Rücken der Menschen und der Natur scheffeln und wo der soziale, umsichtige Gedanke an Umwelt und Umfeld regelmäßig der Profitgier zum Opfer fällt.

Greenpeace Energy bietet nicht nur 100% grünen Strom, der zu 88% aus Wasser- und zu 12% aus Windkraft stammt, sondern auch Windgas.

Windgas ist eine Möglichkeit, (Öko-)Strom speicherbar zu machen. Indem der überschüssige Strom dazu verwendet wird, Wasser (H20) mithilfe von Hydrolyse in seine Bestandteile zu zerlegen, entstehen Sauerstoff (O2) und Wasserstoff (H2). Während ersterer in die Luft abgegeben wird, wird letzterer gespeichert und als Ersatz für umweltschädliches Erdgas ins Netz eingespeist.

Mit Innovationen dieser Art, mit dem weiteren Ausbau regenerativer Energien sowie mit der Teilnahme an politischen Debatten fördert Greenpeace Energy die Energiewende.

Greenpeace Energy bietet auch einen guten Service, der alle Fragen zu beantworten verspricht, faire Geschäftsbedingungen, die kurze Kündigungsfristen und keine Mindestvertragslaufzeit garantieren, und einen einfachen Wechsel, bei dem du bloß deine Daten anzugeben und abzuschicken brauchst, woraufhin sich Greenpeace Energy um den Rest kümmert.


Greenpeace Energy: Wir durften ein spannendes Interview mit ihnen führen

Wir haben Greenpeace Energy sechs Fragen zu ihrem Ökostrom und zum Thema Nachhaltigkeit gestellt:

Woher kommt euer Ökostrom?

Unser Ökostrom stammt aus Wasserkraft- und Windkraftanlagen in Deutschland und Österreich. Eine genaue Übersicht über alle Kraftwerke gibt es auf unserer Internetseite.

Was macht euren Strom vegan?

Wir von Greenpeace Energy bieten nicht bloß Ökostrom an, sondern gleichzeitig Energie ohne Massentierhaltung und Intensivlandwirtschaft. Unser Strom stammt ausschließlich aus Wasserkraftwerken und Windenergieanlagen und unterliegt dabei den strengen Kriterien der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Uns ist klar, dass jedes Windrad und jedes Wasserkraftwerk auch in den Lebensraum von Tieren eingreift. Jedoch setzen wir höchste Maßstäbe an, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Mit proWindgas bieten wir zudem als erster Energieversorger einen Gastarif an, der die innovative Windgas-Technologie fördert. Windgas ist eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Biogas, denn es entsteht durch die Umwandlung von Ökostrom in Wasserstoff, der ins Gasnetz eingespeist werden kann. Gemeinsam mit unseren Kunden sorgen wir dafür, dass diese tolle Idee Realität wird.

Was sind eurer Meinung nach die größten Defizite von alternativen Energien?

Jedes Öko-Kraftwerk stellt einen Eingriff in die Natur dar. Gleichzeitig sind die erneuerbare Energien die Energieform, bei der dieser Eingriff am geringsten ist. Wenn Natur- und Tierschutzbelange ausreichend berücksichtig werden, sind erneuerbare Energien die umweltfreundlichste Form der Energieerzeugung, die wir haben. Gleichzeitig sollten wir uns nicht ausruhen, sondern auch diese Kraftwerke laufend nachbessern, effizienter machen, den Fischschutz in Wasserkraftwerken verbessern oder den Vogelschutz bei Windkraftanlagen.

Ein wichtiger Punkt ist natürlich, dass Wind- und PV-Anlagen nur dann Strom liefern, wenn ihr „Treibstoff“ vorhanden ist, also der Wind weht oder die Sonne scheint. Aus diesem Grund sind Speicher von großer Bedeutung für den Erfolg der Erneuerbaren.

Welche Möglichkeiten gibt es, diese Defizite zu umgehen?

Unsere Lösung für dieses Problem heißt Windgas, auch Power to Gas genannt. Hierbei wird überschüssiger Ökostrom in einem sogenannten Elektrolyseverfahren in Wasserstoff umgewandelt. Dieser Wasserstoff kann dann ins Erdgasnetz eingespeist werden, wo er sich mit dem bereits vorhandenen Erdgas vermischt.

Windgas ist damit als erneuerbares Gas nicht nur eine Alternative zu Biogas, sondern erschließt uns auch das Gasnetz als Speicher für erneuerbare Energien.

Umgewandelt in Wasserstoff (der, wenn die Einspeisegrenze für Wasserstoff erreicht ist, in einem zweiten Schritt in Methan umgewandelt werden kann), lässt sich Ökostrom über Wochen und Monate im Gasnetz speichern. Bei Bedarf – also wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint – kann das Gas dann in Gaskraftwerken wieder in Strom verwandelt werden. Auf diese Weise können wir uns zukünftig zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien versorgen. Und weil wir diese Technik so wichtig und spannend finden, haben wir unseren Gastarif proWindgas ins Leben gerufen, mit dem Kunden die Windgas-Technologie fördern können.

Warum beziehen eurer Meinung nach nicht mehr Menschen in Deutschland Ökostrom?

Unsere Aufgabe als Energieversorger ist es, den Menschen klar zu machen, warum es Sinn macht, zu einem unabhängigen Ökostromanbieter zu wechseln.

Dass die Energiewende nämlich noch längst nicht in trockenen Tüchern ist, wie viele vielleicht schon denken und deshalb auch keine Notwendigkeit mehr sehen, auf Ökostrom umzusteigen.

Dass es einen Unterschied macht, wenn man von einem konventionellen Grundversorger hin zu einem engagierten Ökostromer wechselt, der das Geld seiner Kundinnen und Kunden nutzt, um neue und innovative Projekte voranzutreiben. Dass der Bezug von Ökostrom nicht automatisch teurer ist – aber eben auf jeden Fall sinnhafter und nachhaltiger.

Wie engagiert ihr euch noch in Sachen Nachhaltigkeit, abgesehen von der Versorgung Deutschlands mit Ökostrom und Ökogas?

Als Genossenschaft ist es unser Ziel, so nachhaltig wie möglich zu wirtschaften. Unser Ziel ist die Energiewende, nicht die Gewinnmaximierung. Deshalb lassen wir unsere Vertreterversammlung, die unsere mehr als 23.000 Genossenschaftsmitglieder repräsentiert, zum Beispiel darüber entscheiden, was mit unserem Jahresgewinn passiert. Nachhaltig ist aber auch unser Bürogebäude in Hamburg, in dem wir zusammen mit dem Umweltorganisation Greenpeace sitzen. Auf dem Dach drehen sich drei Windräder, und im Keller stehen zwei Wärmepumpen, die im Winter Wärme und im Sommer Kühle aus dem Erdreich ins Gebäude bringen.

Wir danken Greenpeace Energy für die ausführlichen Antworten.


Greenpeace Energy: Stromwechseln kann jeder!

Wenn du dir nun ein Herz fasst und deinen inneren Schweinehund überwindest, dem einzigen Hindernis zwischen dir und einem nachhaltigen Stromanbieter, dann wechsel jetzt hier zu Windgas und zu Ökostrom von Greenpeace Energy.

Mit diesem humorvollen Spot fordert Greenpeace zum Wechsel zu Ökostrom auf:

Mit dem Beziehen von Greenpeace-Energy-Strom kannst du die Energiewende vorantreiben, der die Politik nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenkt.