Vegane Energie

Greenpeace Energy – Strom, Gas und Visionen

Greenpeace Energy
Veganer Stromanbieter: Greenpeace Energy

Greenpeace Energy ist einer der fünf Ökostromanbieter in Deutschland, die aufgrund ihrer Nachhaltigkeit zu empfehlen sind. Mehr darüber in unserem Artikel Ökostrom: Warum du jetzt wechseln solltest!

Wir kennen Greenpeace als Organisation, die sich schon seit Jahrzehnten aus moralischen und ethischen Gründen für das Überleben des Planeten und all seiner Bewohner einsetzt.

Mir kaum verständlich, weshalb sich noch kein Verlag wie Marvel oder DC Comics an die Verfilmung eines „Plant Man“, „Green Concern“  oder „Captain Alternative“ gemacht hat.

Aus Greenpeace jedenfalls gründete sich der Ökostromanbieter Greenpeace Energy, der zwar wirtschaftlich unabhängig ist, sich jedoch den Ökostromkriterien von Greenpeace e.V. verpflichtet, also zu 100% Strom aus nachhaltigen Energiequellen zieht, in nachhaltige Projekte investiert und sich von unnachhaltigen Projekten wie Kohlekraft, Atomkraft, Fracking etc. distanziert.

Eine zukunftsorientierte Haltung mit einem ökologischen Verantwortungsbewusstsein ist das, was unser Planet dringend benötigt. Gerade in einer Zeit, in der die größten Konzerne ihr Geld auf dem Rücken der Menschen und der Natur scheffeln und wo der soziale, umsichtige Gedanke an Umwelt und Umfeld regelmäßig der Profitgier zum Opfer fällt.

Greenpeace Energy bietet nicht nur 100% grünen Strom, der zu 88% aus Wasser- und zu 12% aus Windkraft stammt, sondern auch Windgas.

Windgas ist eine Möglichkeit, (Öko-)Strom speicherbar zu machen. Indem der überschüssige Strom dazu verwendet wird, Wasser (H20) mithilfe von Hydrolyse in seine Bestandteile zu zerlegen, entstehen Sauerstoff (O2) und Wasserstoff (H2). Während ersterer in die Luft abgegeben wird, wird letzterer gespeichert und als Ersatz für umweltschädliches Erdgas ins Netz eingespeist.

Mit Innovationen dieser Art, mit dem weiteren Ausbau regenerativer Energien sowie mit der Teilnahme an politischen Debatten fördert Greenpeace Energy die Energiewende.

Greenpeace Energy bietet auch einen guten Service, der alle Fragen zu beantworten verspricht, faire Geschäftsbedingungen, die kurze Kündigungsfristen und keine Mindestvertragslaufzeit garantieren, und einen einfachen Wechsel, bei dem du bloß deine Daten anzugeben und abzuschicken brauchst, woraufhin sich Greenpeace Energy um den Rest kümmert.


Greenpeace Energy: Wir durften ein spannendes Interview mit ihnen führen

Wir haben Greenpeace Energy sechs Fragen zu ihrem Ökostrom und zum Thema Nachhaltigkeit gestellt:

Woher kommt euer Ökostrom?

Unser Ökostrom stammt aus Wasserkraft- und Windkraftanlagen in Deutschland und Österreich. Eine genaue Übersicht über alle Kraftwerke gibt es auf unserer Internetseite.

Was macht euren Strom vegan?

Wir von Greenpeace Energy bieten nicht bloß Ökostrom an, sondern gleichzeitig Energie ohne Massentierhaltung und Intensivlandwirtschaft. Unser Strom stammt ausschließlich aus Wasserkraftwerken und Windenergieanlagen und unterliegt dabei den strengen Kriterien der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Uns ist klar, dass jedes Windrad und jedes Wasserkraftwerk auch in den Lebensraum von Tieren eingreift. Jedoch setzen wir höchste Maßstäbe an, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Mit proWindgas bieten wir zudem als erster Energieversorger einen Gastarif an, der die innovative Windgas-Technologie fördert. Windgas ist eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Biogas, denn es entsteht durch die Umwandlung von Ökostrom in Wasserstoff, der ins Gasnetz eingespeist werden kann. Gemeinsam mit unseren Kunden sorgen wir dafür, dass diese tolle Idee Realität wird.

Was sind eurer Meinung nach die größten Defizite von alternativen Energien?

