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Gewürzregal selber machen mit Bio-Gewürzen von SONNENTOR

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Gewürzregal selber machen

Gewürze sind etwas Himmlisches. Jedes noch so kleine Gericht können sie durch ihre Einzigartigkeit verfeinern und zu etwas ganz Besonderem werden lassen.

Wir lieben Gewürze sehr und haben erst kürzlich Rauchsalz und Curry für uns entdeckt, letzterem haben wir uns viel zu lange verschlossen. Also freut euch schon mal auf neue Rezepte mit dem Zaubergewürz! 🙂

Gewürze Sonnentor

 

Wenn man jedoch sehr viel kocht, benötigt man wahrhaftige Unmengen an Gewürzen, was zu sehr viel Verpackungsmüll führt. Deshalb haben wir uns überlegt, Gewürze zukünftig nur noch in Großpackungen zu kaufen und diese dann in Gläser zu füllen. Dafür haben wir ein Gewürzregal selbst gemacht, das wir euch nun gern vorstellen möchten.

Gewürzregal selber machen

Um das Gewürzregal selber zu machen brauchst du folgende Dinge:

  • 1 alte Weinkiste aus Holz (Gibt es z.B. bei Ebay oder in einem Weinladen.)
  • 6 leere Konservengläser (z.B. von Marmelade oder eingelegter Roter Beete)
  • 18 Schrauben (1,2 cm)
  • 18 passende Dübel
  • Eine Bohrmaschine, falls du keine eigene hast, leihe lieber eine von deinem Nachbarn anstatt sie gleich zu kaufen.
  • Den passenden Holzbohrkopf für deine Schrauben.
  • Farbe (möglichst eine nachhaltige Farbe verwenden) und Schleifpapier, falls du die Kiste noch streichen möchtest.
  • 1 Bleistift
  • Deine sechs Lieblingsgewürze als Großpackungen, z.B. von Sonnentor (Pssst..weiter unten gibt es ein Gewinnspiel)
  • Beschriftungsmaterial (wir haben ein altes Etikettiergerät verwendet.)

Wir haben die Kiste bereits in weiß gestrichen gekauft.

Gewürzregal selber machen

Und so geht’s:

  1. Koche zunächst die Konservengläser gründlich mit Wasser aus, sodass die Gläser steril sind.
  2. Bohre jeweils drei Löcher in die Deckel, lege fest an welcher Stelle der Weinkiste du sie befestigen möchtest und markiere dir diese mit einem Bleistift.
  3. Bohre nun Löcher in deine markierten Stellen, stecke die Dübel rein und fixiere die Deckel mit den Schrauben.
  4. Putze nun den Deckel gründlich ab.
  5. Fülle die Gläser mit deinen Lieblingsgewürzen aus den Sonnentor-Großpackungen und schraube sie in den Deckel.
  6. Nun kannst du deine Gewürzgläser beschriften.

Die Idee stammt übrigens von unserer Freundin Eva, die uns letzten Sommer mit einem zum Wohnen ausgebauten Van besuchte, dessen Küche ein solches Gewürzregal zierte.

So sieht das fertige Regal aus:

Gewürzregal selber machen

 

Regal befüllen

Wie oben beschrieben kannst du die Gläser nach Fertigstellung des Regals mit deinen Lieblingsgewürzen befüllen. Diese kannst du in Gastrodosen bestellen, also Großpackungen zum nach- und umfüllen. Damit sparst du nicht nur etwas Geld, da die Großpackungen einen meist bedeutend niedrigeren Preis/kg haben. Auch Verpackungsmüll entsteht bei einer 600g-Packung viel weniger als bei 15 40g-Packungen.

Sonnentor und Verpackung

Wir haben dazu die Gastrodosen von Sonnentor benutzt, weil uns ökologischer Anbau und faire Arbeitsbedingungen wichtig sind, wie ihr ja mittlerweile sicher wisst ;). Und uns haben beim Auspacken richtig die Augen geleuchtet! Das knallige Rot des Paprikapulvers, der würzige Duft des Rosmarins und Oreganos und die farbenfrohen, bunten Pfefferkörner lassen das Foodbloggerherz gleich einen Takt höher schlagen.

