ManduTrap

ManduTrap, meine neue Yogaliebe und ein guter Vorsatz für das neue Jahr

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Diesen Beitrag hat Julia für dich geschrieben.

Dieses Jahr habe ich es endlich geschafft, Yoga regelmäßig in meinen Alltag zu integrieren. Viele schweißtreibende Stunden in viel zu überfüllten Yogastudios back in Berlin sind vergangen, ebenso einige Stunden allein am Strand oder zuhause, die zwar sehr schön waren, doch nie konnte ich Yoga wirklich dauerhaft in meinen Alltag integrieren.

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Seit ein paar Monaten ist das anders, denn ich habe zunächst zuhause eine Regelmäßigkiet gefunden, in der ich mich kontinuierlich mit Ralph Bauer „verabredet“ habe 😉 und die Übungen dann mehrmals wöchentlich auch im Freien oder mindestens vor einem geöffneten Fenster nachempfunden habe. Im Spätsommer habe ich schließlich eine wundervolle Yogalehrerin und einen ganz wunderbar kleinen Kurs hier in Andalusien gefunden, der mich nun regelmäßig in seinen Bann zieht.

Mit der Regelmäßigkeit kommt auch die Frage nach dem passenden Outfit, zunächst wurde die einstige Party-Leggins umfunktioniert, aufgrund der Strapazen, die sie in den letzten Jahren durchlitt, wurde sie zum Auslaufmodell. 😉 Da Yoga und Nachhaltigkeit für mich unabdingbar zusammen gehören (Ahimsa!), begab ich mich auf die Suche nach nachhaltiger Yogakleidung und wurde bei ManduTrap fündig.

ManduTrap – Slow Fashion mit viel Liebe

Nachhaltige Mode ist mittlerweile zum Glück sehr weit verbreitet und ich bin glücklich über jedes neue Label, dass sich in den Modedschungel stürzt, um es mit den großen Ausbeuterfirmen aufzunehmen. Eigentlich möchte ich mir auch gar nicht herausnehmen, zu behaupten, dass sich dieses oder jenes Label ganz besonders von einem anderen abhebt. Denn aus eigener Erfahrung (von Evergreen Ideas) weiß ich wie viel Zeit, Liebe, Kraft und nicht vorhandenes Geld für grundlegendste Dinge man in Kauf nehmen muss, um erfolgreich zu werden und die Message unaufhörlich zu verbreiten.

ManduTrap

Bei der Story von ManduTrap und Mina jedoch ging mein Herz besonders auf. Mina steckt sooo unfassbar viel Liebe in ihr eigenes Label, dass ich jedem, der diesen Beitrag liest ans Herz legen möchte, Minas Geschichte und die Produkte von ManduTrap genauer kennenzulernen.

Mina ist die Gründerin und gleichzeitig Designerin von ManduTrap. Sie und ihre Assistentin Damar entwerfen alle Kleidungsstücke vom Design bis zum fertigen Produkt lokal in Berlin, was ich großartig finde. Das Label möchte zeitlose Mode schaffen, fernab von typischer Stangenware, die meist nach einer Saison qualitativ und trendmäßig ausgedient hat.

Dafür verwendet ManduTrap hauptsächlich „deadstock fabrics“ sowie oekotex Jersey. Unter „deadstock fabrics“ versteht man Stoffe, die bei Überproduktionen bzw. Fehlproduktionen von großen Firmen entstehen. Diese werden dann von ManduTrap gekauft und recycled und zu wunderschönen Kleidungsstücken weiterverarbeitet, anstatt wie normalerweise üblich im dem Müll zu landen. Bei der Produktion selbst wird darauf geachtet, möglichst wenig Abfall zu produzieren. Ein wunderbarer Ansatz!

95% der ManduTrap-Produkte sind darüberhinaus vegan.

ManduTrap

Wie ich oben geschrieben habe, bin ich fasziniert von Minas persönlicher Geschichte hinter ManduTrap. Sie wirkt wahnsinnig engagiert und steht voll und ganz hinter ihrer Vision, Slow Fashion am besten in ganz Europa zu etablieren. Dafür scheut sie keine Mühen und nimmt auch wenig Freizeit in Kauf.

Jeder einzelne Kauf bei ManduTrap bewirkt übrigens, dass Mina ihrem Ziel näher kommt, sichere Arbeitsplätze, z.B. auch für geflüchtete Menschen, zu schaffen.

Ein guter Vorsatz für’s neue Jahr

In meinem Kleiderschrank haben nun auch zwei Teile aus der ManduTrap-Kollektion Platz gefunden: Die Legging Tropical und die Yogajacke Pia.

Mein Kleiderschrank wird bereits seit über einem Jahr sukzessive auf faire Mode umgestellt. Das heißt für mich, ich trage weiterhin ältere Klamotten, die nicht fair sind, aber jedes einzelne Kleidungsstück, das neu in meinen Schrank hinzukommt, ist aus fairer UND nachhaltiger Produktion. Gern möchte ich euch dazu animieren, euch das nächstes Jahr zum Vorsatz zu machen! Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es gar nicht so schwer ist und der Verzicht auf das permanente im Trend liegen müssen, ist um ehrlich zu sein alles andere als ein Verzicht – nämlich wirklich befreiend.

ManduTrap

Ich bin mir sicher, dass ich bei ManduTrap auch auf der Suche nach festlichen Teilen, Basics und ausgefallenen Oberteilen fündig werde und habe sogar jetzt schon das ein oder andere Lieblingsteil entdeckt – ich sage nur „Kimono Panthea“.

ManduTrap

Dieser Artikel ist aus freien Stücken entstanden, auch weil es mir besonders wichtig ist, kleine Labels vorzustellen. Bei den vorgestellten Produkten handelt es sich um PR-Samples.

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