A modern way to cook Anna Jones

ANNA JONES – „A modern way to cook“ [REZENSION]

Diese Rezension wurde von meiner lieben Freundin Else verfasst. Else lebt in Leipzig und ist gerade in den letzten Zügen ihres Medizinstudiums. Sie liebt gesundes Essen und schreibt gern. Das Ergebnis aus der Kombination beider Dinge könnt ihr nun hier in dieser Rezension lesen. Danke Else für deinen gelungenen Gastbeitrag!

Buchrezension

ANNA JONES- „A modern way to cook“

Über 150 schnelle vegetarische und vegane Rezepte

A modern way to cook Anna Jones

Schon der erste Blick auf die im März 2017 erschiene deutsche Ausgabe von Anna Jones „A modern way to cook“* erfüllt mich mit Freude. Es handelt sich dabei um ein dickes, aber handliches Kochbuch im A4- Format, was schon von außen durch seine schöne Optik besticht. Eine Frau lehnt  an eine gelbe Hauswand, das Gelb der Zitronen, die sie in einem klassischen Einkaufsnetz trägt, spiegelt sich in der selbigen wider. Auf einem runden, knallblauen Aufdruck auf der Vorderseite beschreibt Jamie Oliver die Rezepte von Anna Jones als „intelligent“ und „wohlüberlegt“. So weit, so gut, ich bin gespannt.

Eben jenes knallige blau schlägt mir auf der ersten Seite erneut entgegen und lässt mich irgendwie erfrischen.

Das Buch ist insgesamt ein einziger Augenschmaus, dezentes schwarz in der Schrift, gedruckt auf einem Papier aus Apfelabfall, umrahmt von schönen Bildern und ganz zu schweigen von den 150 vegetarischen und veganen Rezepten, die zumeist glutenfrei sind und auf Kristallzucker verzichten oder aber entsprechend abgewandelt werden können.

Inhalt von „A modern way to cook“

Im Vorwort zum eigentlichen Kochbuch erhält man zunächst einen Einblick darüber, was für Anna Jones gutes Essen und kochen an sich bedeuten, was ihr dabei wichtig ist und wie sie Dinge, die sie sich schon länger vorgenommen hat, immer besser umsetzen kann und konnte. Sie schreibt über pflanzliche, reichhaltige Ernährung und über Mythen und Weisheiten, die ihr zu diesem Thema in ihrem Leben schon begegnet sind. Am Ende des ersten Teils gibt sie ein paar hilfreiche Tipps und Tricks dazu, wie Kochen Spaß machen und mit so wenig Hektik wie möglich gut gelingen kann.

Der nächste Abschnitt befasst sich damit, was an Zubehör in einer Küche nicht fehlen sollte. Hier wird schnell die positiv-pragmatische Denkweise von Anna Jones klar, sie zeigt einem auf, was man wirklich gebrauchen kann und was nur unnötig Platz und Geld kostet.

Zu guter Letzt schreibt sie noch einige Worte über Zutaten, die Basis des Kochens. Sie begründet, warum sie welche Zutaten benutzt, geht auf Kokosöl, Ghee, Olivenöl, Salz, Süßungsmittel und Eier ein und nennt in Bezug auf diese auch eine vegane Alternative. Hier bekommt man schnell den Eindruck als hätte sie sich viele Jahre lang damit beschäftigt, was wirklich ein gutes Produkt ausmacht und worauf man bei dem selbigen achten sollte.

Der Hauptteil des Buches – A modern way to cook

Im Hauptteil des Buches findet man Rezepte, die, im Gegensatz zum ersten Kochbuch von ihr „A modern way to eat“* (in Deutschland erschienen im Oktober 2015), nach der veranschlagten Kochzeit in einzelne Kapitel unterteilt werden.

So beginnt der Hauptteil mit den Abschnitten „Bis der Tisch gedeckt ist“, in dem sich Rezepte wie die Erbsen- Kokos- Suppe finden, die ca. 10- 15 min dauern und “Zwanzig Minuten“ mit z.B. einer Avocado- Bohnen- Bowl mit Kochbananen. Anschließend folgt das Kapitel „Auf dem Tisch in einer halben Stunde“, mit Gerichten wie dem Kürbissalat mit Rösttomaten, die 30 bis 35 min in Anspruch nehmen und zu guter Letzt folgt das Kapitel „Vierzig- Minuten- Festessen“, wobei es sich um Rezepte für aufwendigere Gerichte wie z.B. eine Pho handelt.

Die nächsten Kapitel – A modern way to cook

Im nächsten Kapitel findet man eine Zusammenstellung verschiedener „Rückgräte der Küche“ wie Anna Jones sie selber nennt. Gemeint sind Rezepte für Nussbutter, Muffins, Müsli, Brote, Tofu, Panir, Hülsenfrüchte, Kuchen und Eis, gepickt mit hilfreichen Tipps und Übersichten. Letztendlich geht es um das „vorbereitet sein“ und darum Dinge selber herzustellen und eben vorrätig zu haben, weswegen das Kapitel auch „Vorratsküche“ heißt.

Im sich anschließenden Kapitel widmet sich  Anna Jones ihrer Lieblingsmahlzeit- dem Frühstück. Auch hier dürfen Bowls nicht fehlen, außerdem gibt es Rezepte für Armer Ritter, Porridge, Avocado- Bratlinge, Pancakes und einige mehr. Als kleinen Zusatz gibt es außerdem eine Übersicht über Smoothies und verschiedene Flocken.

Das eigentlich letzte Kapitel des Buches steht ganz im Zeichen von Desserts und Süßigkeiten. Hier finden sich raffinierte und schnell zubereitete Köstlichkeiten wie Safranaprikosen, Rhabarber-Apfel-Crumble, Bananen-Dattel-Eis und Salzige-Mandel-Schokoriegel um nur einige zu nennen.

Auf der letzten Seite des Kochbuches angekommen, möchte ich direkt wieder nach vorne in das frische blau und damit in die erstaunliche und vielseitige Kochwelt der Anna Jones eintauchen, die es meiner Meinung nach absolut versteht, dass die besondere Küche nicht immer auch aufwendig sein muss. Ich bin begeistert von den vielen vegetarischen, veganen und glutenfreien Rezepten, die ganz ohne Kristallzucker auskommen. Die allermeisten vegetarischen Rezepte können dabei vegan abgewandelt werden.

Es gibt mir das Gefühl, dass es keinerlei Einschränkungen im Genuss geben muss, obwohl man sich bei der Zutatenliste bewusst gegen oder für bestimmte Dinge entscheidet.

Denn ihr wisst ja:

„Wer nicht genießt wird ungenießbar!“

Ich diesem Sinne wünsche euch viel Freude mit „A modern way to cook“*.


Ein Rezept aus dem Buch “A modern way to cook”

Else hat für euch und uns ein Rezept aus dem Buch ausprobiert:

Süßkartoffel-Quinoa-Bowl mit Mangold

Süßkartoffel-Quinoa-Bowl mit Mangold


Leseprobe –  “A modern way to cook”

Wer das Buch nach Elses wunderbarer Rezension nicht sowieso schon bei seinem Buchhändler des Vertrauens bestellt hat, bekommt von uns eine kurze Leseprobe (A modern way to cook Anna Jones) zum Download.

* Werbelink

0 comments on “ANNA JONES – „A modern way to cook“ [REZENSION]Add yours →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.