Gewürze Sonnentor

Mit folgenden Gewürzen befüllten wir unser Regal:

  • Majoran
  • Paprika Edelsüß
  • Rosmarin
  • Pfeffer bunt
  • Oregano
  • Smokey salt (Rauchsalz)

Gewürzregal selber machen

 

Sonnentor – das Unternehmen

Sonnentor und Verpackung

© SONNENTOR

Sonnentor ist ein Bio-Lebensmittelhersteller aus Österreich. Zum Sortiment gehören unter anderem Gewürze, Tee, Kaffee kakao, Feinkost, Kosmetik und einiges mehr, wobei stets auf ökologischen Anbau der Inhaltsstoffe geachtet wird. Bei Produkten wie Kaffee und Kakao achtet das Unternehmen auf faire Arbeitsbedingungen und Entlohnung. Anstatt sich auf ein Fair-Trade-Siegel zu verlassen handelt das Unternehmen lieber direkt mit seinen Bauern, vermeidet damit Zwischenhändler und macht sich stets selbst ein Bild der Arbeitsbedingungen.

Und überhaupt richtet sich die Unternehmensphilosophie nach dem Prinzip der Gemeinwohlökonomie (GWÖ), die zwei Kernaussagen beinhaltet: Zum ersten ist das Ziel nicht die Gewinnmaximierung sondern die Steigerung des Gemeinwohls. Zum zweiten ist der Weg dorthin nicht die Konkurrenz sondern die Kooperation mit anderen Unternehmen.

Sonnentor und Verpackung

Johannes Gutmann – Gründer von Sonnentor
© SONNENTOR

Seinen Anfang fand das Unternehmen in den 80er Jahren, als Johannes Gutmann aus Waldviertel seinen eigenen Kopf durchsetzte. Zunächst von den umliegenden Bauernhöfen verlacht, fand seine Idee, regionale Bio-Produkte zusammen unter einer Marke zu vertreiben nach und nach immer mehr Anklang. Nicht zuletzt, weil er nicht müde wurde, die Idee von Wochenmarkt zu Wochenmarkt zu tragen und dadurch immer bekannter zu werden. Schließlich hatte er genügend Bauern überzeugt und das Unternehmen Sonnentor mit dem Symbol der lachenden Sonne war gegründet. Heute gehören über 300 Bauern zu dem Unternehmen.

Einen Aspekt der Nachhaltigkeit haben wir bislang unerwähnt gelassen, obwohl er eine immer größer werdende Bedeutung trägt: die Verpackung. Und weil es ein durch und durch nachhaltig ausgerichtetes Unternehmen ist und Verpackungsmüll eine immer größer werdende Herausforderung unserer Gesellschaft darstellt, nimmt Sonnentor sich auch dieser Problematik an.

Interview zur Verpackungsphilosophie von Sonnentor

Sonnentor und Verpackung

Philipp Korntner mit Schau-Komposter © SONNENTOR

Wir haben Sonnentor ein paar Fragen zum Thema Verpackung gestellt und ihr Verpackungsexperte Philipp Korntner hat uns Rede und Antwort gestanden:

Was macht denn die Verpackungsphilosophie bei Sonnentor aus?

Wir versuchen für unsere vielen verschiedenen Kräuter und Gewürze die jeweils sicherste (Haltbarkeit, Aromaschutz, Schutz vor Mineralölrückständen) und gleichzeitig umweltfreundlichste Verpackung zu finden. Es ist uns dabei wichtig im Kreislauf der Natur zu arbeiten. In Fällen wo wir Verpackung (noch) nicht vermeiden oder reduzieren können setzen wir bei SONNENTOR auf Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen, die möglichst am Ende ihres Lebenszyklus zu Kompost werden oder auch stofflich recycelt werden können. Mittlerweile sind wir hier bei einem Anteil von 80% an erneuerbaren Rohstoffen – zusätzlich sind es außerdem 12% Glas und 4% Metall, die sehr gut recyclingfähig sind .

Welche Materialien sind die Hauptbestandteile eurer Verpackungen? Wie können diese recycelt werden?

Die Schachteln der SONNENTOR Tees und Gewürze sind aus Karton. Die Folie, in die unsere losen Früchtetees verpackt sind, sowie die Säckchen in die unsere Gewürze gefüllt werden, ist zwar durchsichtig wie Plastik, es handelt sich aber um ein Material aus Zellulose (aus Holz). Auch die Teeschachteln der Doppelkammerbeutel sind außen damit eingepackt. Diese Folie ist komplett biologisch abbaubar und kompostierbar. Einfach auf den Kompost damit und schon nach wenigen Wochen ist der Verrottungsprozess zu beobachten. Je nach Wärmeentwicklung löst sie sich nach 45 bis 90 Tagen auf. Natürlich klappt die schnelle, rückstandslose Kompostierung nur, wenn wie in einem normalen Komposthauben üblich – auch Obst und Gmüsereste vorhanden sind. Viele Würmer beschleunigen den Verrottungsprozess ebenfalls. Die Teebeutel, bestehen aus Fasern der Textilbanane und Zellulosefasern aus Holz. Metallklammer gibt es bei uns keine! Auch die Teepyramiden aus der Kannenbeutelinie sind nachhaltig und kompostierbar. Das Rohmaterial ist PLA. Dieses wird aus Maisstärke gewonnen und ist zertifiziert gentechnikfrei.