Jedes Öko-Kraftwerk stellt einen Eingriff in die Natur dar. Gleichzeitig sind die erneuerbare Energien die Energieform, bei der dieser Eingriff am geringsten ist. Wenn Natur- und Tierschutzbelange ausreichend berücksichtig werden, sind erneuerbare Energien die umweltfreundlichste Form der Energieerzeugung, die wir haben. Gleichzeitig sollten wir uns nicht ausruhen, sondern auch diese Kraftwerke laufend nachbessern, effizienter machen, den Fischschutz in Wasserkraftwerken verbessern oder den Vogelschutz bei Windkraftanlagen.

Ein wichtiger Punkt ist natürlich, dass Wind- und PV-Anlagen nur dann Strom liefern, wenn ihr „Treibstoff“ vorhanden ist, also der Wind weht oder die Sonne scheint. Aus diesem Grund sind Speicher von großer Bedeutung für den Erfolg der Erneuerbaren.

Welche Möglichkeiten gibt es, diese Defizite zu umgehen?

Unsere Lösung für dieses Problem heißt Windgas, auch Power to Gas genannt. Hierbei wird überschüssiger Ökostrom in einem sogenannten Elektrolyseverfahren in Wasserstoff umgewandelt. Dieser Wasserstoff kann dann ins Erdgasnetz eingespeist werden, wo er sich mit dem bereits vorhandenen Erdgas vermischt.

Windgas ist damit als erneuerbares Gas nicht nur eine Alternative zu Biogas, sondern erschließt uns auch das Gasnetz als Speicher für erneuerbare Energien.

Umgewandelt in Wasserstoff (der, wenn die Einspeisegrenze für Wasserstoff erreicht ist, in einem zweiten Schritt in Methan umgewandelt werden kann), lässt sich Ökostrom über Wochen und Monate im Gasnetz speichern. Bei Bedarf – also wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint – kann das Gas dann in Gaskraftwerken wieder in Strom verwandelt werden. Auf diese Weise können wir uns zukünftig zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien versorgen. Und weil wir diese Technik so wichtig und spannend finden, haben wir unseren Gastarif proWindgas ins Leben gerufen, mit dem Kunden die Windgas-Technologie fördern können.

Warum beziehen eurer Meinung nach nicht mehr Menschen in Deutschland Ökostrom?

Unsere Aufgabe als Energieversorger ist es, den Menschen klar zu machen, warum es Sinn macht, zu einem unabhängigen Ökostromanbieter zu wechseln.

Dass die Energiewende nämlich noch längst nicht in trockenen Tüchern ist, wie viele vielleicht schon denken und deshalb auch keine Notwendigkeit mehr sehen, auf Ökostrom umzusteigen.

Dass es einen Unterschied macht, wenn man von einem konventionellen Grundversorger hin zu einem engagierten Ökostromer wechselt, der das Geld seiner Kundinnen und Kunden nutzt, um neue und innovative Projekte voranzutreiben. Dass der Bezug von Ökostrom nicht automatisch teurer ist – aber eben auf jeden Fall sinnhafter und nachhaltiger.

Wie engagiert ihr euch noch in Sachen Nachhaltigkeit, abgesehen von der Versorgung Deutschlands mit Ökostrom und Ökogas?

Als Genossenschaft ist es unser Ziel, so nachhaltig wie möglich zu wirtschaften. Unser Ziel ist die Energiewende, nicht die Gewinnmaximierung. Deshalb lassen wir unsere Vertreterversammlung, die unsere mehr als 23.000 Genossenschaftsmitglieder repräsentiert, zum Beispiel darüber entscheiden, was mit unserem Jahresgewinn passiert. Nachhaltig ist aber auch unser Bürogebäude in Hamburg, in dem wir zusammen mit dem Umweltorganisation Greenpeace sitzen. Auf dem Dach drehen sich drei Windräder, und im Keller stehen zwei Wärmepumpen, die im Winter Wärme und im Sommer Kühle aus dem Erdreich ins Gebäude bringen.

Wir danken Greenpeace Energy für die ausführlichen Antworten.


Greenpeace Energy: Stromwechseln kann jeder!

Wenn du dir nun ein Herz fasst und deinen inneren Schweinehund überwindest, dem einzigen Hindernis zwischen dir und einem nachhaltigen Stromanbieter, dann wechsel jetzt hier zu Windgas und zu Ökostrom von Greenpeace Energy.

Mit diesem humorvollen Spot fordert Greenpeace zum Wechsel zu Ökostrom auf:

Mit dem Beziehen von Greenpeace-Energy-Strom kannst du die Energiewende vorantreiben, der die Politik nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenkt.

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