Bei biologisch abbaubarem Plastik kommt ja häufig der Nachteil zur Sprache, dass es von den Entsorgungsunternehmen noch nicht richtig verwertet werden kann, vor allem weil es noch in zu geringer Menge auf dem Markt ist. Wie steht Sonnentor dazu?

Die Drei-Monats-Frist, wie vom europäischen Standard verlangt, nach der sich Cellulose-Tütchen aufgelöst haben, ist den meisten Müllentsorgern zu lang. Denn bei ihnen lagert der Kompost nur vier bis sechs Wochen. Das ändert aber nichts daran, dass Cellulose ein Naturprodukt ist und kompostiert werden kann. Außerdem fürchten sie zurecht Verwechslungen von konventionellem, erdölbasiertem Plastik und den kompostierbaren Biokunststoffen. Betreffend der gesetzlichen Regelung sehe ich Verpackungshersteller und Abfallentsorger gemeinsam am Zug. Als Produzenten und Anwender können wir durch Kundenkommunikation unseren Teil beitragen. Es wäre ein wirklich großer Schritt für die umweltgerechte Verpackung, wenn hier eine einheitliche Lösung gefunden würde. Bis dahin können leider nur Menschen mit eigenem Komposter das Potenzial der Cellulose-Verpackung ausschöpfen. Wir versuchen unseren Fans auch immer wieder Lust darauf zu machen, sich einen eigenen Heimkompost oder alternativen wie etwa eine Wurmkiste zuzulegen. Letzteres kann man sich in der Stadt auch einfach auf den Balkon stellen.

Gibt’s einen persönlichen Nachhaltigkeitstipp, den jeder ganz einfach zu Hause nachmachen kann?

Die größten Anteile der Umweltauswirkungen liegen im Produkt selbst und beim Tee auch in der Zubereitung durch das aufkochen des Wassers. Also, sorgsam mit dem Lebensmittel umgehen. Wegwerfen vermeiden. Und nicht mehr Wasser erhitzen als man gerade braucht. Man muss den Wasserkocher auch nicht immer bis zum Ende kochen lassen. Oft braucht man das Wasser ja gar nicht so heiß.

Wir bedanken uns bei Sonnentor und Philipp Korntner für das schöne Interview.

Gewinnspiel

Wir verlosen dreimal eine Gastrodose von Sonnentor nach Wahl. Wenn du gewonnen hast, kannst du dir im Shop eine Dose auswählen und uns deine Wahl mitteilen.

Sonnentor und Verpackung

Teilnahme am Gewinnspiel

Gewinn: 3x1 Gastrodose nach Wahl aus dem Sonnentor Shop.
Teilnahme: Melde dich unten zu unserem Newsletter an und beantworte folgende Frage in einem Kommentar unter diesem Beitrag: Was findet man im Sonnentor Shop unter dem Punkt >>Geschenke<<? (Ein Beispiel genügt.) Wichtig ist, dass du eine gültige E-Mail-Adresse angibst - dieselbe mit der du auch den Kommentar abgibst - über die wir dich im Falle eines Gewinns erreichen können. Ab 18 Jahren.
Gewinnspieldauer: Das Gewinnspiel beginnt am 14.05.2018. Teilnahmeschluss ist der 20.05.2018 23:59. Die Ermittlung des/der Gewinner*in kann ein paar Tage in Anspruch nehmen. Der/die Gewinner*in wird in diesem Beitrag bekanntgegeben und über seine/ihre Email-Adresse informiert. Wenn wir nach 48h noch keine Antwort auf unsere Nachricht erhalten haben, verlosen wir neu. Sieh also auch immer mal in deinen Spam Ordner!
Versand des Gewinns: Der Versand des Gewinns erfolgt durch Sonnentor. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich bereit, dass wir deine Adresse im Falle eines Gewinns an Sonnentor ausschließlich zum Zwecke des Versands weiterleiten.

Zwischen den gültigen Antworten wird per Losverfahren entschieden.

Lies bitte außerdem unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele.

Viel Glück!

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Badesalze selber machen – mit Kräutergarten Pommerland

Badesalze selber machen

Badesalze selber machen

[Anzeige] Wir haben unsere neue Lieblings-Teemanufaktur gefunden: Kräutergarten Pommerland. Wie es dazu kam, woher wir die schönen Tees überhaupt kennen und vor allem, was man daraus machen kann (außer natürlich Tee), erfährst du in diesem Beitrag. Dieser heißt ja schließlich nicht umsonst „Badesalze selber machen“.

Kräutergarten Pommerland und wir

Als wir im Sommer das Crowdfunding für unseren immerwährenden Nachhaltigkeitskalender machten, zogen wir alle Register, um so viele Menschen wie möglich mit einem sehr begrenzten Budget zu erreichen. Dazu zählte auch die Ansprache von interessanten Unternehmen via Facebook. Wir schrieben also auch Kräutergarten Pommerland eine Nachricht und stellten ihnen unser Produkt vor.

Was darauf folgte war eine wunderbare Kettenreaktion an Zusammenarbeit und Austausch zu nachhaltigen Ideen und Projekten. Doch mal ganz von vorn:

Ein „Max“ beantwortete recht schnell unsere Facebook-Nachricht und versprach uns, unser Crowdfunding zu teilen. Wir wurden zu Fans der Seite und sahen prompt, dass sie auf dem Feel Well Festival in Berlin Aussteller sein würden. Wie es der „Zufall“ so wollte, hatten wir bereits Tickets für das Feel Well Festival in unserer Hosentasche und lernten Max so direkt am Stand von Kräutergarten Pommerland kennen. Wie sich etwas später herausstellte ist Maximilian kein geringerer als der Vorstand von des Unternehmens. (Auf dem Blog von Evergreen Ideas haben wir übrigens schon mal ein Interview mit ihm geführt.)

Inzwischen hat Maximilian nicht nur einen Tipp für unseren Nachhaltigkeitskalender geschrieben, sondern wurde mit Kräutergarten Pommerland auch zu einem der Sponsoren von unserem nachhaltigen Memospiel „Grünes Gedächtnis“.

Auf dem Festival erfuhren wir, was die Genossenschaft aus Mecklenburg-Vorpommern ausmacht und konnten die Tees probieren und bestaunen. Damit auch du die kleine Teemanufaktur kennenlernst, erzählen wir dir ein Bisschen von ihr.

Badesalze selber machen

Kräutergarten Pommerland – Eine Teemanufaktur und Genossenschaft

Kräutergarten Pommerland ist eine Bio-Teemanufaktur im Nordosten Deutschlands direkt vor Usedom im kleinen Örtchen Pulow. Dort werden mit viel Liebe und Handarbeit verschiedenste farbenfrohe und biozertifizierte Kräutertees hergestellt.
Das Unternehmen wirtschaftet als Genossenschaft, in der jeder für einen bestimmten Betrag auf Antrag Mitglied werden kann. Jedes Mitglied ist Miteigentümer des Unternehmens und kann mitbestimmen, in welche Produkte, Ideen oder Maschinen investiert werden soll. Demokratie auf Unternehmensebene also. Das finden wir ziemlich klasse und generell sehr erstrebenswert für das nachhaltige Führen eines Unternehmens.

Das Wort „Manufaktur“ nimmt man bei Kräutergarten Pommerland übrigens wörtlich: Ernte und Trocknung der Bio-Kräuter erfolgen in Handarbeit, Reparaturen werden ebenfalls von Hand übernommen, das Mischen der Tees, das Verpacken – alles erfolgt eigenhändig.

Eine weitere Besonderheit liegt den Kräutermischungen inne: Sie werden großblättrig verpackt und die Blütenköpfe bleiben ganz. Das ist bewusst so gewählt und macht die Manufaktur einzigartig. Wenn man sich selbst einen Tee daraus zubereitet, sollte man die Kräuter zwischen den Fingern zerkrümeln. So entfaltet die Mischung ihr volles Aroma. Genau das macht die Kräutermischungen perfekt, um sie auch in Badesalzen mit Kräutern zu verwenden – durch ihre großen Blüten und bunten Blätter sorgen sie für ein farbenfrohes Badewasser.

Badesalze selber machen – Das Rezept

  • Zubereitungszeit: 30 min zzgl. Ruhezeit
  • Portionen: 2 große und 2 kleine Badesalze

Wir haben uns das Ziel gesetzt, vermehrt Geschenke zu machen, die mit viel unserer Liebe und Zeit entstehen. So stehen dieses Jahr als Weihnachtsgeschenke für Freunde und Familie einige DIY Geschenkideen auf dem Plan, unter anderem auch Badesalze.

Badesalze selber zu machen ist sehr einfach und verbreitet so viel Freude. Der betörende Duft der ätherischen Öle gepaart mit den feinen Noten der Kräuter ist ein kleines Feuerwerk für die Sinne und bietet die perfekte Grundlage für Gemütlichkeit, Entspannung und eine stressfreie Zeit in der Badewanne.

Badesalze selber machen – Die Inhaltsstoffe unserer selbstgemachten Naturkosmetik

Das Grundrezept für die Badesalze haben wir in dem wunderbaren Buch „The Glow Code“ entdeckt und für unsere Zwecke etwas abgewandelt. Es besteht aus Bittersalz, Himalayasalz und ätherischen Ölen. Um das Ganze abzurunden, haben wir wunderbare Kräuter darauf gestreut, die sich in der Badewanne entfalten können. Nun aber erstmal ein bisschen Wissen zu den einzelnen Zutaten.

Badesalze selber machen

Bittersalz
Bittersalz ist Magnesiumsulfat, es ist auch bekannt als Epsomsalz (Epsom Salt) und Epsomit. Magnesiumsulfat werden verschiedene heilende Wirkungen nachgesagt, sowohl in der innerlichen als auch äußerlichen Anwendung. In unserem Beitrag beziehen wir uns auf die äußerliche Heilwirkung und bitten dich, solltest du eine innere Anwendung planen, dich ausreichend, z.B. bei einem Heilpraktiker oder in der Apotheke zu informieren.

Bittersalz auf der Haut wirkt Unreinheiten und Pickeln entgegen und soll sogar Herpes-Symptome lindern.

Himalayasalz
Wir haben uns für Himalayasalz entschieden, da es zum einen eine sehr schöne Farbe hat und wir in letzter Zeit vermehrt darauf gestoßen sind, dass sich in Meersalz Mikroplastikanteile befinden, die aufgrund der Verschmutzung der Ozeane mit Plastik zustandekommen. Kennst du ebenfalls ein gutes Salz, das man für Badesalze benutzen kann, dessen Weg vielleicht nicht so lang ist, lass es uns gern in den Kommentaren wissen.

Auch dem Himalayasalz als Badesalz wird eine reinigende Wirkung nachgesagt. Es soll nicht nur den Haut-pH-Wert ausbalancieren, sondern zudem eine entschlackende Wirkung haben und Säuren und Entzündungen im Körper senken.

Die Kräuter für unsere Badesalze

Wie wir nun schon mehrfach erwähnt haben, stammen die Kräuter, die wir für unsere Badesalze verwenden, von der Bio-Teemanufaktur Kräutergarten Pommerland. Wir haben Kamille und Blütenreigen verwendet.

Badesalze selber machen

Badesalze selber machen

Kamille – Lindernd und heilsam

Badesalze selber machen

Die Zutat des Kamillentees von Kräutergarten Pommerland listen wir hier mit einem kleinen Auszug ihrer Heilwirkung auf, welche wir selbst recherchiert haben.

Kamille
Die Kamille ist in Europa beheimatet – der ein oder andere hat vielleicht schöne Kindheitserinnerungen an sie, da sie so manchen Wegesrand ziert. Als Heilkraut werden vor allem ihre Blüten als Tee verwendet, der sehr gut bei Verdauungsbeschwerden hilft. Der Kamille wird eine antibakterielle Wirkung nachgesagt, sie wirkt beruhigend und begünstigt die Wundheilung, was vor allem für unsere Badesalze interessant ist. An dieser Stelle muss dazu gesagt werden, dass die Kamille trockene Haut begünstigt. Wenn du oder der/die Beschenkte also zu trockener Haut neigen, würden wir eine feuchtigkeitsspendende Bodylotion im Nachgang des Bades empfehlen.

Blütenreigen-Mischung – Fröhlich und beflügelnd

Badesalze selber machen

Die Zutaten der Blütenreigen-Mischung von Kräutergarten Pommerland listen wir hier mit einem kleinen Auszug ihrer Heilwirkung auf, welche wir selbst recherchiert haben.
Ringelblumenblüte
Die Ringelblume ist der Held bei Hautentzündungen. Sie hat eine abschwellende und entzündungshemmende Wirkung und wirkt gleichzeitig antibakteriell und sogar gegen Pilze.
Zitronenmelisse
Die Zitronenmelisse hilft bei Anspannung und Nervosität. Sie beruhigt, entspannt und muntert uns auf.
Holunderblüte
Die Holunderblüte hilft vor allem in Tees gegen eine Erkältung oder einen grippalen Infekt, sie soll schweißtreibend und fiebersenkend wirken. Auch äußerlich angewendet unterstützt hier die Holunderblüte. Wie sagt man so schön: „Holunder tut Wunder!“.
Thymian
Beim Thymian werden die Blätter verwendet. Neben seinem betörenden Duft wirkt er auch desinfizierend, was einer schönen Haut zuträgt.
Zitronenverbene
Die Zitronenverbene wirkt antioxidativ, schmerzlindernd und muskelentspannend – perfekt für ein entspannendes Bad nach einem stressigen Arbeitstag.
Kornblumenblüte
Die Kornblume ist nicht nur wunderhübsch anzusehen, sondern wirkt auch positiv auf die Verdauung und bei Hautproblemen. Ihr wird sogar eine antirheumatische Heilwirkung nachgesagt.
Malve
Die Malve wirkt vor allem in einem Bad wunderbar entspannend. Sie hat verschiedene Heilwirkungen, z.B. hilft sie bei Magenbeschwerden, bei Husten, gegen Hautentzündungen und Insektenstiche.
Hinweis: Die genannten Kräuter haben allesamt viele Heilwirkungen, wir können diese an dieser Stelle nicht annähernd vollständig aufzählen. Für weiterführende Informationen bitten wir dich, Fachliteratur oder einen Kräuterexperten zu Rate zu ziehen.

Ätherische Öle

Orangenöl
Orangenwasser oder -tee wurde bereits bei den Römern als Hausmittel gegen Verdauungsprobleme angewandt. Als äußere Anwendung dient Orangenöl zur Hautpflege, genauer zur Straffung schwachen Bindegewebes.

Lavendelöl
Lavendelöl sollte möglichst naturrein gekauft werden. Hinweise darauf geben die Namen „echter Lavendel“, „Lavendel vera“, „Lavendel fein“ oder „Lavendula angustifolia“. Dem Öl wird nachgesagt, das nützlichste und vielseitigste ätherische Öl zu sein. Auf den Körper wirkt es entzündungshemmend und wiederaufbauend (z.B. bei Hautverletzungen), außerdem hilft es bei Erkältung und Muskelbeschwerden.
Auch auf das Gemüt wirkt es heilend und entspannend.

Badesalze selber machen mit Kräutern – Zutaten

Badesalze selber machen

auch bekannt als Epsom Salz




Du brauchst außerdem:

2 Einmachgläser mit Bügelverschluss und Gummiring, Größe: 500 ml
2 Einmachgläser mit Bügelverschluss und Gummiring, Größe: 130 – 150 ml

Badesalze selber machen

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Badesalze selber machen mit Kräutern – Zubereitung

  1. Zunächst die beiden Salze in einer Schüssel gut miteinander vermischen.
  2. Anschließend die ätherischen Öle darüber träufeln und nochmals gut vermischen.
  3. Nun die Masse für ca. 12 Stunden in der Schüssel stehen lassen, damit sie trocknen kann. Tipp: Stelle die Badesalze in dein Lieblingszimmer, sie werden einen herrlichen Duft verbreiten!
  4. Nach Ablauf der 12 Stunden füllst du die Badesalze wie folgt in deine Einmachgläser:

In die großen Einmachgläser jeweils 350 g Badesalze plus 3 EL Kräuter deiner Wahl
In die kleinen Einmachgläser jeweils 125 g Badesalze plus 1,5 EL Kräuter deiner Wahl

Und schon sind deine selbstgemachten Badesalze fertig und bereit sie z.B. als DIY Weihnachtsgeschenk oder DIY Geburtstagsgeschenk an deine Freunde und Familie zu verschenken.

Haltbarkeit der Badesalze

Die Badesalze halten sich etwa 1 Jahr. Deshalb lohnt es sich auch gleich eine größere Menge herzustellen.

Badesalze selber machen

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Wir bedanken uns bei Kräutergarten Pommerland für diese schöne Zusammenarbeit!


Ein Rezept von: http://dervegistdasziel.de